Zollamt Wittmund (Bestand)
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NLA AU, Rep. 70
Nds. Landesarchiv, Abt. Aurich (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.1 Staatliche Aktenbestände >> 1.1.1 Fachbehörden (bis heute) >> 1.1.1.2 Finanzen / Kataster
1853-1918
Bestandsgeschichte: Der vorliegende Bestand des Zollamts II, Wittmund, bzw. des Steueramts Wittmund wurde im Jahre 1925 von dem damaligen Reichsarchiv in Potsdam an das Staatsarchiv Aurich abgegeben (Akzess.-Nr. 13/1925). Die Akten umfassen die Zeit von 1853-1917. Das Material wurde hier offenbar auf Veranlassung von Dr. Heise nach 1938 einer Nachkassation unterzogen und damit auf etwa zwei Drittel des bisherigen Umfangs reduziert.
Den Schwerpunkt des nur wenige Nummern umfassenden Bestandes bilden die aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert stammenden Akten über die Erhebung der Branntweinsteuer und der
Bier- bzw. Brausteuer nebst Statistiken aus der Zeit unmittelbar nach dem Übergang Hannovers und damit Ostfrieslands an Preußen.
Die Behörde führte seit 1826 nacheinander die Bezeichnungen Hauptzollrezeptur, Hauptsteueramt und Steueramt Wittmund. Sie unterstand dem Hauptzollamt Emden und wird als Zollamt Wittmund erstmals im Staatshandbuch für die Provinz Hannover vom Jahre 1908 erwähnt. 1922 wurde das Zollamt aufgelöst.
Aurich, im Januar 1991
(Dr. H.
Bestandsgeschichte: Reyer)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Den Schwerpunkt des nur wenige Nummern umfassenden Bestandes bilden die aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert stammenden Akten über die Erhebung der Branntweinsteuer und der
Bier- bzw. Brausteuer nebst Statistiken aus der Zeit unmittelbar nach dem Übergang Hannovers und damit Ostfrieslands an Preußen.
Die Behörde führte seit 1826 nacheinander die Bezeichnungen Hauptzollrezeptur, Hauptsteueramt und Steueramt Wittmund. Sie unterstand dem Hauptzollamt Emden und wird als Zollamt Wittmund erstmals im Staatshandbuch für die Provinz Hannover vom Jahre 1908 erwähnt. 1922 wurde das Zollamt aufgelöst.
Aurich, im Januar 1991
(Dr. H.
Bestandsgeschichte: Reyer)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:33 MESZ