A1: Heinrich Rinold, gesessen zum Haws. A2: Konrad Rinold, Sohn von
A1. A3: Konrad Rinold, Sohn von A1. A4: Jörg Rinold, Sohn von A1. A5:
Heinrich Rinold, Sohn von A1. S1: A1. S2: A2. S3: Ludwig Pöllinger,
Schwiegervater von A1. S4: Stephan Frickenhofer. S5: Konrad Rewter, Schwager
von A1. E: Hans, Heinrich, Ulrich und Konrad die Pöllinger, Schwäger von A1
und Oheime von A2 - A5. Betreff: Vergleich wegen Verteilung des Nachlasses
der verst. Anna Rinold, Frau von A1 und Mutter von A2 - A5. Demnach sollen
Heinrich Rinold und seine vier Söhne all die Habe erben, die der verst. Anna
Rinold von Ludwig Pöllinger, Schwiegervater von A1 und Ahnherr von A2 - A5,
nach dessen Tod als Erbteil gebührt hätte. Dann wurde vereinbart, dass E die
vier halben hundert Gulden in den Teil hineinwerfen sollen, den sie voraus
haben. Dafür sollen A1 und seine vier Söhne all die Habe, die der
Schwiegervater von A1 ihm zu seiner verst. Frau gegeben hat, auch in den
(zur Verteilung anstehenden) Nachlass werfen. Dann verzichten A1 und seine
vier Söhne auf alle Ansprüche auf alles Hab und Gut, das E gewonnen haben
oder künftig gewinnen werden, sowie auf die Habe, die ihnen von ihren Frauen
vererbt worden ist oder werden wird, nämlich die Behausung zu Berg (Lkr.
Neumarkt), ein Gütlein daselbst, auf dem der Wüst aufsaß, ein Gütlein, das
dem Klensler gehörte, eine Hofreit, die dem Ott Smid gehörte, eine Holzmark
am Slypfferspühel, eine Hofreit zu Wald (Ober-, Unterwall, Lkr. Neumarkt),
die dem Kraft gehörte, zwei Schläge im Walder Holz, die auch dem Kraft
gehörten, eine Wiese auf dem Werd, ein Beet Acker, ein Gütlein zu Berg, das
dem alten Sygerstorffer gehörte, der Zehnt zu Lämperchofen (Lampertshofen,
Lkr. Neumarkt), der Zehnt zu Petzhawsen (Batzhausen, Lkr. Parsberg), ein
Viertel des Zehnts zu Kadenzhofen (Lkr. Neumarkt), ein Gütlein zu
Kadenzhofen, das dem Teudlein gehörte und ein Gütlein zu Meilenhofen (Lkr.
Neumarkt), das dem Friedrich Wurmreischer gehörte.