Akten des Landgrafen Philipp, auch des Kanzlers Feige: Briefwechsel mit Bürgermeister und Rat zu Nürnberg, den Städten Straßburg und Ulm, Georg Nußpicker und dem Nürnberger Syndikus Michael von Kadan. Abschrift einer vom Nürnberger Rate gegebenen Antwort auf eine Gesandtschaftswerbung
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3, 2358
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.85 Nürnberg
1529-1535
Enthält: 1529 Juli - November. Siehe Nr. 245, 247. Zeitungen. Berichte des im Namen etlicher evangelischen Reichsstände zum Kaiser entsandten Nürnberger Syndikus Michael von Kadan aus Lyon und Piacenza, Fahrt des Kaisers von Spanien nach Italien, Aufforderung des Kaisers an die protestierenden Stände, sich dem Speyerer Abschiede zu unterwerfen, Appellation der Gesandten, Gefangennahme der Gesandten. Zusammenkunft der evangelischen Stände, Vorschlag des Landgrafen, dem Kaiser die Türkenhilfe zu verweigern. Weigerung der Grafen Heinrich von Nassau und des kaiserlichen Sekretärs Alexander Schweiß, wegen der gefangenen Gesandten zu vermitteln. Bedenken der Stadt Nürnberg gegen Ergreifung der Gegenwehr und alsbaldige Verweigerung der Kriegshilfe. Festsetzung des Tages zu Schmalkalden auf den 28. November
Enthält: 1530 Februar, März. Bitte des Michael von Kadan um Zusendung von Exemplaren der französischen Schriften des Dr. Franz Lambert von Avignon. Übermittlung eines von Heinrich Heß vom kaiserlichen Hof ausgegangenen Schreibens an den Landgrafen. Vorkommnisse bei der Krönung des Kaisers. Beschaffung eines Wechsels für Heinrich Heß durch die Welser. Angebliche Werbungen wider die oberländischen Städte und Eidgenossen
Enthält: November, Dezember. Gesandtschaft des Michael von Kadan bei dem Landgrafen, ungünstiger Abschied zu Augsburg, Anregung Nürnbergs zur Ansetzung eines Tages durch den Kurfürsten von Sachsen, Zweckmäßigkeit einer Gesandtschaft zum Kaiser nach Augsburg. Tag zu Nürnberg. Vorschlag des Landgrafen, die von König Ferdinand geforderte eilende Hilfe des Schwäbischen Bundes gegen Herzog Ulrich von Württemberg abzulehnen
Enthält: 1531 Februar. Gesandtschaft des Werner v. Wallenstein und des Hans Edeln v.d. Planitz im Namen des Kurfürsten von Sachsen, des Landgrafen, des Herzogs Ernst von Lüneburg, des Fürsten Wolfgang von Anhalt und der Grafen Gebhard und Albrecht von Mansfeld an Nürnberg, Bedenken des Rates gegen ein Bündnis wider den Kaiser. Siehe Nr. 1476
Enthält: November. Besiegelung des an das Reichskammergericht bestimmten-Gewaltbriefes der evangelischen Stände durch Nürnberg
Enthält: 1532 Januar. Verwendung der Stadt Nürnberg für den des Schafzahlmeisteramts in der Obergrafschaft Katzenelnbogen entsetzten Nürnberger Zeugwart Siegmund Hartmann gen. Krauskopf
Enthält: 1535 Mai. Bezahlung des für den Krieg gegen Münster in Nürnberg erlegten Geldes durch die Stadt Frankfurt. Vgl. Nr. 176
Enthält: Undatiert [nach 1532]. Bitte des Michael von Kadan um Entschädigung für ein ihm entzogenes Reichslehen, nachdem er wegen seiner Gesandtschaft in Sachen des Speyerer Abschieds und der Überreichung eines lutherischen Büchleins (Traktat des Lambert v. Avignon, siehe oben Nr. 1374 zu 1529 September.) im Namen des Landgrafen beim Kaiser in Ungnade gefallen war
Enthält: 1530 Februar, März. Bitte des Michael von Kadan um Zusendung von Exemplaren der französischen Schriften des Dr. Franz Lambert von Avignon. Übermittlung eines von Heinrich Heß vom kaiserlichen Hof ausgegangenen Schreibens an den Landgrafen. Vorkommnisse bei der Krönung des Kaisers. Beschaffung eines Wechsels für Heinrich Heß durch die Welser. Angebliche Werbungen wider die oberländischen Städte und Eidgenossen
Enthält: November, Dezember. Gesandtschaft des Michael von Kadan bei dem Landgrafen, ungünstiger Abschied zu Augsburg, Anregung Nürnbergs zur Ansetzung eines Tages durch den Kurfürsten von Sachsen, Zweckmäßigkeit einer Gesandtschaft zum Kaiser nach Augsburg. Tag zu Nürnberg. Vorschlag des Landgrafen, die von König Ferdinand geforderte eilende Hilfe des Schwäbischen Bundes gegen Herzog Ulrich von Württemberg abzulehnen
Enthält: 1531 Februar. Gesandtschaft des Werner v. Wallenstein und des Hans Edeln v.d. Planitz im Namen des Kurfürsten von Sachsen, des Landgrafen, des Herzogs Ernst von Lüneburg, des Fürsten Wolfgang von Anhalt und der Grafen Gebhard und Albrecht von Mansfeld an Nürnberg, Bedenken des Rates gegen ein Bündnis wider den Kaiser. Siehe Nr. 1476
Enthält: November. Besiegelung des an das Reichskammergericht bestimmten-Gewaltbriefes der evangelischen Stände durch Nürnberg
Enthält: 1532 Januar. Verwendung der Stadt Nürnberg für den des Schafzahlmeisteramts in der Obergrafschaft Katzenelnbogen entsetzten Nürnberger Zeugwart Siegmund Hartmann gen. Krauskopf
Enthält: 1535 Mai. Bezahlung des für den Krieg gegen Münster in Nürnberg erlegten Geldes durch die Stadt Frankfurt. Vgl. Nr. 176
Enthält: Undatiert [nach 1532]. Bitte des Michael von Kadan um Entschädigung für ein ihm entzogenes Reichslehen, nachdem er wegen seiner Gesandtschaft in Sachen des Speyerer Abschieds und der Überreichung eines lutherischen Büchleins (Traktat des Lambert v. Avignon, siehe oben Nr. 1374 zu 1529 September.) im Namen des Landgrafen beim Kaiser in Ungnade gefallen war
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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