Moritz Schlick (Bestand)
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Archive der Universität Konstanz (Archivtektonik) >> Philosophisches Archiv >> Deposita
Bestandsbeschreibung: Moritz Schlick wurde am 14.4.1882 in Berlin geboren. Er studierte Physik und Mathematik an den Universitäten Heidelberg, Lausanne und Berlin, wo er 1904 bei Max Plack promoviert wurde. 1910 habilitierte er sich im Fach Philosophie an der Universität Rostock und lehrte dort, bis er 1921 eine Professur in Kiel übernahm. 1922 wurde er auf den Lehrstuhl für "Philosophie, insbesondere Geschichte und Theorie der induktiven Wissenschaften" in Wien berufen, den vor ihm Ernst Mach innehatte. Am 22.6.1936 starb Moritz Schlick, ermordet durch einen ehemaligen Studenten im Treppenhaus der Wiener Universität.
Moritz Schlick war der Initiator und Mittelpunkt einer Gesprächsrunde, die als Wiener Kreis, als Träger der Philosophie des Logischen Empirismus, bekanntgeworden ist.
In Konstanz ist eine Mikrofichekopie des Nachlasses vorhanden. Allerdings enthält der in Haarlem verfügbare Originalbestand (im Findbuch nachgewiesene) Privatkorrespondenz und weitere Dokumente, die nicht auf der Mikrofichekopie enthalten sind und in Haarlem eingesehen oder von dort als Scan angefordert werden müssen. In Konstanz vorhanden sind nur die Dokumente, deren Eintrag mit gekennzeichnet sind.
Moritz Schlick war der Initiator und Mittelpunkt einer Gesprächsrunde, die als Wiener Kreis, als Träger der Philosophie des Logischen Empirismus, bekanntgeworden ist.
In Konstanz ist eine Mikrofichekopie des Nachlasses vorhanden. Allerdings enthält der in Haarlem verfügbare Originalbestand (im Findbuch nachgewiesene) Privatkorrespondenz und weitere Dokumente, die nicht auf der Mikrofichekopie enthalten sind und in Haarlem eingesehen oder von dort als Scan angefordert werden müssen. In Konstanz vorhanden sind nur die Dokumente, deren Eintrag mit gekennzeichnet sind.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 10:23 MESZ