Klage um Bewahrung des väterlichen Erbes von Clemens August Waldbott von Bassenheim zu Bornheim, das sowohl reichsunmittelbare Güter als auch Ländereien in verschiedenen Reichslanden umfaßte, durch den Bruder des Klägers. Der Beklagte soll außerdem ein dem kurköln. Hofrat vorgebrachtes Gesuch zurücknehmen. Dieser erklärt, daß die Erbgüter nicht nur dem Kläger als Erstgeborenem gehören.
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Klage um Bewahrung des väterlichen Erbes von Clemens August Waldbott von Bassenheim zu Bornheim, das sowohl reichsunmittelbare Güter als auch Ländereien in verschiedenen Reichslanden umfaßte, durch den Bruder des Klägers. Der Beklagte soll außerdem ein dem kurköln. Hofrat vorgebrachtes Gesuch zurücknehmen. Dieser erklärt, daß die Erbgüter nicht nur dem Kläger als Erstgeborenem gehören.
AA 0627, 5925 - W 133/321
AA 0627 Reichskammergericht (AA 0627), Teil IX: U-Z; Nachträge; Abgaben
Reichskammergericht (AA 0627), Teil IX: U-Z; Nachträge; Abgaben >> 3. Buchstabe W
1792 - 1794 (1762 - 1794)
Enthaeltvermerke: Kläger: Maximilian Friedrich Waldbott von Bassenheim zu Bornheim, kurköln. Hauptmann Beklagter: Franz Carl Waldbott von Bassenheim zu Bornheim, Domkapitular zu Münster Prokuratoren (Kl.): Lic. Friedrich Wilhelm Bissing 1792 - Subst.: Lic. Johann Jakob Christian Dietz Prokuratoren (Bekl.): Dr. Kaspar Friedrich Hofmann 1792 - Subst.: Dr. Johann Wilhelm Mainoné Prozeßart: Mandati manutenentiae sique de non turbando in legitime apprehensa possessione omnium et quorumvis bonorum ad haereditatem paternam spectantium, pro parte immediatorum pro parte in diversis imperii territoriis sitorum, desuperque idonee cavendo, proinde desistendo a recursu ad consilium aulicum Coloniense sumto sine clausula una cum citatione ad videndum sibi adjudicari jus haereditarium universale in conformitatem tam cessionis quam dispositionis paternae propriaeque renunciationis cum refusione omnis damni interesse et expensarum Instanzen: RKG 1792 - 1794 (1762 - 1794) Beweismittel: Botenlohnschein, 1792 (Q 12). Testament von Clemens August Waldbott von Bassenheim zu Bornheim, 1784 (Q 15). „Zernichtung des zwischen den Brüdern Franz Carl und Maximilian Freyherrn von Waldbott am 2ten May 1789 zu Bonn geschlossenen Vertrages“, Druck 1792 (Q 22). Medizinisches Attest für Franz Waldbott von Bassenheim zu Bornheim, 1792 (Q 25). Testament von Johann Adolf Waldbott von Bassenheim zu Königsfeld, 1762 (Q 30). Heiratsvertrag zwischen Clemens August Waldbott von Bassenheim zu Bornheim und Wilhelmina Edmunda Josepha von Loe zu Wissen, 1756 (Q 33). Vergleich zwischen Graf Johann Maria Rudolf Waldbott zu Bassenheim und Clemens August Waldbott von Bassenheim zu Bornheim, 1767 (Q 46). Testament von Anton Waldbott von Bassenheim, 1535 (Q 48). Erbteilung zwischen Ferdinand, Johann Jakob, Johann Wilhelm Adam, Johann Adolf Ferdinand und Maximilian Franz Waldbott von Bassenheim, 1657 (Q 49). Lehnsbrief von Erzbischof Maximilian Franz von Köln für Maximilian Friedrich Waldbott von Bassenheim zu Bornheim über die Burg und Herrschaft Olbrück, 1793 (Q 57). Desgl. über die Vogtei, das Haus und die Herrschaft Bornheim und Brenig, 1793 (Q 59). Mehrere Briefe von Franz Carl und Maximilian Friedrich Waldbott von Bassenheim zu Bornheim in französischer Sprache. Wechsel von Franz Carl von Waldbott zu Bassenheim über 1000 Gulden, 1739 (Bd. 2 Bl. 96). Beschreibung: 2 Bde., 7,5 cm; Bd. 1: 372 Bl., gebunden, Q 1 - 62, 1 Beilage; kein Protokoll vorhanden; Bd. 2: 96 Bl., teilweise gebunden, 13 Aktenstücke; 1 Aktenstück in Sachen RKG-Lic. Emmerich als Kurator der Güter des verstorbenen Grafen Franz Carl Waldbott zu Bassenheim ./. Creditores (prod. 7. Nov. 1774; als Q 50 bezeichnet).
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:27 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.4. Reichsbehörden (Tektonik)
- 1.4.1. Reichskammergericht (Tektonik)
- Reichskammergericht AA 0627 (Tektonik)
- Reichskammergericht (AA 0627), Teil IX: U-Z; Nachträge; Abgaben (Bestand)
- 3. Buchstabe W (Gliederung)