Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz bekundet gegenüber seinen Amtleuten, Landschreiber, Bürgermeistern, Schultheißen und Gemeinden in seinen Landen, dass das Spital zu Nieder-Ingelheim in den jüngsten Kriegszeiten merklichen Schaden mit Brand erlitten hat und "zu grunde verderbt" worden ist. Nachdem die dortigen Einwohner das Spital wieder aufrichten wollen, doch dies wegen eigener schwerer Beschädigungen nicht alleine vollbringen können, ersucht der Pfalzgraf um die Reichung eines würdigen Almosens gegenüber ihren Sammelboten, zumal dies ein heilsames Werk der Seele sei und den bedürftigen Menschen zum Nutzen gereiche. Er gebietet seinen Amtleuten und Untertanen, die Sammelboten, die sich mit diesem Brief ausweisen, im Fürstentum der Pfalz für ein Jahr zuzulassen und ihr Anliegen gutwillig zu fördern.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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