Margaretha Wettlin, geb. von Tannegg, Gemahlin des Görg Wetlin von Haimberg, bekennt mit Zustimmung ihres Ehevogts, daß ihre Base, Sophia von Trina, geb. Kraiin von Holzhausen, ihre Güter testamentarisch an Jos von Langenegg und die Kinder des Hanns Görg von Langenegg vermacht und Görg Fleschüz, Hofmeister des Stiftes Khembten, und Hanns Bürckh, Hauptmann zu Sannt Martiszell, zu Testamentsvollstreckern eingesetzt hat. Auf Vermittlung des Ritters Hanns Philipp Schad von Mittlbibrach zu Warthausen steht die Ausstellerin von der Anfechtung des Testaments, in dem sie als nächste Verwandte übergangen ist, ab, nachdem ihr die Erben 15 fl. bezahlt haben. - S 1: Görg Wettlin, S 2: Hans Philipp Schad - "... auf den vierzehenden tag des monats Decembris" 1548.
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Margaretha Wettlin, geb. von Tannegg, Gemahlin des Görg Wetlin von Haimberg, bekennt mit Zustimmung ihres Ehevogts, daß ihre Base, Sophia von Trina, geb. Kraiin von Holzhausen, ihre Güter testamentarisch an Jos von Langenegg und die Kinder des Hanns Görg von Langenegg vermacht und Görg Fleschüz, Hofmeister des Stiftes Khembten, und Hanns Bürckh, Hauptmann zu Sannt Martiszell, zu Testamentsvollstreckern eingesetzt hat. Auf Vermittlung des Ritters Hanns Philipp Schad von Mittlbibrach zu Warthausen steht die Ausstellerin von der Anfechtung des Testaments, in dem sie als nächste Verwandte übergangen ist, ab, nachdem ihr die Erben 15 fl. bezahlt haben. - S 1: Görg Wettlin, S 2: Hans Philipp Schad - "... auf den vierzehenden tag des monats Decembris" 1548.
StAA, Fürststift Kempten Urkunden 6421
BayHStA, Personenselekt Cart. 444a
Fürststift Kempten Urkunden
Fürststift Kempten Urkunden >> Fürststift Kempten Urkunden
1548
Fürststift Kempten, Archiv
Orig., Perg., Siegel fehlen
Urkunden
deutsch
Registratursignatur/AZ: Kasten: 180; Lade: A; Nummer: 3; Zus.: 1
Wettlin v. Heimberg, Margaretha
Wettlin v. Heimberg, Jörg
Tannegg, Margaretha v.
Trina, Sophia v.
Kray v. Holzhausen, Sophia
Langenegg zu Bergen, Jos v.
Langenegg, Hans Jörg v.
Fleschutz, Georg [Hofmeister]
Bürk, Hans [Hauptmann in Martinszell]
Schad v. Mittelbiberach, Hans Philipp
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.04.2025, 08:56 MESZ