Vor dem weltl. Richter Johan von Nesen übergibt Johan von Sluchter, Stiftsherr von St. Johannes, im Namen der Stiftspräsenz durch seinen Mompar Johannes, des Richters Diener, zu Erbe Heinz Klopper und Peter Mastrich ein Backhaus in dem Kirschgarten, gegenüber dem Hasenschort, mit zwei Giebeln ("gebeln"), gegen 12 Schillinge Heller Zins der Präsenz von St. Johannes je zur Hälfte auf Michaeli und Walburgis, 30 Schillinge Heller Grundzins den Herrn zu Erbach, und 1 Turnose Zins St. Agnes. - Mathies im Erbacher Hofe hat als Vertreter seiner Herrn das gleiche Haus den Genannten übergeben. - Wenn einer der beiden Beständer zinssäumig wird, mag der andere das ganze Haus für sich nehmen und den Zins reichen, damit er seines Erbes nicht verlustig gehe. - Festgesetzte Pön (seitens des Stifts): 50 fl. Zeugen: Emerich Wolfes Schwager ("swagir"), Conz Rosenstil, Gerlach Weißgerber und Wernher Kammacher ("Kammecher"). "Datum 1399 feria tertia proxima post diem sancti Laurentii martiris."

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