Abhören ausländischer Rundfunksender.- Verbot, Bestrafung und Gegenpropaganda
Vollständigen Titel anzeigen
BArch R 58/626
NARA/173-b-14-05/23
R 58/4248 (Kopie)
ZStA 17.01. St 3/1248 (Kopie)
BArch R 58 Reichssicherheitshauptamt
Reichssicherheitshauptamt >> R 58 Reichssicherheitshauptamt >> Kontrolle der öffentlichen Meinung >> Kulturelle Gebiete >> Rundfunk
1939-1943
Enthält u.a.:
Verordnung über außerordentliche Rundfunkmaßnahmen.- Richtlinien für die praktische Umsetzung
Abhören ausländischer Nachrichten durch Wehrmachtsangehörige an der Front
Verfolgung durch Organe der Staatspolizei, u.a. Inspekteur der Sicherheitspolizei und des SD in Düsseldorf
Fall des katholischen Krankenhauses "Franziskus-Hospital" in Bielefeld, u.a. Diakonisse Maria Kortum
Zuwiderhandlungen.- Festnahme von Einzelpersonen durch die Staatspolizei, Statistik, Verhängung von Urteilen durch Sondergerichte, Verschärfung der Zuchthausstrafen
Unklarheiten über das Abhörverbot
Veröffentlichung von Strafmaßnahmen zu Zwecken der Abschreckung
Freigabe des Abhörens italienischer Sender
Abhören von Sendern in den besetzten Gebieten.- Definition des Begriffs "Auslandssender", Veröffentlichung von Listen genehmigter Sender
Denunziation von Verwandten und früheren Arbeitgebern
Erteilung von Ausnahmegenehmigungen
Verbreitung von Gerüchten
Reaktion der Bevölkerung auf von englischen Sendern verbreitete Nachrichten
Drohbriefe staatsfeindlichen Inhalts
Beobachtungen des SD Klagenfurt
Freisler, Roland: "Der strafrechtliche Schutz der inneren Front", in: Rundfunkarchiv, H. 8, Aug. 1941, B d. 14
Auswirkungen des Abhörens der ausländischen Sender in Frankreich
Anbringen von Warnzetteln an Rundfunkgeräten
Neugestaltung des Rundfunkempfangs
Gefährdung der Wirkung der regimeeigenen Propaganda durch fremde Agitation
Einzelfälle, u.a. Joseph Leppen, geb. 29. Dez. 1895; Georg Bode, geb. 5. März 1910; Wilhelm Meyer, geb. 29. März 1886; Adolf Meyer, geb. 27. Febr. 1883; Auguste Meyer, geb. Feldmann, am 14. Apr. 1893; Maria Kortum, geb. 5. Aug. 1896; Wilhelm Zirpel, wohnhaft in Michelsdorf; Franz Buttgereit, wohnhaft in Schwindt; Josef Brugger, wohnhaft in Saalgau; Paul Max Nipkow, wohnhaft in Chemnitz; Friederich Schellworth, wohnhaft in Blomberg (Detmold); Friedrich Schellworth, wohnhaft in Blomberg (Detmold); Arthur Nennstiel, wohnhaft in Wangenheim; Peter Markwald, wohnhaft in Jägerswalde; Karl Ilse, wohnhaft in Göttingen; Helmuth Bergmann, wohnhaft in Göttingen; Karl Teuteberg, wohnhaft in Göttingen; Willi Falke, wohnhaft in Rathenow; Wilhelm Krahner, geb. 19. Okt. 1892; Josef Lenze, geb. 9. Okt. 1900
Verordnung über außerordentliche Rundfunkmaßnahmen.- Richtlinien für die praktische Umsetzung
Abhören ausländischer Nachrichten durch Wehrmachtsangehörige an der Front
Verfolgung durch Organe der Staatspolizei, u.a. Inspekteur der Sicherheitspolizei und des SD in Düsseldorf
Fall des katholischen Krankenhauses "Franziskus-Hospital" in Bielefeld, u.a. Diakonisse Maria Kortum
Zuwiderhandlungen.- Festnahme von Einzelpersonen durch die Staatspolizei, Statistik, Verhängung von Urteilen durch Sondergerichte, Verschärfung der Zuchthausstrafen
Unklarheiten über das Abhörverbot
Veröffentlichung von Strafmaßnahmen zu Zwecken der Abschreckung
Freigabe des Abhörens italienischer Sender
Abhören von Sendern in den besetzten Gebieten.- Definition des Begriffs "Auslandssender", Veröffentlichung von Listen genehmigter Sender
Denunziation von Verwandten und früheren Arbeitgebern
Erteilung von Ausnahmegenehmigungen
Verbreitung von Gerüchten
Reaktion der Bevölkerung auf von englischen Sendern verbreitete Nachrichten
Drohbriefe staatsfeindlichen Inhalts
Beobachtungen des SD Klagenfurt
Freisler, Roland: "Der strafrechtliche Schutz der inneren Front", in: Rundfunkarchiv, H. 8, Aug. 1941, B d. 14
Auswirkungen des Abhörens der ausländischen Sender in Frankreich
Anbringen von Warnzetteln an Rundfunkgeräten
Neugestaltung des Rundfunkempfangs
Gefährdung der Wirkung der regimeeigenen Propaganda durch fremde Agitation
Einzelfälle, u.a. Joseph Leppen, geb. 29. Dez. 1895; Georg Bode, geb. 5. März 1910; Wilhelm Meyer, geb. 29. März 1886; Adolf Meyer, geb. 27. Febr. 1883; Auguste Meyer, geb. Feldmann, am 14. Apr. 1893; Maria Kortum, geb. 5. Aug. 1896; Wilhelm Zirpel, wohnhaft in Michelsdorf; Franz Buttgereit, wohnhaft in Schwindt; Josef Brugger, wohnhaft in Saalgau; Paul Max Nipkow, wohnhaft in Chemnitz; Friederich Schellworth, wohnhaft in Blomberg (Detmold); Friedrich Schellworth, wohnhaft in Blomberg (Detmold); Arthur Nennstiel, wohnhaft in Wangenheim; Peter Markwald, wohnhaft in Jägerswalde; Karl Ilse, wohnhaft in Göttingen; Helmuth Bergmann, wohnhaft in Göttingen; Karl Teuteberg, wohnhaft in Göttingen; Willi Falke, wohnhaft in Rathenow; Wilhelm Krahner, geb. 19. Okt. 1892; Josef Lenze, geb. 9. Okt. 1900
Reichssicherheitshauptamt (RSHA), 1939-1945
Aktenführende Organisationseinheit: SD-HA
Akte
deutsch
Akte R 58/4248 (alt ZStA 17.01. St. 3/1248) wurde kassiert, da reine Kopie dieser AE
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 12:58 MESZ
Hierarchie
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