Verwaltungsamt Lipperode-Cappel (Bestand)
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L 109 Lipperode-Cappel
Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik) >> 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe >> 1.1. Land Lippe (bis 1947) >> 1.1.2. Verwaltung, Justiz >> 1.1.2.2. Allgemeine und innere Verwaltung >> 1.1.2.2.6. Verwaltungsämter/Landratsämter
1758-1928
Landes-, Amts- und Gemeindesachen, Militär 1758-1926 (20); Steuern 1869-1914 (6); Bevölkerung, Juden 1840-1924 (3); Land- und Forstwirtschaft 1815-1928 (6); Wasser- und Wegebau, Bausachen 1764-1928 (17); Kirchen-, Schul- und Wohlfahrtssachen 1841-1912 (5).
Bestandsgeschichte: Die Trennung von Justiz und Verwaltung 1879 führte zur Einrichtung von Amtsgerichten und folgender Verwaltungsämter: Blomberg, Brake, Detmold, Lipperode-Cappel und Schötmar; anstelle derselben 1928 die Landratsämter Blomberg, Brake, Detmold und Schötmar (Lipperode-Cappel dem Landrat in Detmold unterstellt); 1932 Bildung der Kreise Detmold (mit Lipperode-Cappel) und Lemgo (vgl. D 100).
Form und Inhalt: Der Bestand L 109 Lipperode-Cappel umfasst die Akten des Verwaltungsamtes Lipperode-Cappel, das als Nachfolgebehörde des Amtes Lipperode (vgl. L 108 Lipperode) gebildet wurde, als Justiz und Verwaltung in der unteren Verwaltungsinstanz voneinander getrennt wurden. In Lippe geschah dies durch Gesetz vom 23.7.1879 mit Wirkung vom 1.10.1879 (L.V. Bd. XVII, S. 717 ff.). Die Justizaufgaben übernahm das kgl. preußische Amtsgericht in Lippstadt (s. Staatsvertrag vom 4.1.1879, L.V. Bd. XVII, S. 567 ff., Aktenbestand im Staatsarchiv Münster). Das Verwaltungsamt Lipperode-Cappel wurde aufgrund des Gemeindeverfassungsgesetzes vom 1.12.1927 (L.V. XXX, S. 303 ff.) mit Wirkung vom 1.4.1928 aufgelöst und die Aufgaben dem Landrat in Detmold übertragen. Das Gebiet dieses Amtes wurde mit Wirkung vom 1. April 1949 vom Kreis Detmold abgetrennt und dem Kreis Lippstadt und damit dem Regierungsbezirk Arnsberg zugeordnet.
Detmold, den 13. Oktober 1971
gez. Rohtraut Müller-König
Das maschinenschriftliche Findbuch von 1971 mit späteren handschriftlichen Nachträgen wurde im Mai 2008 in V.E.R.A. abgeschrieben.
Gahde
Bestandsgeschichte: Die Trennung von Justiz und Verwaltung 1879 führte zur Einrichtung von Amtsgerichten und folgender Verwaltungsämter: Blomberg, Brake, Detmold, Lipperode-Cappel und Schötmar; anstelle derselben 1928 die Landratsämter Blomberg, Brake, Detmold und Schötmar (Lipperode-Cappel dem Landrat in Detmold unterstellt); 1932 Bildung der Kreise Detmold (mit Lipperode-Cappel) und Lemgo (vgl. D 100).
Form und Inhalt: Der Bestand L 109 Lipperode-Cappel umfasst die Akten des Verwaltungsamtes Lipperode-Cappel, das als Nachfolgebehörde des Amtes Lipperode (vgl. L 108 Lipperode) gebildet wurde, als Justiz und Verwaltung in der unteren Verwaltungsinstanz voneinander getrennt wurden. In Lippe geschah dies durch Gesetz vom 23.7.1879 mit Wirkung vom 1.10.1879 (L.V. Bd. XVII, S. 717 ff.). Die Justizaufgaben übernahm das kgl. preußische Amtsgericht in Lippstadt (s. Staatsvertrag vom 4.1.1879, L.V. Bd. XVII, S. 567 ff., Aktenbestand im Staatsarchiv Münster). Das Verwaltungsamt Lipperode-Cappel wurde aufgrund des Gemeindeverfassungsgesetzes vom 1.12.1927 (L.V. XXX, S. 303 ff.) mit Wirkung vom 1.4.1928 aufgelöst und die Aufgaben dem Landrat in Detmold übertragen. Das Gebiet dieses Amtes wurde mit Wirkung vom 1. April 1949 vom Kreis Detmold abgetrennt und dem Kreis Lippstadt und damit dem Regierungsbezirk Arnsberg zugeordnet.
Detmold, den 13. Oktober 1971
gez. Rohtraut Müller-König
Das maschinenschriftliche Findbuch von 1971 mit späteren handschriftlichen Nachträgen wurde im Mai 2008 in V.E.R.A. abgeschrieben.
Gahde
8 Kartons = 57 Archivbände 1758-1928. - Findbuch: L 109 Lipperode-Cappel.
Bestand
German
Stöwer, Herbert, Die lippische Kommunalverfassung, in: Archivpflege in Westfalen und Lippe Nr. 8, Juli 1976, S. 3-14; Hubatsch, Walter, Grundriss zur deutschen Verwaltungsgeschichte, Band 16, Marburg1981, S. 187-189, 207ff.; Jeserich, Kurt G. A. / Pohl, Hans / Unruh, Georg-Christoph von (Hg.), Deutsche Verwaltungsgeschichte, Band 1-6, Stuttgart 1983-1988, Band 3, S. 827f.; Ellwein, Thomas, Der Staat als Zufall und als Notwendigkeit. Die jüngere Verwaltungsentwicklung in Deutschland am Beispiel Ostwestfalen-Lippe. Band 1: Die öffentliche Verwaltung in der Monarchie 1815-1918, Opladen 1993, S. 300ff.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.2. Verwaltung, Justiz (Tektonik)
- 1.1.2.2. Allgemeine und innere Verwaltung (Tektonik)
- 1.1.2.2.6. Verwaltungsämter/Landratsämter (Tektonik)
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