Lemgo, 1421.11.06. Notariatsinstrument: Der Lemgoer Bürger Bertoldus Blote gen. Lüdenhausen (Ladenhusen) ennächtigt vor den Lemgoer Bürgermeistern Johann v. d. Rede (de Rede) d. Ä. und Ernst Erpp sowie dem Lemgoer Ratsherren Johann de Bolde [7] den Lemgoer Rat zur Ubertragung einer Rente von 6 Mark Lemgoer Pfg. Diese wurde von dem verst. Herman Hobe und dessen Frau Wyndelmod zur Abhaltung einer jährlichen Seelenmesse am Tage Michaelis gestiftet [vgl. 1349.03.28]. Nach dem Tode des Johannes Wendynk habe sie Betolds gleichnamiger Sohn, der Kleriker Bertold Blote, erhalten. Da er jedoch trotz mehrfacher schriftlicher Mahnung seines Vaters, zum Lesen der Messe in Lemgo zu residieren, nicht nachkomme, solle der Rat die Rente mit voller Verfügungsgewalt dem Priester Johannes Otterman übertragen. Zeugen: Wernerus Custos, Vicearchidiakon des Lemgoer Stuhles, und Johannes Milinchtorp, Pleban in Meinberg. Acta sunt hec in camera consulatus Lemegensis ínferíorí 1421 .. die Jovís mensís Novembrís sexta .. Geschrieben und beglaubigt durch den Notar Hermann Vorstenouwe, Kleriker der Paderborner Diözese.

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