Johann von Polenz, Landvogt der Niederlausitz, bekundet, dass er "von der macht wegin, die mir entpholen ist von dem allirdurchluchtigisten großmechtigen herren hern Sigemunde", den Brüdern Paul und Johann Schulte, Bürgern der Stadt Luckau, und ihren Erben zu Lehn gegeben habe im Dorf Koßwigk den Richter mit dem vierten Teil des Gerichts, 4 Erbhufen, 3 Gärtner und 1 Luckauische Mark Zins gelegen auf Paul Schultes Erbe zu Luckau, ferner Paul Schulte und seinen Erben 2 Schock und 23 Groschen böhmischer Münze, 15 Scheffel Korn und 6 1/2 Malter Hafer im Dorf Gehren sowie 7 Scheffel Korn und 7 Scheffel Hafer im Dorf Zöllmersdorf jährliche Zinse, ferner auf den genannten Gütern vom Vieh den schmalen Zehnten ("das dar heißet der smale zcehenden"). "Gegeben noch gotes gebort vyrczenhundirt jar dornoch in dem czwenezigistem jare am mitwochen noch dem suntage, alse man singet Judica in der Vasten."