Zivilbevölkerung im besetzten Gebiet
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 456 F 6 Nr. 212
456 EV 6 Bund 098
I b
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 456 F 6 Generalkommando XIV. Armeekorps: Krieg und Abwicklung
Generalkommando XIV. Armeekorps: Krieg und Abwicklung >> Kriegsakten >> Abteilung I b [Organisation und rückwärtige Dienste] >> Zivilbevölkerung
Dezember 1914-August 1915
Enthält u. a.: Kontrolle und Überwachung der Zivilbevölkerung; Feststellung der Einwohnerzahlen; Abschub von Zivilpersonen; Erlaubnis zum Zuzug von Personen; Maßregeln gegen Einwohner auf dem Gefechtsfeld; Halten von Brieftauben; Meldungen über ergriffene Zivilpersonen; Einzug der Kriegssteuer; Reisegenehmigungen
Darin: Brief des Bürgermeisters von Lens vom 08.12.1914 an den deutschen Ortskommandanten mit der Bitte zur Verhinderung einer Hungersnot in Lille und Douai Waren beziehen zu dürfen; Proklamation in französischer Sprache, dass Tauben und andere Vögel getötet werden müssen; französische Feldpostbriefe; Aufstellungen über abzuschiebende Belgier
Darin: Brief des Bürgermeisters von Lens vom 08.12.1914 an den deutschen Ortskommandanten mit der Bitte zur Verhinderung einer Hungersnot in Lille und Douai Waren beziehen zu dürfen; Proklamation in französischer Sprache, dass Tauben und andere Vögel getötet werden müssen; französische Feldpostbriefe; Aufstellungen über abzuschiebende Belgier
6 cm
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:06 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik)
- Neuere Bestände (vornehmlich ab ca. 1800) (Tektonik)
- Krieg (Tektonik)
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- Höhere Stäbe (Tektonik)
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- Kriegsakten (Gliederung)
- Abteilung I b [Organisation und rückwärtige Dienste] (Gliederung)
- Zivilbevölkerung (Gliederung)