Innenministerium Württemberg-Hohenzollern: Öffentliche Ordnung (Interniertenlager Balingen und Bisingen) (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 40 T 9
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Südwürttembergische Bestände >> Inneres >> Innenministerium Württemberg-Hohenzollern
1945 - 1952 (- 1959)
Überlieferungsgeschichte
Das Regierungspräsidium Tübingen, Referat 11, Öffentliche Sicherheit, hat im Februar 1976 anlässlich des Umzugs der Dienststelle die Akten des früheren Interniertenlagers Balingen (und Bisingen) im Umfang von 6 laufenden Metern dem Archiv zur Übernahme angeboten (Zugang 1976/8). Weiteren Zuwachs erfuhr der Bestand im März 2010 (Zugang 2010/27, Bestellnummern Nr. 113-116) durch eine Ablieferung des Stadtarchivs Balingen in Form von Handakten des ehemaligen Lagerleiters Richard Schwengler. Die Unterlagen waren der Stadt Balingen durch den Verwandten eines Lagerleiters angeboten und vom Stadtarchiv Balingen zuständigkeitshalber an das Staatsarchiv Sigmaringen weitergeleitet worden.
Inhalt und Bewertung
Die Akten waren zwar durch ein Verzeichnis erschlossen; dieses stellte sich jedoch schon bei einem Besuch in Tübingen bei Stichproben und endgültig bei der Überprüfung der Akten im Archiv als lückenhaft und vielfach unrichtig heraus. Daher wurden die Akten im Staatsarchiv Sigmaringen unter Leitung des Unterzeichneten von Herrn Abt auf ihre Archivwürdigkeit geprüft und der verbliebene Rest im Umfang von 2,5 laufenden Metern mit 114 Heften neu gegliedert und verzeichnet.
Sigmaringen, im Juni 1976
Adam
Enthält:
Interniertenlager Balingen und Bisingen: Lagerleitung; Internierte; Arbeitseinsatz; Lagerverwaltung; Wache; Lagerarzt
Das Regierungspräsidium Tübingen, Referat 11, Öffentliche Sicherheit, hat im Februar 1976 anlässlich des Umzugs der Dienststelle die Akten des früheren Interniertenlagers Balingen (und Bisingen) im Umfang von 6 laufenden Metern dem Archiv zur Übernahme angeboten (Zugang 1976/8). Weiteren Zuwachs erfuhr der Bestand im März 2010 (Zugang 2010/27, Bestellnummern Nr. 113-116) durch eine Ablieferung des Stadtarchivs Balingen in Form von Handakten des ehemaligen Lagerleiters Richard Schwengler. Die Unterlagen waren der Stadt Balingen durch den Verwandten eines Lagerleiters angeboten und vom Stadtarchiv Balingen zuständigkeitshalber an das Staatsarchiv Sigmaringen weitergeleitet worden.
Inhalt und Bewertung
Die Akten waren zwar durch ein Verzeichnis erschlossen; dieses stellte sich jedoch schon bei einem Besuch in Tübingen bei Stichproben und endgültig bei der Überprüfung der Akten im Archiv als lückenhaft und vielfach unrichtig heraus. Daher wurden die Akten im Staatsarchiv Sigmaringen unter Leitung des Unterzeichneten von Herrn Abt auf ihre Archivwürdigkeit geprüft und der verbliebene Rest im Umfang von 2,5 laufenden Metern mit 114 Heften neu gegliedert und verzeichnet.
Sigmaringen, im Juni 1976
Adam
Enthält:
Interniertenlager Balingen und Bisingen: Lagerleitung; Internierte; Arbeitseinsatz; Lagerverwaltung; Wache; Lagerarzt
116 Akten (2,5 lfd.m)
Bestand
Württemberg-Hohenzollern; Innenministerium
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ
Hierarchie
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