Fritz Lieblang (Laboratorium für Elektrophysik, später "Berotherm"-Wärmegeräte. Entwicklung und Fabrikation von Kunststofferzeugnissen) mit Hans Luckhardt
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Luckhardt 394
1.46.394
Luckhardt-und-Anker-Archiv
Luckhardt-und-Anker-Archiv >> 04. Allgemeine Korrespondenz nach Briefpartnern
20. Juli 1945 - 22. April 1949
Enthält: " - Versuche ("Betonkörper durch Schmelzvorgang mit einer Glasur oder Emaille zu überziehen") im Laboratorium für Elektrophysik nach einem Vorschlag von Hans Luckhardt, Vertrag Lieblang - Luckhardt - Auftrag an Luckhardt, das Haus Schorlemer Allee 7 instand zu setzen, um dort ein physikalisches Labor einzurichten - Ausdehnung der Glasurversuche auf Beton- Zimmeröfen - Interesse des Herrn Dekanic an "neuer keramischer Masse" (Aktennotiz) - Entwurf für eine Vereinbarung zwischen den Herren Hans Luckhardt, Fritz Lieblang und Anton Dekanic zur Nutzung eines von Lieblang und Luckhardt entwickelten Werkstoffs zur Herstellung von Elektroinstallationsartikeln und Behältern für Erzeugnisse der chemischen Industrie v. 16. 3.1946 - Kittentwicklung - Möglichkeit einer Lizenz für Berolit im Ausland - Vollmachten für Herrn Lieblang - Vereinbarung zwischen Lieblang und Luckhardt v. 20.10.1948 zur Verwertung der gemeinsamen Entwicklungen Enthält auch: - Schreiben Lieblangs an das Bezirksamt Zehlendorf wegen Beschlagnahme des Laboratoriums Professor Dr. Alfred Schmid GmbH durch Amerikanische Besatzungsbehörde - Schreiben Lieblangs an Rosenthal- Isolatoren GmbH wegen Anfertigung von Chamottesteinen für die Herstellung von Zimmeröfen, Empfehlung des Herrn Luckhardt - Schreiben (Luckhardts) an Werner Altrogge wegen Terminabsprachen zur Beratung von Steuerangelegenheiten von Luckhardt, Lieblang und Frau Stuhlmann - Bescheinigung des Stadtrates Hans Scharoun vom 14.10.1946, dass Hans Luckhardts Entwicklungsarbeiten an einem neuartigen Werkstoff im Interesse des Magistrats der Stadt Berlin und daher zu unterstützen seien - Schreiben der Energieverteilungssstelle Bezirksamt Zehlendorf wegen Nachbewilligung eines Gewerbestromkontingentes"
23 Blatt
Korrespondenz
Provenienz: Altbestand [1973]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:05 MEZ