Christoph Bernhard, Bischof von Münster, bekundet, daß durch die vorangegangenen Kriege die Amtshäuser des Stifts ruiniert sind, das zu Horstmar aber, in dem sich seine Vorgänger meist aufgehalten haben, gänzlich eingeäschert ist. Er muß daher auf den Bau einer neuen Residenz bedacht sein, wozu er Coesfeld ausersehen hat. In den dafür erforderlichen Grand und Boden sind auch ein Platz, Garten und Wiesenland einbezogen worden, die den Erben des Landrentmeisters Billich gehörten. Mit Zustimmung des Domkapitels räumt er den Erben nunmehr als Ersatz Saat- und Gartenland in Stadtlohn als schatzfreies Eigen ein. Ankündigung der Unterschrift des Ausstellers, des fürstlichen Kammersiegels und des Siegels des Domkapitels. Geschehen in Coesfeld.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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