B01-Bestand Nachlass Peter Schäcker (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
NL/4
BR, Historisches Archiv (Archivtektonik) >> Tektonikgruppe B = Nachlässe / Sammlungen / Privatarchive >> B01 Bestandsgruppe Nachlässe >> NL/4 Nachlass Peter Schäcker (Findbuch online)
1945 - 1985
Form und Inhalt: Ein halbes Jahr nach seinem Tod überließ Lotte Mayer, die Lebensgefährtin Schäckers, dem Historischen Archiv Teile seines Nachlasses. Der Nachlass umfasst drei Archivkartons mit Interviews und Materialsammlungen zu der von Schäcker geplanten Geschichte des Nachkriegsfilms in Deutschland sowie Gespräche mit wichtigen Personen des Filmschaffens. Die Texte entstanden um 1960 im Rahmen von Schäckers Tätigkeit für die Zeitschrift Quick, also vor seiner BR-Zeit. Wichtig für die Arbeit Schäckers beim BR ist die Sammlung von 73 Fotografien, die ihn vor allem als Hörfunk- und Fernsehjournalisten des BR oder im Münchner Presseclub zeigen. Die Fotografien sind in der Fotosammlung des Historischen Archivs als Bestand F15 erfasst.
Personenbeschreibung: Peter Schäcker wurde am 10. März 1920 in Dresden geboren. Nach dem Krieg kam er nach München und arbeitete als Journalist für verschiedene Zeitungen, u.a. für die Neue Zeitung und die Quick. 1962 wechselte er zum BR, wo er für den Zeitfunk und für das Studienprogramm tätig war. Schließlich wurde er 1967 zum Leiter der Redaktion Medien und Öffentlichkeitsarbeit. Von hier aus schuf er die Sendungen "BR intern" und "Funk intern", mit denen Fernsehen und Hörfunk sich der Öffentlichkeit präsentierten. Mit diesen Sendungen wurde Schäcker ein wichtiger "Brückenbauer zum Publikum". Peter Schäcker gehörte zu den Mitbegründern des Münchner Presseclubs. Für seine Leistungen als Journalist wurde er 1981 mit dem Bundesverdienstkreuz am Band ausgezeichnet. Ende März 1985 ging er in Pension, blieb dem BR aber weiter verbunden. Am 15. Mai 1991 starb Peter Schäcker an den Folgen eines Autounfalls.
Personenbeschreibung: Peter Schäcker wurde am 10. März 1920 in Dresden geboren. Nach dem Krieg kam er nach München und arbeitete als Journalist für verschiedene Zeitungen, u.a. für die Neue Zeitung und die Quick. 1962 wechselte er zum BR, wo er für den Zeitfunk und für das Studienprogramm tätig war. Schließlich wurde er 1967 zum Leiter der Redaktion Medien und Öffentlichkeitsarbeit. Von hier aus schuf er die Sendungen "BR intern" und "Funk intern", mit denen Fernsehen und Hörfunk sich der Öffentlichkeit präsentierten. Mit diesen Sendungen wurde Schäcker ein wichtiger "Brückenbauer zum Publikum". Peter Schäcker gehörte zu den Mitbegründern des Münchner Presseclubs. Für seine Leistungen als Journalist wurde er 1981 mit dem Bundesverdienstkreuz am Band ausgezeichnet. Ende März 1985 ging er in Pension, blieb dem BR aber weiter verbunden. Am 15. Mai 1991 starb Peter Schäcker an den Folgen eines Autounfalls.
Mayer, Lotte
1 Findbuch, 3 Archivkartons
Bestand
Schäcker, Peter
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 10:23 MESZ