Kriminal-Gerichte und Untersuchungsgefängnis in Berlin-Moabit
Vollständigen Titel anzeigen
F Rep. 270 Nr. 4974
Registratursignatur: F Rep. 270 Nr. 038
F Rep. 270 Allgemeine Kartensammlung
F Rep. 270 Allgemeine Kartensammlung >> 08. Gerichte
[1920]
Enthält: Turmstraße 89-93, Rathenower Straße 79-82 (heute Nr. 79a-81) und Alt-Moabit 11-12a (heute Nr. 12a) mit Lageplan Altes und Neues Kriminalgericht sowie Gefängnis mit Brunnen, Büros, Rieselanlagen, Schornsteine, Hundezwingern, Portalen und Pforten und nachträglich eingezeichneter Lage des Kohlenplatzes (Hof 13) und eines Fluchtweges zur Rathenower Straße.
Mehrfarbendruck mit farbiger Einzeichnung
Datierungsanhalt: zu Aktenvorgang II-20 a/108
Mehrfarbendruck mit farbiger Einzeichnung
Datierungsanhalt: zu Aktenvorgang II-20 a/108
C Rep. 303,
1 : 2 000
Archivale
Format: 28 x 19 cm
Alt-Moabit 11-12a (heute Nr. 12a)
Rathenower Str. 79-82 (heute Nr. 79a-81; Wedding)
Turmstr. 89-93
Gericht Kriminalgericht Moabit
Strafanstalt Moabit, Untersuchungsgefängnis
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
12.02.2026, 09:41 MEZ