Lochau
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12881 Genealogica, Nr. 2691 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
12881 Genealogica
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1641 - 1822
Enthält u. a.: Bitte um Belieferung mit Baumaterial für das Rittergut Roitzsch.- Zahlung von Lehnsstammgeldern des Ritterguts Mühlbach (ö Großenhain) in das Ausland.- Unterstützungsgesuch von Maria Sophia von der Lochau wegen Wiedererlangung des Ritterguts Crumlau im Herzogtum Sagan.- Unterstützungsgesuche während des Dreißigjährigen Krieges.- Bestellung von Vormündern.- Verabschiedung von Offizieren.- Beförderung des Unterkommandanten der Festung Königstein, Hans Siegmund von Lochau, zum Oberst.- Heiratserlaubnis für den Premierleutnant Hans Krafft von der Lochau.- Gehaltsquittungen.- Klage des Hauptmanns Friedrich August von Lochau gegen Dorothea Magdalene von Mossakowska wegen des Verkaufs seines Vorwerks zu Colditz, genannt das Forsthaus.- Verurteilung und Achtserklärung des flüchtigen Leutnants Karl Gebhard von Lochau und seines Dieners Hans Mittag wegen der Tötung des kurländischen Starosten Jakob Friedrich Weydel im Duell.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:34 MEZ