Bastian Irmler zu Völlkofen ("Velkoven") verkauft seinem Schwager Hans Moser zu Burgweiler für 30 fl Landswährung einen jährlichen, zu Martini fälligen Zins von 1 1/2 fl aus einer halben Jauchart Acker zu Völlkofen im Kautenbilgösch genannt das Haydle. Das Grundstück grenzt an den Lehenacker Hans Haugs d.J., Galle Premblins Lehengut, das nach Pfullendorf gehört, und die Völlkofer Allmende ("gemein merckh") genannt die Kog Egart. Es ist belastet mit einem Viertel Wachs für den Heiligen in Hohentengen. Verkauft wird ferner 1 Mannmahd Wiese im Ölkofener Ried, das an die Eigenwiesen ¿Hans Haugs und Galle Eggs grenzt, ferner an die Lehenwiesen des Onophrius ("Onofferus") Krauß zu Knechtenweiler und die Wiesen des Peter Gadenfleiß zu Völlkofen. Der Zins ist mit einmonatiger Frist ablösbar.
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Bastian Irmler zu Völlkofen ("Velkoven") verkauft seinem Schwager Hans Moser zu Burgweiler für 30 fl Landswährung einen jährlichen, zu Martini fälligen Zins von 1 1/2 fl aus einer halben Jauchart Acker zu Völlkofen im Kautenbilgösch genannt das Haydle. Das Grundstück grenzt an den Lehenacker Hans Haugs d.J., Galle Premblins Lehengut, das nach Pfullendorf gehört, und die Völlkofer Allmende ("gemein merckh") genannt die Kog Egart. Es ist belastet mit einem Viertel Wachs für den Heiligen in Hohentengen. Verkauft wird ferner 1 Mannmahd Wiese im Ölkofener Ried, das an die Eigenwiesen ¿Hans Haugs und Galle Eggs grenzt, ferner an die Lehenwiesen des Onophrius ("Onofferus") Krauß zu Knechtenweiler und die Wiesen des Peter Gadenfleiß zu Völlkofen. Der Zins ist mit einmonatiger Frist ablösbar.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III U 1824
09552
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III >> Urkunden >> 16. Jahrhundert
1583 August 26 (uff den sechs und zwaintzigsten monats tag Augusti)
21,5 x 35,6 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Bastian Irmler zu Völlkofen ("Velkoven")
Empfänger: Hans Moser zu Burgweiler
Siegler: Georg Ästlin, erbtruchsessischer Obervogt und Kanzleiverwalter zur Scheer
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Holzkapsel, abg.
Empfänger: Hans Moser zu Burgweiler
Siegler: Georg Ästlin, erbtruchsessischer Obervogt und Kanzleiverwalter zur Scheer
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Holzkapsel, abg.
Egg, Gallus
Gadenfleiß, Peter
Haug, Hans d.J.
Irmler, Bastian
Krauß, Onophrius
Moser, Hans
Premblin, Galle
Burgweiler : Ostrach SIG; Einwohner
Hohentengen SIG; Heiligenpflege
Knechtenweiler = Friedberg : Bad Saulgau SIG; Einwohner
Pfullendorf SIG
Scheer SIG; Kanzleiverwalter
Scheer SIG; Obervogt
Völlkofen : Hohentengen SIG; Einwohner
Völlkofen : Hohentengen SIG; Flurstücke
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:27 MEZ
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