Forstinspektion Nienburg (Bestand)
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NLA HA, Hann. 82a Nienburg
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.11 Kurfürstentum/Königreich Hannover >> 1.11.8 Landwirtschaft, Domänen, Forsten und Klostergüter >> 1.11.8.2 Untere Landesbehörden >> 1.11.8.2.1 Forstinspektionen
1660-1897
Bestandsgeschichte: I. Behördengeschichte
Die Forstinspektion Nienburg ist 1854 durch den Zusammenschluss der Forstinspektionen Steyerberg und Linsburg entstanden (Hann. 74 Nienburg Nr. 1158). Diese wiederum gehen auf ältere Oberförsterbezirke zurück, deren Sitze in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts Leese (später Nienburgerbruch) und Linsburg waren. Der Oberförster in Nienburgerbruch betreute 1800 die Ämter Nienburg, Stolzenau, Siedenburg, Steyerberg und Liebenau, derjenige in Linsburg die Ämter Wölpe, Neustadt am Rübenberge und Rehburg. Nach dem Stand von 1865 gehörten zum Zuständigkeitsbereich der Forstinspektion Nienburg die Ämter Nienburg, Stolzenau, Hoya und Uchte (vor 1859 zur Forstinspektion Neubruchhausen) sowie Teile der Ämter Neustadt und Verden.
Die Forstinspektion Nienburg existierte bis zum 01.07.1869 (vgl. Amtsblatt für Hannover, 1869, S. 316). Sie verlor ihren Charakter als selbständige Behörde, als im Zuge der Umorganisierung der Forstverwaltung in der Provinz Hannover die Chefs der Forstinspektionen als Dezernenten an die Finanzdirektion gezogen wurden.
II. Bestandsgeschichte
Der Bestand, der vor 1943 in das Hauptstaatsarchiv nach Hannover gelangt ist, umfasst 17 Fach (5,0 laufende Meter). Einzelne Forstregister gehören provenienzmäßig eigentlich zum Bestand des Calenbergischen Oberforstamtes (Hann. 82 b Calenberg). Sie wurden jedoch aus Gründen der Einheitlichkeit hier belassen.
Der Bestand wurde 1974 geordnet.
Hannover, im Juli 1975
gez. Dr. Jörg Walter
Die Zugänge aus den Jahren 1997, 1999 und 2014 enthalten auch Akten der Vorprovenienzen der Forstinspektionen Neubruchhausen, Bassum, Linsburg und Steyerberg.
.
Hannover, im Februar 2011
gez. Christiane Drewes
In den vorliegenden Bestand Hann. 82a Nienburg sind bislang folgende Ablieferung eingegangen:
Nr. 1-383 (Pilzbefall)
Acc. 92/97 (Pilzbefall)
Acc. 104/97
Acc. 82/99
Acc.
Bestandsgeschichte: 2014/048
Die mit Pilzbefall gekennzeichneten Zugänge können bis auf weiteres zur archivschen Benutzung nicht vorgelegt werden.
Hannover, im April 2014
gez. Christiane
Bestandsgeschichte: Drewes
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Die Forstinspektion Nienburg ist 1854 durch den Zusammenschluss der Forstinspektionen Steyerberg und Linsburg entstanden (Hann. 74 Nienburg Nr. 1158). Diese wiederum gehen auf ältere Oberförsterbezirke zurück, deren Sitze in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts Leese (später Nienburgerbruch) und Linsburg waren. Der Oberförster in Nienburgerbruch betreute 1800 die Ämter Nienburg, Stolzenau, Siedenburg, Steyerberg und Liebenau, derjenige in Linsburg die Ämter Wölpe, Neustadt am Rübenberge und Rehburg. Nach dem Stand von 1865 gehörten zum Zuständigkeitsbereich der Forstinspektion Nienburg die Ämter Nienburg, Stolzenau, Hoya und Uchte (vor 1859 zur Forstinspektion Neubruchhausen) sowie Teile der Ämter Neustadt und Verden.
Die Forstinspektion Nienburg existierte bis zum 01.07.1869 (vgl. Amtsblatt für Hannover, 1869, S. 316). Sie verlor ihren Charakter als selbständige Behörde, als im Zuge der Umorganisierung der Forstverwaltung in der Provinz Hannover die Chefs der Forstinspektionen als Dezernenten an die Finanzdirektion gezogen wurden.
II. Bestandsgeschichte
Der Bestand, der vor 1943 in das Hauptstaatsarchiv nach Hannover gelangt ist, umfasst 17 Fach (5,0 laufende Meter). Einzelne Forstregister gehören provenienzmäßig eigentlich zum Bestand des Calenbergischen Oberforstamtes (Hann. 82 b Calenberg). Sie wurden jedoch aus Gründen der Einheitlichkeit hier belassen.
Der Bestand wurde 1974 geordnet.
Hannover, im Juli 1975
gez. Dr. Jörg Walter
Die Zugänge aus den Jahren 1997, 1999 und 2014 enthalten auch Akten der Vorprovenienzen der Forstinspektionen Neubruchhausen, Bassum, Linsburg und Steyerberg.
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Hannover, im Februar 2011
gez. Christiane Drewes
In den vorliegenden Bestand Hann. 82a Nienburg sind bislang folgende Ablieferung eingegangen:
Nr. 1-383 (Pilzbefall)
Acc. 92/97 (Pilzbefall)
Acc. 104/97
Acc. 82/99
Acc.
Bestandsgeschichte: 2014/048
Die mit Pilzbefall gekennzeichneten Zugänge können bis auf weiteres zur archivschen Benutzung nicht vorgelegt werden.
Hannover, im April 2014
gez. Christiane
Bestandsgeschichte: Drewes
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 12:45 PM CEST
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- Gliederung (Archival tectonics)
- 1 Staatliche Bestände (Archival tectonics)
- 1.11 Kurfürstentum/Königreich Hannover (Archival tectonics)
- 1.11.8 Landwirtschaft, Domänen, Forsten und Klostergüter (Archival tectonics)
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