Advokatus fisci . / . Domkapitel wegen der Beschwerde der katholischen Gemeinde Minden gegen die Entlassung der Domprediger (Mönche aus dem Kloster Huysburg), Bestellung von Dompredigern
Vollständigen Titel anzeigen
Domkapitel Minden 1281
D 605 Minden-Ravensberg, Regierung
Minden-Ravensberg, Regierung >> 8. Klöster und Stifte >> 8.2. Domkapitel Minden
1731 - 1777
Enthaeltvermerke: Enthält: Liste katholischer Einwohner Mindens (Bl. 11) Fürsprache des Stifts St. Martini für die Beibehaltung des Aemilianus Schönheim und Anscharius Vernholtz (Bl. 19) Entscheidung des Königs (Bl. 192), 1734 Einsetzung des Burchard Tolling (Bl. 223), 1738 Rückberufung des Matthias Dorffmüller ins Kloster (Bl. 242), 1746 Rückberufung des P. Engelmann ins Kloster (Bl. 247), 1756 Rückberufung des P. Beda ins Kloster und Ersetzung durch P. Philipp Grassau (Bl. 249), 1765 Einsetzung des P. Adamus Adami nach dem Tode des P. Ildephons Bödecker (Bl. 252), 1770 - 1771 Abberufung des Adamus aus disziplinären Gründen und wegen interner Streitigkeiten mit dem Propst Römer von St. Mauritz und Simeon und dem Pastor Philippus, Eingreifen des Weihbischofs von Hildesheim, Suspension des Dompredigers Philipp Grasso (Bl. 257), 1776 - 1777
Behörden vor 1816
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:36 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.4. Preußisches Westfalen (D) (Tektonik)
- 1.4.5. Preußische Behörden für Minden und Ravensberg (Tektonik)
- Minden-Ravensberg, Regierung (Bestand)
- 8. Klöster und Stifte (Gliederung)
- 8.2. Domkapitel Minden (Gliederung)