Mainz, 1614.04.12. (Richter Hettisch). Der B. und Handelsmann Johann Ammerbach u.s.Fr. Anna Maria verkaufen Herrn Johann Gottfried v. Fürstenberg, Domkapitular zu Mainz und Paderborn, Stiftsherrn und Kapitular von St. Alban und St. Viktor, folgende von den Eltern ererbte Stücke: 1) 2 M. im Weisenauer Feld auf dem ..., oben an Barthel Möckel zu Weisenau, unten an Best Schauermans Ww., zinst St. Martinsburg 3 Ferntzel Korn, 2) 3 M. auf dem Heiligkreuzweg, unten an Barthel Möckel, zinst in ungeraden Jahren dem Pfarrherrn von St. Ignaz 2 Malter 3 Ferntzel Korn; 3) 2 M. in der Mitternacht, gegen das Landgewehr an Barthel Möckel, oben an St. Alban; 4) 7 V. Acker in der Mainzer Leimkauten, oben an Hans Velten Lautz, Wirt zum großen Wolf, unten an Georg Wolfen Erben. Kaufpreis: 500 fl. bar. Z.: Adam Dieterich, Nikolaus Senges und Endres Müller.
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Mainz, 1614.04.12. (Richter Hettisch). Der B. und Handelsmann Johann Ammerbach u.s.Fr. Anna Maria verkaufen Herrn Johann Gottfried v. Fürstenberg, Domkapitular zu Mainz und Paderborn, Stiftsherrn und Kapitular von St. Alban und St. Viktor, folgende von den Eltern ererbte Stücke: 1) 2 M. im Weisenauer Feld auf dem ..., oben an Barthel Möckel zu Weisenau, unten an Best Schauermans Ww., zinst St. Martinsburg 3 Ferntzel Korn, 2) 3 M. auf dem Heiligkreuzweg, unten an Barthel Möckel, zinst in ungeraden Jahren dem Pfarrherrn von St. Ignaz 2 Malter 3 Ferntzel Korn; 3) 2 M. in der Mitternacht, gegen das Landgewehr an Barthel Möckel, oben an St. Alban; 4) 7 V. Acker in der Mainzer Leimkauten, oben an Hans Velten Lautz, Wirt zum großen Wolf, unten an Georg Wolfen Erben. Kaufpreis: 500 fl. bar. Z.: Adam Dieterich, Nikolaus Senges und Endres Müller.
U / 1614 April 12 (in 5 / 24)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
12.04.1614
Stadtgericht Mainz
In 5 / 24, fol. 68 v.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ