[Tagung am 28. Oktober 1960]
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21703 Bezirksfriedensrat Leipzig, Nr. AV 21703-010 (Zu benutzen im Staatsarchiv Leipzig)
21703 Bezirksfriedensrat Leipzig
21703 Bezirksfriedensrat Leipzig >> 10 Tondokumente >> 10.01 Mitschnitte von Tagungen
1960
Enthält u. a.: (010-01 – 45:41 Min.).- Anfang fehlt.- Vermutlich Prof. Dr. Ernst Bloch.- Weltsituation und die Gefahr für den Frieden.- Die Aufgaben der Christen.- Heiße Kriege und Kalter Krieg gegenwärtig.- Achtes Gebot des Evangeliums – Verständnis und Vergebung der Andersdenkenden.- Kalter Krieg schafft Atmosphäre der Angst.- Christliche Friedenskonferenz in Prag.- Abrüstung.- Friede und Gerechtigkeit.- Christen und das Wort Gottes.- Botschaft der 3. Friedenskonferenz in Prag.- 200 Delegierte aus 27 Nationen.- Scheitern der Genfer Gipfelkonferenz.- Weltmächte und deren Gefahr.- Glaube an das Evangelium.- Aufgaben der Christen.- Unterstützung der Entwicklungsländer.- Christlicher Glaube und Antikommunismus.- Der Begriff Gerechtigkeit.-
(00:34:10) Prof. Dr. Emil Fuchs.- Lob des Beitrages des Vorreferenten.- Bericht von der 3. Christlichen Friedenskonferenz in Prag.- Arbeit der Christlichen Gemeinden in der Tschechoslowakei.- Hunger in der Welt.- Neue Gesinnung der Menschheit.- Gewaltige Aufgaben für die Friedensbewegung.- Gott stellt den Menschen Aufgaben.- Kampf gegen die Atombombe.- Prag und Theresienstadt.- Bericht von der Friedenstagung am 1. und 2. November 1959 in Warschau.- Abbruch.-
(010-02 – 37:46 Min.).- Fortsetzung des Referates von Prof. Dr. Emil Fuchs.- Bericht von seiner Reise nach Warschau.- Brüderlichkeit in der Christlichen Gemeinde.- Die Bedeutung der 3. Christlichen Friedenskonferenz in Prag.- Missionsarbeit und Friedensarbeit.- Aufgaben der Christlichen Gemeinden für den Frieden.- Gott stellt die Aufgaben.- Kampf gegen die Atomwaffen.- Besinnung auf das Evangelium.- Friedensbewegung und marxistische, atheistische Menschen.- Neue Aufgaben der Friedensbewegung.-
(00:10:10) Tagungsleiter Pfarrer Blum.- Informationen über den weiteren Ablauf der Tagung.-
(00:12:10) Freund Wachsmuth, Student der Theologie, Karl-Marx-Universität Leipzig.- Bericht über seine Teilnahme an der Jungen Christlichen Friedenskonferenz, im Anschluss an die Christliche Friedenskonferenz in Prag.- Verlauf der dreitägigen Tagung.- Vormittags Bibelarbeit und Referate.- Aussprachen in verschiedenen Gruppen.- Internationale Teilnehmer, bspw. aus Japan, USA, UdSSR, Australien.- Themen: Die Aufgaben der jungen Christen, die sich aus den aktuellen politischen Spannungen ergeben.- Haltung der Kirche zu den soziologischen Verflechtungen ihrer Umwelt.- Besonderheiten des Dienstes der jungen Christen in der Gegenwart.- Unterschiedliche Meinungen in den Gesprächen.- Gemeinsamer Wille aller Teilnehmer, im Gespräch zu bleiben.-
(010-03 – 45:33 Min.).- Pfarrer Blum.- Verlesung eines Grusstelegrammes aus Bulgarien.- Abstimmung über ein Antworttelegramm.- Prof. Dr. Dedo Müller, Theologische Fakultät Leipzig.- Bedeutung der Prager Friedenskonferenz für das christliche Glaubensbewusstsein.- Der Mensch und das Sein.- Evangelium - Christus ist unser Frieden.- Wille und Macht zum Frieden.- Mittelalterliche Anschauungen zur Musik.- Musica humana.- Harmonie zwischen Leib und Seele.- Primatisierung des Friedensgedankens.- Kräfte des Friedens.- Zitate von Johann Wolfgang von Goethe.- Theorien des Pädagogen Friedrich Wilhelm Förster.- Sterne, Harmonie, Koexistenz.-
(00:14:50) Pfarrer Braun, Sekretär des Bundes evangelischer Pfarrer der DDR.- Bezugnahme auf die Referate von Prof. Dr. Schmauch, Prof. Dr. Fuchs und Prof. Dedo Müller.- Christentum und Frieden.- Das Verhältnis der Menschen zu Gott.- Das ewige Heil des Menschen.- Pfarrer und die Ausübung ihres Amtes.- Christen - Verzicht auf eigene Rechtsansprüche für den Frieden.- Glaube und Frieden.- Brüderlicher Dienst der Pfarrer.- Besuche in der CSSR.- Aufgeschlossenheit der Pfarrer über kirchliche Belange hinaus.-
(00:23:10) Herr Wilhelm, Kandidat der Theologie.- Referat von Prof. Burghardt in Prag.- Thema: Logik des Verderbens.- Gefahr der Atomwaffen.- Wandlung der Atmosphäre der Angst in Atmosphäre des Vertrauens durch Christen.- Jesus Christ als Sieger gegen die Dämonie des Staates.- Von Marxisten lernen.- Gesetz des Sieges.- Friedenskampf in der Öffentlichkeit.- Verlesung einer Verlautbarung.- Zusage der Unterstützung aller Friedensaktionen der DDR gegen alle Massenvernichtungswaffen.-
(00:29:57) Pfarrer Rudolf Grabs, Leipzig.- Christliche Welterkenntnis will die Realität erfassen.- Ehrfurcht vor dem Leben.- Selbstentzweiung des Willens zum Leben (Albert Schweitzer).- Werkzeuge des Friedenswillens.- Beispiele aus der Gegenwart.- Deutsche Panzergrenadiere auf französischem Boden.- Tschechisches Volk.- Westliche Presse.- Überwindung des Kalten Krieges.-
(00:37:10) Erzpriester Rosmannowitzsch, russisch-orthodoxe Kirche, Leipzig.- "Schwerter zu Pflugscharen".- Festigung des Friedens.- Himmlische Lehre.- Heilige Gebote.- Teilnahme der russisch-orthodoxen Kirche am Kampf für den Frieden in öffentlichen Veranstaltungen.- Apostel Paulus, Überwindung des Bösen.- Kampfbanner mit der Aufschrift: Brüderlichkeit aller Länder.- Russische Christenheit befürwortet den Abrüstungsplan der DDR.-
(00:18:30) Herr Lauthieff, Sekretär des Friedenskomitees Plowdiw, Bulgarien.- Dolmetscherin.- Dank für die Einladung.- Seit 5 Jahren gute Beziehungen der Friedensfreunde aus Leipzig und Plowdiw.- Viele gemeinsame Veranstaltungen und Treffen.- 1958 veranstaltete Plowdiw die Woche der deutsch-bulgarischen Freundschaft.- Konzert des Plowdiwer Sinfonieorchesters mit einem deutschen Dirigenten.- Referate von Prof. Hugo Müller in Betrieben und auf Veranstaltungen in Plowdiw.- Der Friedenskampf der Plowdiwer Friedensfreunde.- 10 Jahre aktive Arbeit im Friedenskomitee von Bischof Dr. Stefan, Leiter des Plowdiwer Kirchenbezirkes.- Aktive Friedensfreunde: Pfarrer Demiter, Plowdiw, und Priester Michael.- Chorkonzerte und Friedensgespräche in den Kirchen.- Entwicklung des Christentums in Bulgarien.- 500 Jahre türkische Herrschaft in Bulgarien.- Deutsch-bulgarische Freundschaft.-
(00:27:40) Prof. Hugo Müller.- Die Bedeutung von Georgi Dimitroff (1882-1949).- Bulgarische Geistliche unter türkischer Herrschaft.- Bericht vom Internationalen Friedenstreffen am 2. Oktober 1960 im Saarland.- Referat des holländischen Pfarrers Hugo von Dahlen über seine Missionserfahrungen in Asien.- Ein Christ kann seine Pflichten am besten im Sozialismus erfüllen.- Hetze Westdeutschlands gegen Nikita Sergejewitsch Chruschtschow (1894-1971).- Zusammenarbeit mit Prof. Stefan.- Thema: Wir Christen und die Abrüstung.-
(010-04 – 44:35 Min.).- Pfarrer Frankendörfer, Oschatz.- Bericht über Gespräche über den irdischen und seelischen Frieden.- Frieden in der Bibel.- Innerer und äußerer Frieden.- Bücher von Bertha von Suttner.- Bibelzitat: "Schwerter zu Pflugscharen und Spieße zu Sicheln".- Gott will auch Frieden.- Kampf gegen Kriegsverbrecher und für eine Welt ohne Waffen.-
(00:05:25) Herr Dr. Ullmann, Leipzig.- Zitate von Julius Putschik (Tschechslowakischer Patriot).- Welthungersnot.- Ausgaben für die Rüstung.- Auswirkungen von Hiroshima und Nagasaki.- Aufklärung und Friedenskampf.-
(00:12:17) Herr Anacker, Cavertitz, Kreis Oschatz.- Kinder und Kriegsspielzeug.- Volkspolizei und Ernteeinsätze und Manöver.- Durch Manöver Schäden für Bauern und Waldarbeiter.-
(00:15:01) Pfarrer Scholz, Bad Düben.- Bericht von einem Besuch der Deutschen Friedensbewegung in Westdeutschland.- Berichte von der Arbeit der Moorsoldaten zur Landgewinnung.-Ideale der Männlichkeit, Brachialgewalt.- Rowdytum.- Erziehungsideale.- Christliche Glaubensbekenntnisse.- Geistliche und sittliche Grundsätze des Menschen.-
(00:20:40) Pfarrer Lorenz Haberberger, Alt-Katholische Kirche Leipzig.- Stammt aus Westdeutschland.- Vor 2 Monaten in die DDR umgesiedelt.- Seelsorger.- Friedensliebe und Menschlichkeit.- Befürwortung der Friedenspolitik der DDR.- Friedlich geeintes Deutschland, Demokratie und Menschenwürde.- Frieden und Gerechtigkeit.- Kampf gegen Kriegshetzer.- Ehrfurcht vor dem Leben.- Forderung nach Abrüstung.- Geld für Wohnungen und soziale Hilfe.- Friedenskampf gegen Atomkrieg.- Verstand, Vernunft und Willen für den Weltfrieden.-
(00:27:55) Pfarrer Neuber, Trebsen, Kreis Altenburg.- Bezugnahme auf das Referat von Prof. Schmauch.- Schneekoppe, Sicht auf polnisches Gebiet.- Landsmannschaften.- Verlust der deutschen Gebiete.- Vergangenheitsbewältigung.- "Regierungen haben das deutsche Land verspielt".- Umsetzung von Glaubensüberzeugungen.-
(00:34:40) Bürger Canditt, Delitzsch.- Persönliche Erlebnisse.- Bürger Canditt, 70 Jahre alt, seine Frau 67 Jahre alt.- Das Ehepaar verlor im letzten Weltkrieg alle Kinder, 3 Söhne.- Weiterleben mit Christus.- Einsatz der Familie Canditt, "damit niemand wieder einen Sohn beweint".-
(00:37:00) Prof. Dr. Emil Fuchs, Leipzig.- Schlussrede.- Kriegsspielzeug und Soldaten.- Christen wollen Frieden.- Die Welt ist noch nicht dazu bereit.- Jesus Christus - "der Mensch darf nicht andere Menschen verletzen oder unterdrücken".- Mensch und Vollkommenheit.- Verheißung und Botschaft.- Staatsmänner und Atombomben, bewaffnete Heere.- Wege zum Frieden.- Aufgaben der Christen für den Frieden.- Briefwechsel.- Abbruch.-
(010-05 -31:34 Min.).- Fortsetzung Schlussrede Prof. Dr. Emil Fuchs (86 Jahre alt).- Briefwechsel mit verstorbenem Staatspräsidenten Wilhelm Pieck.- Antwort von Wilhelm Pieck.- Staatsmänner müssen auf Gefahren reagieren und entscheiden.- Zwang der Verhältnisse.- Gewalt als Sicherheit.- Kriegsdienstverweigerer.- Andere Wege, Treue zum Staat zeigen.- Gemeinsame Unterstützung des Friedenswillen von Christen und Marxisten.- Innerer Frieden.- 1. und 2. Weltkrieg.- Sinnlosigkeit des Gewaltgeistes.- "Der Mensch ist der Menschen kostbarstes Gut".-
(00:15:50) Prof. Dr. Werner Schmauch (1905 Herischdorf, Riesengebirge - 1964 Greifswald).- Auswertung der Diskussionsbeiträge.- Hindernisse der Friedensarbeit.- Das Referat von Prof. Dr. Gollwitzer (Berlin) in Prag.- Gott und das Friedenswerk.- Krieg und Verluste der Söhne.- Verlust von Landgebieten.- Grenzprobleme.- Auswertung der Tagung und Aufgaben für die Zukunft.- Apostel Paulus: "Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen".- Interpretationen der Aussage.- Befreiung der Kinder Gottes.-
(00:27:55).- Herr (vermutlich) Coditz, Vorsitzender des Bezirksfriedensrates.- Auswertung der Tagung.- Aussagen der Tagung für den Alltag.- Dank an die Referenten und Tagungsleiter Pfarrer Blum.
(00:34:10) Prof. Dr. Emil Fuchs.- Lob des Beitrages des Vorreferenten.- Bericht von der 3. Christlichen Friedenskonferenz in Prag.- Arbeit der Christlichen Gemeinden in der Tschechoslowakei.- Hunger in der Welt.- Neue Gesinnung der Menschheit.- Gewaltige Aufgaben für die Friedensbewegung.- Gott stellt den Menschen Aufgaben.- Kampf gegen die Atombombe.- Prag und Theresienstadt.- Bericht von der Friedenstagung am 1. und 2. November 1959 in Warschau.- Abbruch.-
(010-02 – 37:46 Min.).- Fortsetzung des Referates von Prof. Dr. Emil Fuchs.- Bericht von seiner Reise nach Warschau.- Brüderlichkeit in der Christlichen Gemeinde.- Die Bedeutung der 3. Christlichen Friedenskonferenz in Prag.- Missionsarbeit und Friedensarbeit.- Aufgaben der Christlichen Gemeinden für den Frieden.- Gott stellt die Aufgaben.- Kampf gegen die Atomwaffen.- Besinnung auf das Evangelium.- Friedensbewegung und marxistische, atheistische Menschen.- Neue Aufgaben der Friedensbewegung.-
(00:10:10) Tagungsleiter Pfarrer Blum.- Informationen über den weiteren Ablauf der Tagung.-
(00:12:10) Freund Wachsmuth, Student der Theologie, Karl-Marx-Universität Leipzig.- Bericht über seine Teilnahme an der Jungen Christlichen Friedenskonferenz, im Anschluss an die Christliche Friedenskonferenz in Prag.- Verlauf der dreitägigen Tagung.- Vormittags Bibelarbeit und Referate.- Aussprachen in verschiedenen Gruppen.- Internationale Teilnehmer, bspw. aus Japan, USA, UdSSR, Australien.- Themen: Die Aufgaben der jungen Christen, die sich aus den aktuellen politischen Spannungen ergeben.- Haltung der Kirche zu den soziologischen Verflechtungen ihrer Umwelt.- Besonderheiten des Dienstes der jungen Christen in der Gegenwart.- Unterschiedliche Meinungen in den Gesprächen.- Gemeinsamer Wille aller Teilnehmer, im Gespräch zu bleiben.-
(010-03 – 45:33 Min.).- Pfarrer Blum.- Verlesung eines Grusstelegrammes aus Bulgarien.- Abstimmung über ein Antworttelegramm.- Prof. Dr. Dedo Müller, Theologische Fakultät Leipzig.- Bedeutung der Prager Friedenskonferenz für das christliche Glaubensbewusstsein.- Der Mensch und das Sein.- Evangelium - Christus ist unser Frieden.- Wille und Macht zum Frieden.- Mittelalterliche Anschauungen zur Musik.- Musica humana.- Harmonie zwischen Leib und Seele.- Primatisierung des Friedensgedankens.- Kräfte des Friedens.- Zitate von Johann Wolfgang von Goethe.- Theorien des Pädagogen Friedrich Wilhelm Förster.- Sterne, Harmonie, Koexistenz.-
(00:14:50) Pfarrer Braun, Sekretär des Bundes evangelischer Pfarrer der DDR.- Bezugnahme auf die Referate von Prof. Dr. Schmauch, Prof. Dr. Fuchs und Prof. Dedo Müller.- Christentum und Frieden.- Das Verhältnis der Menschen zu Gott.- Das ewige Heil des Menschen.- Pfarrer und die Ausübung ihres Amtes.- Christen - Verzicht auf eigene Rechtsansprüche für den Frieden.- Glaube und Frieden.- Brüderlicher Dienst der Pfarrer.- Besuche in der CSSR.- Aufgeschlossenheit der Pfarrer über kirchliche Belange hinaus.-
(00:23:10) Herr Wilhelm, Kandidat der Theologie.- Referat von Prof. Burghardt in Prag.- Thema: Logik des Verderbens.- Gefahr der Atomwaffen.- Wandlung der Atmosphäre der Angst in Atmosphäre des Vertrauens durch Christen.- Jesus Christ als Sieger gegen die Dämonie des Staates.- Von Marxisten lernen.- Gesetz des Sieges.- Friedenskampf in der Öffentlichkeit.- Verlesung einer Verlautbarung.- Zusage der Unterstützung aller Friedensaktionen der DDR gegen alle Massenvernichtungswaffen.-
(00:29:57) Pfarrer Rudolf Grabs, Leipzig.- Christliche Welterkenntnis will die Realität erfassen.- Ehrfurcht vor dem Leben.- Selbstentzweiung des Willens zum Leben (Albert Schweitzer).- Werkzeuge des Friedenswillens.- Beispiele aus der Gegenwart.- Deutsche Panzergrenadiere auf französischem Boden.- Tschechisches Volk.- Westliche Presse.- Überwindung des Kalten Krieges.-
(00:37:10) Erzpriester Rosmannowitzsch, russisch-orthodoxe Kirche, Leipzig.- "Schwerter zu Pflugscharen".- Festigung des Friedens.- Himmlische Lehre.- Heilige Gebote.- Teilnahme der russisch-orthodoxen Kirche am Kampf für den Frieden in öffentlichen Veranstaltungen.- Apostel Paulus, Überwindung des Bösen.- Kampfbanner mit der Aufschrift: Brüderlichkeit aller Länder.- Russische Christenheit befürwortet den Abrüstungsplan der DDR.-
(00:18:30) Herr Lauthieff, Sekretär des Friedenskomitees Plowdiw, Bulgarien.- Dolmetscherin.- Dank für die Einladung.- Seit 5 Jahren gute Beziehungen der Friedensfreunde aus Leipzig und Plowdiw.- Viele gemeinsame Veranstaltungen und Treffen.- 1958 veranstaltete Plowdiw die Woche der deutsch-bulgarischen Freundschaft.- Konzert des Plowdiwer Sinfonieorchesters mit einem deutschen Dirigenten.- Referate von Prof. Hugo Müller in Betrieben und auf Veranstaltungen in Plowdiw.- Der Friedenskampf der Plowdiwer Friedensfreunde.- 10 Jahre aktive Arbeit im Friedenskomitee von Bischof Dr. Stefan, Leiter des Plowdiwer Kirchenbezirkes.- Aktive Friedensfreunde: Pfarrer Demiter, Plowdiw, und Priester Michael.- Chorkonzerte und Friedensgespräche in den Kirchen.- Entwicklung des Christentums in Bulgarien.- 500 Jahre türkische Herrschaft in Bulgarien.- Deutsch-bulgarische Freundschaft.-
(00:27:40) Prof. Hugo Müller.- Die Bedeutung von Georgi Dimitroff (1882-1949).- Bulgarische Geistliche unter türkischer Herrschaft.- Bericht vom Internationalen Friedenstreffen am 2. Oktober 1960 im Saarland.- Referat des holländischen Pfarrers Hugo von Dahlen über seine Missionserfahrungen in Asien.- Ein Christ kann seine Pflichten am besten im Sozialismus erfüllen.- Hetze Westdeutschlands gegen Nikita Sergejewitsch Chruschtschow (1894-1971).- Zusammenarbeit mit Prof. Stefan.- Thema: Wir Christen und die Abrüstung.-
(010-04 – 44:35 Min.).- Pfarrer Frankendörfer, Oschatz.- Bericht über Gespräche über den irdischen und seelischen Frieden.- Frieden in der Bibel.- Innerer und äußerer Frieden.- Bücher von Bertha von Suttner.- Bibelzitat: "Schwerter zu Pflugscharen und Spieße zu Sicheln".- Gott will auch Frieden.- Kampf gegen Kriegsverbrecher und für eine Welt ohne Waffen.-
(00:05:25) Herr Dr. Ullmann, Leipzig.- Zitate von Julius Putschik (Tschechslowakischer Patriot).- Welthungersnot.- Ausgaben für die Rüstung.- Auswirkungen von Hiroshima und Nagasaki.- Aufklärung und Friedenskampf.-
(00:12:17) Herr Anacker, Cavertitz, Kreis Oschatz.- Kinder und Kriegsspielzeug.- Volkspolizei und Ernteeinsätze und Manöver.- Durch Manöver Schäden für Bauern und Waldarbeiter.-
(00:15:01) Pfarrer Scholz, Bad Düben.- Bericht von einem Besuch der Deutschen Friedensbewegung in Westdeutschland.- Berichte von der Arbeit der Moorsoldaten zur Landgewinnung.-Ideale der Männlichkeit, Brachialgewalt.- Rowdytum.- Erziehungsideale.- Christliche Glaubensbekenntnisse.- Geistliche und sittliche Grundsätze des Menschen.-
(00:20:40) Pfarrer Lorenz Haberberger, Alt-Katholische Kirche Leipzig.- Stammt aus Westdeutschland.- Vor 2 Monaten in die DDR umgesiedelt.- Seelsorger.- Friedensliebe und Menschlichkeit.- Befürwortung der Friedenspolitik der DDR.- Friedlich geeintes Deutschland, Demokratie und Menschenwürde.- Frieden und Gerechtigkeit.- Kampf gegen Kriegshetzer.- Ehrfurcht vor dem Leben.- Forderung nach Abrüstung.- Geld für Wohnungen und soziale Hilfe.- Friedenskampf gegen Atomkrieg.- Verstand, Vernunft und Willen für den Weltfrieden.-
(00:27:55) Pfarrer Neuber, Trebsen, Kreis Altenburg.- Bezugnahme auf das Referat von Prof. Schmauch.- Schneekoppe, Sicht auf polnisches Gebiet.- Landsmannschaften.- Verlust der deutschen Gebiete.- Vergangenheitsbewältigung.- "Regierungen haben das deutsche Land verspielt".- Umsetzung von Glaubensüberzeugungen.-
(00:34:40) Bürger Canditt, Delitzsch.- Persönliche Erlebnisse.- Bürger Canditt, 70 Jahre alt, seine Frau 67 Jahre alt.- Das Ehepaar verlor im letzten Weltkrieg alle Kinder, 3 Söhne.- Weiterleben mit Christus.- Einsatz der Familie Canditt, "damit niemand wieder einen Sohn beweint".-
(00:37:00) Prof. Dr. Emil Fuchs, Leipzig.- Schlussrede.- Kriegsspielzeug und Soldaten.- Christen wollen Frieden.- Die Welt ist noch nicht dazu bereit.- Jesus Christus - "der Mensch darf nicht andere Menschen verletzen oder unterdrücken".- Mensch und Vollkommenheit.- Verheißung und Botschaft.- Staatsmänner und Atombomben, bewaffnete Heere.- Wege zum Frieden.- Aufgaben der Christen für den Frieden.- Briefwechsel.- Abbruch.-
(010-05 -31:34 Min.).- Fortsetzung Schlussrede Prof. Dr. Emil Fuchs (86 Jahre alt).- Briefwechsel mit verstorbenem Staatspräsidenten Wilhelm Pieck.- Antwort von Wilhelm Pieck.- Staatsmänner müssen auf Gefahren reagieren und entscheiden.- Zwang der Verhältnisse.- Gewalt als Sicherheit.- Kriegsdienstverweigerer.- Andere Wege, Treue zum Staat zeigen.- Gemeinsame Unterstützung des Friedenswillen von Christen und Marxisten.- Innerer Frieden.- 1. und 2. Weltkrieg.- Sinnlosigkeit des Gewaltgeistes.- "Der Mensch ist der Menschen kostbarstes Gut".-
(00:15:50) Prof. Dr. Werner Schmauch (1905 Herischdorf, Riesengebirge - 1964 Greifswald).- Auswertung der Diskussionsbeiträge.- Hindernisse der Friedensarbeit.- Das Referat von Prof. Dr. Gollwitzer (Berlin) in Prag.- Gott und das Friedenswerk.- Krieg und Verluste der Söhne.- Verlust von Landgebieten.- Grenzprobleme.- Auswertung der Tagung und Aufgaben für die Zukunft.- Apostel Paulus: "Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen".- Interpretationen der Aussage.- Befreiung der Kinder Gottes.-
(00:27:55).- Herr (vermutlich) Coditz, Vorsitzender des Bezirksfriedensrates.- Auswertung der Tagung.- Aussagen der Tagung für den Alltag.- Dank an die Referenten und Tagungsleiter Pfarrer Blum.
AV-Medien
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
10.12.2025, 3:28 PM CET