Widerstand gegen Bedrohungen des Kreuzlinger Forstes und des Forstes Kasten südwestlich von München durch verschiedene Planungen
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SDW 329
SDW Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Bayern e.V.
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Bayern e.V. >> Verbände >> Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Bayern e.V. >> 8. Einsatz für einzelne Orte und Regionen (auch in Zusammenarbeit mit Schutzgemeinschaften vor Ort) >> 8.1. Bayern >> 8.1.1. München und Wälder im Umland (vor allem Ebersberger, Hofoldinger, Kreuzlinger und Perlacher Forst)
1962 - 1970
Enthält vor allem: Planungen einer mobilen Funkstelle durch das Bundesverteidigungsministerium, eines Bundeswehrlazarettes im Pentenrieder Schlag, eines Autobahnringes, der neuen B 12 a, der "Würm-Parallele" (Staatsstraße 2063) und von Wohnsiedlungen; Schriftwechsel mit dem Schutzverband Kreuzlinger Forst e.V., der Bürgervereinigung Unterpfaffenhofen e.V., Rudolf Hanauer, dem bayerischen Wirtschaftsminister Otto Schedl, dem Bundestagsabgeordneten Dr. Franz Gleissner und Bundesverteidigungsminister Kai-Uwe v. Hassel; Stellungnahme der bayerischen Ministerialforstabteilung zum Vorwurf des Verkaufes von Grundstücken zum Wohnungsbau vor allem für staatlich Beschäftigte; Waldbestand der Gemeinde Unterpfaffenhofen; geplante "Stiftung zur Erhaltung des deutschen Waldes" der Neubauland GmbH an die Schutzgemeinschaft, Skandal um Gesellschafter der Neubauland GmbH wegen betrügerischer Grundstücksgeschäfte der Baurationalisierungsgesellschaft im Raum München und Vertrag mit der Kanzlei Rudolf Hanauers Darin: Flugblätter und Plakate des Schutzverbandes Kreuzlinger Forst; Lagepläne; Todesanzeige und Sterbebild des ehemaligen 1. Vorsitzenden des Schutzverbandes Kreuzlinger Forst Hans Wolf; Amtsblatt des Landratsamtes München betr. die Erklärung des Planegger Holzes zum Naturschutzgebiet 1965; 2 Postkarten mit Luftbildern von Unterpfaffenhofen; Presseausschnitte
Akten
deutsch
Registratursignatur/AZ: A 133
Wolf, Hans
Hanauer, Rudolf
Schedl, Otto
Hassel, Kai-Uwe v.
Gleissner, Franz
München, Wälder, stadtnahe
Forst Kasten (Lkr. München)
Kreuzlinger Forst (südwestlich von München)
Unterpfaffenhofen (Gem. Germering Lkr. Fürstenfeldbruck)
Planegger Holz (Lkr. München)
Funkstelle, Kreuzlinger Forst
Bundeswehrlazarett, Kreuzlinger Forst
militärische Einrichtungen, Kreuzlinger Forst
Straßenbau, Kreuzlinger Forst
Wohnungsbau, Kreuzlinger Forst
Vereine, Schutzverband Kreuzlinger Forst
Vereine, Bürgervereinigung Unterpfaffenhofen
Waldschutz, Vereinigungen
Wälder, stadtnahe, München
Neubauland GmbH
Stiftung zur Erhaltung des Deutschen Waldes
Stiftung, Neubauland GmbH
Naturschutzgebiete, Planegger Holz (Lkr. München)
Schutzverband Kreuzlinger Forst
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:35 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs (Tektonik)
- 5 Abteilung V: Nachlässe und Sammlungen (Tektonik)
- 5.2 Verbandsschriftgut (Tektonik)
- 5.2.7 Internationale Zusammenarbeit, Landsmannschaften (Tektonik)
- Haus der Begegnung e.V. (Bestand)
- Verbände (Gliederung)
- Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Bayern e.V. (Gliederung)
- 8. Einsatz für einzelne Orte und Regionen (auch in Zusammenarbeit mit Schutzgemeinschaften vor Ort) (Gliederung)
- 8.1. Bayern (Gliederung)
- 8.1.1. München und Wälder im Umland (vor allem Ebersberger, Hofoldinger, Kreuzlinger und Perlacher Forst) (Gliederung)