Graf Johannes von Sulz, Hofrichter Kaiser Friedrichs III. zu Rottweil, beurkundet, dass Herr Puppelin von Stain, Ritter, vor dem Hofgericht in Rottweil geklagt habe, dass Peter Ferber (Verber) der Jüngere von Obenhausen (Obenhusen) den Stefan Visther zu Kettershausen (Kattershasen) auf der Reichsstraße widerrechtlich gefangengenommen habe. Das Hofgericht geht dieser Klage nach und erkennt auf Acht und Anleit.
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Graf Johannes von Sulz, Hofrichter Kaiser Friedrichs III. zu Rottweil, beurkundet, dass Herr Puppelin von Stain, Ritter, vor dem Hofgericht in Rottweil geklagt habe, dass Peter Ferber (Verber) der Jüngere von Obenhausen (Obenhusen) den Stefan Visther zu Kettershausen (Kattershasen) auf der Reichsstraße widerrechtlich gefangengenommen habe. Das Hofgericht geht dieser Klage nach und erkennt auf Acht und Anleit.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 3/31 U 4011
Lit. T Nr. 6
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 3/31 Gräflich von Maldeghemsches Archiv Niederstotzingen
Gräflich von Maldeghemsches Archiv Niederstotzingen >> 3. Urkunden >> 3.1 Freiherren vom Stainisches Archiv Niederstotzingen (mit Riedhausen und Bergenweiler)
1472 März 5 (Do. vor dem Sonntag laetare)
Urkunden
(war fälschlich in Kasten IV Fach 11 Fasz. L)
Kettershausen, Stefan Visther zu
Obenhausen, Peter Ferber der Jüngere
Stain, Puppelin von; Freiherr
Rottweil RW; Hofgericht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ
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- Verbands- und Familienarchive (Tektonik)
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- 3.1 Freiherren vom Stainisches Archiv Niederstotzingen (mit Riedhausen und Bergenweiler) (Gliederung)