Kläger: Christoph Rantzau zu Seedorf, für sich und als Bevollmächtigter des Hans Blome und Heinrich Blome, Beklagter: Detlef Brockdorff zu Windeby, Prozessvertreter: Dr. Werner Buntz, Dr. Georg Krapff, Lizentiat der Rechte Peter Paul Steuernagel, Streitgegenstand: Streit um das Lehnsgut Hornsdorf nach dem Tod des Dietrich Blome (d. Ä.), Amtmann zu Tondern
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Kläger: Christoph Rantzau zu Seedorf, für sich und als Bevollmächtigter des Hans Blome und Heinrich Blome, Beklagter: Detlef Brockdorff zu Windeby, Prozessvertreter: Dr. Werner Buntz, Dr. Georg Krapff, Lizentiat der Rechte Peter Paul Steuernagel, Streitgegenstand: Streit um das Lehnsgut Hornsdorf nach dem Tod des Dietrich Blome (d. Ä.), Amtmann zu Tondern
LASH, Abt. 390 Nr. 373
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1612-1626
Enthält: Landgericht 1612-1613, RKG 1614-1626; Vertrag 1498 über die Erbschaft des Dietrich Blome zu Seedorf und Hornsdorf unter den Söhnen Hans und Heinrich Blome (Acta priora, Beilage B, 1613); Aktenstück aus dem Prozess des Dietrich Blome gegen Gosche Rantzau zu Deutsch-Nienhof, Sohn des Tönnies Rantzau und seiner Frau Drude, Witwe des Heinrich Blome, um die Erbschaft des Heinrich Blome und dessen Sohn Dietrich (1540; Abt. 390 Nr. 64; Acta priora, Beilage C, 1613); Vertrag 1572 zwischen Jasper, Hans, Dietrich und Heinrich Blome über die Erbschaft ihres Vaters Dietrich Blome und das vom Großvater Ewald Meinstorf zur Hälfte geerbte und zur anderen Hälfte von Hartig und Hans Blome angekaufte Gut Oppendorf (Acta priora, Beilage D, 1613); Verzichtserklärung auf das Gut Hornsdorf, das von dem Eigentümer Dietrich Blome (d. Ä.) anderen Mitgliedern der Familie zum Kauf angeboten worden war, 1605 durch die Witwe Abel Blome zu Oppendorf, für sich und ihren Sohn, und 1606 durch Catharina Blome, Witwe des Hans Blome, und ihre Söhne Hans, Wulf, Dietrich, Heinrich und Christian Friedrich zu Seedorf, Mönchneversdorf und Testorf (Q 12, 14); landesfürstlicher Schutz- und Schirmbrief 1611 für Detlef Brockdorff zu Windeby (Acta priora, 1611); Zession der Lehnsfolgerechte an dem Gut Hornsdorf 1612 (Q 13; Acta priora, Beilagen E-F); Aktenstücke aus der gescheiterten Kommission zur gütlichen Regelung und aus der Appellation des Detlef Brockdorff an das RKG 1612-1613 (Acta priora);
Enthält: Kommissionsbericht von 1613 des Landgerichts-Notars Rudolf Faust, des Hans thor Westen und Hans Muller, Ratsherren zu Kiel, Zeugenaussagen (Acta priora); Verzichtserklärung des Jasper Blome auf die Lehnsnachfolge beim Gut Hornsdorf, Zession des Gutes 1613 an Detlef Brockdorff (Q 11); Aussage des Schreibers zu Kletkamp 1612 (Acta priora, Beilage Nr. 6); Schreiben des Pastors zu Schlamersdorf im Gut Seedorf 1612, Zeugenaussagen (Q 5; Acta priora, Beilage G)
Enthält: Kommissionsbericht von 1613 des Landgerichts-Notars Rudolf Faust, des Hans thor Westen und Hans Muller, Ratsherren zu Kiel, Zeugenaussagen (Acta priora); Verzichtserklärung des Jasper Blome auf die Lehnsnachfolge beim Gut Hornsdorf, Zession des Gutes 1613 an Detlef Brockdorff (Q 11); Aussage des Schreibers zu Kletkamp 1612 (Acta priora, Beilage Nr. 6); Schreiben des Pastors zu Schlamersdorf im Gut Seedorf 1612, Zeugenaussagen (Q 5; Acta priora, Beilage G)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:02 MEZ