Vor dem Notar Johannes Hermann Annegarn nimmt Diet
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Telgte U Stadt Telgte Urkunden, 427
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Stadt Telgte Urkunden
1754 März 14
Regest: Vor dem Notar Johannes Hermann Annegarn nimmt Dietrich Hermann Taschemacher, Bürger [zu Telgte], von dem Bürger und Kaufhändler Bernhard Dietrich Tom— holte 30 Rt. gegen vier Prozent bei Pfandsetzung seines gesamten Hab und Gutes auf. Geschehen zu Telgte in Tomholtes an der Ems gelegenem Haus in Gegenwart der Zeugen Johann Bernhard Hüseler und Ferdinand Nünker.
Ausf.-Papier, Signet, Bild: Eine auf drei Osterglocken strahlende Sonne, Devise: Te Vivente Vivimus, und Beglaubigung des Notars. - Darunter Kündigungsvermerk von 1765 Oktober 7: Johann Hermann Horstmann, Vormund des jüngeren Franz Arnold Tomholte, kündigt dem Schuldner Herrn Taschemacher in dessen Wohnung und in Anwesenheit der Zeugen Joseph Hermsen und Anton Poggenborg das Kapital der 30 Rt.. Beglaubigung des Notars Franziskus Leo Schulz.
Urkunden
Rechtsstatus: Schenkung;Depositum;Amtliche Abgabe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:52 MEZ