Presse- und Schrifttumsangelegenheiten
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BArch R 16/1272
BArch R 16 Reichsnährstand
Reichsnährstand >> R 16 Reichsnährstand >> Verwaltungsamt >> Reichshauptabteilung I >> Aufklärung >> Schrifttum und Verlagswesen
1937-1941
Enthält u.a.:
Vertrauliche Informationen über einen publizistisch tätigen katholischen Priester (Verfasser des Artikels "Antisemitismus im alten Kirchenrecht", erschienen in NS-Landpost Nr. 45 vom 12. Nov. 1937 sowie anderer prodeutscher Publikationen, u. a. in der holländischen Presse), 1937
Ermittlungen über die Echtheit eines in der Publikationsreihe "Der Jungdeutsche", Nr. 249 vom 22. Okt. 1932, veröffentlichten Artikels "Abwehr von Hitler. Abschiedsbrief von Hans Mend an Adolf Hitler im Feld", 1937
Denkschrift "Die bevölkerungspolitische Lage im Bauerntum" (Stellungnahme des Stabsamts des Reichsbauernführer zu der Denkschrift), 1938
Ermittlungen über die katholische Zeitschrift "Natur und Kultur", Monatsschrift für Naturforschung und Kulturpflege, Hrsg. Dr. F. Wetzek, Herold-Verlag, Solln/München (Vorgutachten des Amtes für Schrifttumspflege der NSDAP), 1938
Anregungen zur Überarbeitung der Hauptwerke Walter Darrés "Das Bauerntum als Lebensquell der Nordischen Rasse" und "Neuadel aus Blut und Boden" zum Zwecke der Neuveröffentlichung, 1938
Verhaftung von Anhängern der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise und der Anthroposophie (Abschriften eines Schriftwechsels zwischen dem Chef der Sicherheitspolizei und des SD Heydrich und dem Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft Walter Darré), 1941
Vertrauliche Informationen über einen publizistisch tätigen katholischen Priester (Verfasser des Artikels "Antisemitismus im alten Kirchenrecht", erschienen in NS-Landpost Nr. 45 vom 12. Nov. 1937 sowie anderer prodeutscher Publikationen, u. a. in der holländischen Presse), 1937
Ermittlungen über die Echtheit eines in der Publikationsreihe "Der Jungdeutsche", Nr. 249 vom 22. Okt. 1932, veröffentlichten Artikels "Abwehr von Hitler. Abschiedsbrief von Hans Mend an Adolf Hitler im Feld", 1937
Denkschrift "Die bevölkerungspolitische Lage im Bauerntum" (Stellungnahme des Stabsamts des Reichsbauernführer zu der Denkschrift), 1938
Ermittlungen über die katholische Zeitschrift "Natur und Kultur", Monatsschrift für Naturforschung und Kulturpflege, Hrsg. Dr. F. Wetzek, Herold-Verlag, Solln/München (Vorgutachten des Amtes für Schrifttumspflege der NSDAP), 1938
Anregungen zur Überarbeitung der Hauptwerke Walter Darrés "Das Bauerntum als Lebensquell der Nordischen Rasse" und "Neuadel aus Blut und Boden" zum Zwecke der Neuveröffentlichung, 1938
Verhaftung von Anhängern der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise und der Anthroposophie (Abschriften eines Schriftwechsels zwischen dem Chef der Sicherheitspolizei und des SD Heydrich und dem Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft Walter Darré), 1941
Reichsnährstand, 1933-1945
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 12:08 MESZ
Hierarchie
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