Haus Holtfeld (Dep.) / Urkunden (Bestand)
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U 124u
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen >> 4.3. Gewerbebetriebe, Adlige Häuser, Familien, Höfe (U) >> 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe >> Haus Holtfeld (Dep.)
1484-1791
Bestandsgeschichte: Adeliges Gut, Stadt Borgholzhausen (Kreis Gütersloh); 1350 erwähnt; im Besitz der Familie von Todrank; 1479-1863/1877 Familie von Wendt zu Holtfeld und Crassenstein, nach deren Aussterben an die Grafen von Marchant-Ansembourg, 1926 nach Erbteilung an die Grafen von Galen.
Form und Inhalt: Gut Holtfeld, Gemeinde Borgholzhausen (Kr. Gütersloh), wird zuerst 1350 erwähnt. Als älteste Besitzerfamilie sind die v. Todrank nachgewiesen. Von 1479 bis 1863/77 war Holtfeld im Besitz der Familie v. Wendt zu Crassenstein, mit deren anderen Gütern es 1877 als Erbschaft an die Grafen von Marchant-Ansembourg fiel. 1926 in einer Erbteilung abgetrennt, kam das Gut in den Besitz der Grafen v. Galen.
Das Archiv wurde 1953 im Staatsarchiv deponiert. Eigentümerin ist die Gräfin v. Galen (Oelde) bzw. deren Rechtsnachfolger
Weitere Archivalien des Gutes Holtfeld finden sich im Archiv der Familie v. Wendt (Findbuch A 434 Hol).
Lit.: Kar-Adolf v.d. Horst, Die Rittersitze der Grafschaft Ravensberg und des Fürstentums Minden, Berlin 1894, S. 80f.
verzeichnet 1976
gez. Behr
Das Findbuch wurde abgeschrieben von Bernd-Wilhelm Linnemeier, November 2010.
Im Sommer 2013 wurden vier Kartons mit später abgegebenen Unterlagen zu Holtfeld verzeichnet und dabei teils in den Bestand Haus Holtfeld, teils in den Bestand Familie von Wendt, Gut Holtfeld integriert.
Ko
Form und Inhalt: Gut Holtfeld, Gemeinde Borgholzhausen (Kr. Gütersloh), wird zuerst 1350 erwähnt. Als älteste Besitzerfamilie sind die v. Todrank nachgewiesen. Von 1479 bis 1863/77 war Holtfeld im Besitz der Familie v. Wendt zu Crassenstein, mit deren anderen Gütern es 1877 als Erbschaft an die Grafen von Marchant-Ansembourg fiel. 1926 in einer Erbteilung abgetrennt, kam das Gut in den Besitz der Grafen v. Galen.
Das Archiv wurde 1953 im Staatsarchiv deponiert. Eigentümerin ist die Gräfin v. Galen (Oelde) bzw. deren Rechtsnachfolger
Weitere Archivalien des Gutes Holtfeld finden sich im Archiv der Familie v. Wendt (Findbuch A 434 Hol).
Lit.: Kar-Adolf v.d. Horst, Die Rittersitze der Grafschaft Ravensberg und des Fürstentums Minden, Berlin 1894, S. 80f.
verzeichnet 1976
gez. Behr
Das Findbuch wurde abgeschrieben von Bernd-Wilhelm Linnemeier, November 2010.
Im Sommer 2013 wurden vier Kartons mit später abgegebenen Unterlagen zu Holtfeld verzeichnet und dabei teils in den Bestand Haus Holtfeld, teils in den Bestand Familie von Wendt, Gut Holtfeld integriert.
Ko
67 Urkunden.
Bestand
German
Karl Adolf von der Horst, Die Rittersitze der Grafschaft Ravensberg und des Fürstentums Minden, 2. Neudruck der Auflage 1894-1898, Osnabrück 1979; Sander, Zur Geschichte des Hauses Holtfeld, in: Ravensberger Blätter für Geschichts-, Volks- und Heimatkunde 7 (1907), S. 27-28.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
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