Des Hofkammerrats Car. Böll teils mit Berlin, teils mit dem Sekretär Herzer zu Bayreuth und einem gewissen Hübner von Erlangen unterhaltene geheime Korrespondenz und die gegen ihn deshalb angeordnete Untersuchung
Vollständigen Titel anzeigen
Fürstentum Ansbach, Bamberger Zugang 1949 108
StAB C 22 Nr. 2335
Registratursignatur/AZ: Geheimer Behälter Nr. 146
Zusatzklassifikation: Skandale
Fürstentum Ansbach, Bamberger Zugang 1949
Fürstentum Ansbach, Bamberger Zugang 1949 >> Geheimes Archiv - Miscellanea >> Geheimer Behälter
1784, 1797
enthält u.a.: Enthält u.a.: Korrespondenzen (Beweismittel)
Amtsbücher / Akten
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Am 23. Sept. 1784 auf höchsten Befehl versiegelt in das Geheime Archiv abgegeben, 1797 jedoch an "höchste Landesstelle" extradiert und unversiegelt zurückgegeben.
Böll, Car. (Hofkammerrat)
Herzer, NN (Sekretär)
Hübner, NN
Berlin
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:55 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Staatsarchivs Nürnberg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- Fürstentum Ansbach (Tektonik)
- Fürstentum Ansbach, Geheimes Archiv (Tektonik)
- Fürstentum Ansbach, Bamberger Zugang 1949 (Bestand)
- Geheimes Archiv - Miscellanea (Gliederung)
- Geheimer Behälter (Gliederung)