Kunz Maiger ab dem Veld (=Feld) verkauft Ludwig [von Haltenberg], Abt, und dem Konvent von Weingarten für 5 lb 4 ß d Konstanzer Münze 6 Juchart Acker auf dem Wolfartsberg zwischen den Höfen Steppach und "ze dem Veld". Gewerbürge ist der Bruder des Ausstellers, der ehrbare Mann Hans der Ammann von Wolfegg.
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 1147
B 515 U 1147
Karseer Amt fasc. 012 n. 10
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1374 August 28 (an sant Belaygen tag)
16 x 31,1 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Kunz Maiger ab dem Veld (=Feld)
Empfänger: Ludwig [von Haltenberg], Abt, und der Konvent von Weingarten
Siegler: Hans Truchseß von Waldburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Empfänger: Ludwig [von Haltenberg], Abt, und der Konvent von Weingarten
Siegler: Hans Truchseß von Waldburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., abg.
Ammann, Hans
Haltenberg, Ludwig von; Abt zu Weingarten
Maiger, Hans
Maiger, Kunz
Waldburg, Hans von; Truchsess
Feld : Amtzell RV; Einwohner
Konstanz KN; Münze
Steppach : Amtzell RV
Veld = Feld : Amtzell RV
Weingarten RV; Kloster, Abt und Konvent
Wolfartsberg : Amtzell RV
Wolfegg RV; Ammann
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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