Geburtsbrief: Johannes Schaub
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 5412
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 14 Geburtsbriefe Schaub - Zwernitz
1649 September 11
Regest: Jacob Friedrich Böckle von Böcklinsaw, der Meister, und der Rat des heil. Reichs freier Stadt Strassburg fügen zu wissen: Der Redner des Rats Johann Knaffelius, beider Rechte Doctor, teilt mit, dass Johannes Schaub, der Seiler, seine Geburtsurkunde benötigt. Es wird bezeugt, dass er der eheliche Sohn ist des Hans Schaub selig, des Mehlmanns, und seiner Hausfrau Catharina selig. Laut Auszug aus dem Taufbuch der Pfarrkirche zu St. Niclaus ist er am 14. Mai 1620 alten Kalenders geboren und am 16. Mai getauft worden. Pfettern (= Taufpaten) waren Hans Güntzer, der Würzkrämer, Michael Schreibeysen der ältere, Hufschmied, Göttel (= Patin) Jungfrau Ursula, eheliche Tochter des Lorenz Schawman. Signatum in die Adolphi 1649. M. Daniel Keck, Pfarrer zu St. Claus. - Johannes Schaub ist der Stadt nicht mit Leibeigenschaft zugetan.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Vorgelegt den 7. September 1649.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Vorgelegt den 7. September 1649.
Beschreibstoff: Pg.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Insigel der Stadt Strassburg
Siegel (Erhaltung): in Holzkapsel vorhanden
Genetisches Stadium: Or.
Siegel (Erhaltung): in Holzkapsel vorhanden
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ