Die Kirchenpröpste der Kirche St. Ägidius zu Schwendt im Kohlental und die gesamte Kreuztracht bestätigen, dass ihr Pfarrherr Kaspar Marolt, Kirchherr zu Kirchdorf, ihnen auf ihre Bitte hin die Feier einer wöchentliche Sonntagsmesse in St. Ägidius zugesagt hat, wobei er wie in anderen Zukirchen das ewangeli zu teutsch aussprechen wird. Die Kreuztracht sichert ihm im Gegenzug eine jährliche Ewiggült von 6 Pfund Pfennigen zu;. S: Wilhelm Münichauer, Richter zu Kitzbühel
Vollständigen Titel anzeigen
Die Kirchenpröpste der Kirche St. Ägidius zu Schwendt im Kohlental und die gesamte Kreuztracht bestätigen, dass ihr Pfarrherr Kaspar Marolt, Kirchherr zu Kirchdorf, ihnen auf ihre Bitte hin die Feier einer wöchentliche Sonntagsmesse in St. Ägidius zugesagt hat, wobei er wie in anderen Zukirchen das ewangeli zu teutsch aussprechen wird. Die Kreuztracht sichert ihm im Gegenzug eine jährliche Ewiggült von 6 Pfund Pfennigen zu;. S: Wilhelm Münichauer, Richter zu Kitzbühel
Kloster St. Zeno Urkunden, BayHStA, Kloster St. Zeno Urkunden 472
St. Zeno Fasc. 20
St. Zeno Urk. 1482 V 28
Kloster St. Zeno Urkunden
Kloster St. Zeno Urkunden >> 1401-1500
1482 Mai 28
Kloster St. Zeno Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: S anhängend
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: an ferichtag in den heiling pfingstveirn
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1482
Monat: 5
Tag: 28
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: an ferichtag in den heiling pfingstveirn
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1482
Monat: 5
Tag: 28
Schwendt (PB Kitzbühel, Tirol, A), Pfarrei
Schwendt (PB Kitzbühel, Tirol, A): St. Ägidius
Kirchdorf i. Tirol (PB Kitzbühel, Tirol, A), Pfarrei
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:34 MESZ
CC0 1.0 Universell