E 10/N 62 Kondolenzbriefe an Königin Charlotte von Württemberg (Bestand)
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E 10/N 62
Stadtarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> E: Fremdprovenienzen >> E 10: Kleinere Nachlässe
1921
Form und Inhalt: Der Bestand wurde dem Stadtarchiv am 16. Juli 1990 durch Herrn Erich Sommer übergeben. Es handelt sich dabei um Kondolenzbriefe an Königin Charlotte anlässlich des Todes ihres Gemahls, König Wilhelm. Auf einigen Briefen befinden sich eigenhändige Notizen der Königin. Die Briefe wurden durch Zufall während der Ausgrabungskampagne 1989 im Kloster Bebenhausen in der ehemaligen Schlossküche (damals Grabungsbüro) gefunden. Sie waren mehrfach zerrissen und in einem mit Holzwolle zugedecktem Spankorb im Feuerungsfach des grossen Ofens gelagert.
Der grösste Teil der Briefe konnte komplett restauriert werden. Alle Briefe und Fotos (auch die Fragmente) wurden kopiert und diese Fotokopien dann dem Stadtarchiv Tübingen zur Verfügung gestellt. Die Originale wurden durch Frau Professor Dr. Scholkmann dem Hauptstaatsarchiv in Stuttgart übergeben.
Der grösste Teil der Briefe konnte komplett restauriert werden. Alle Briefe und Fotos (auch die Fragmente) wurden kopiert und diese Fotokopien dann dem Stadtarchiv Tübingen zur Verfügung gestellt. Die Originale wurden durch Frau Professor Dr. Scholkmann dem Hauptstaatsarchiv in Stuttgart übergeben.
0,05 lfd. m; 1 Faszikel
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.04.2025, 08:21 MESZ