Aleff Quadt, Amtmann zu Monheim, Wilhelm Quadt, Erbschenk, Vater und Sohn, Stephan Quadt, Herr zu Stadeck, Drost zu Hückeswagen, Wilhelm von Harff, Herr zu Alsdorf, Erbhofmeister, und Johann Quadt, Herr zu Wickrath, treffen als Erben ihres Oheims Dietrich von Burtscheid unter Beirat ihrer Freunde, nämlich Werners von Hochstedten, Hofmeister und Amtmann zu Grevenbroich, Emonds von Metternich, Amtsmanns zu Saffenberg, Dietrichs von Enkels, Roberts von Plettenberg, Herrn zu Drimborn, Wilhelms von Flodorp, Herrn zu Odenkirchen, Aleffs Herrn zu Gymnich, Drosten zu Kempen, Johanns v. Hatzfeldt und Bertrams von Lützeradt, Drosten zu Blankenberg, eine Teilung des gesamten beweglichen und unbeweglichen Nachlasses des Vorgenannten in 4 Teile durch das Loss dahin, dass Aleff und Wilhelm Quadt, Vater und Sohn den Hof zu Seichtem mit Ackerland, Busch, Wiesen, Weiden, Weiher samt allen Renten im LAnde Lützenberg (unter Abgabe einer jährl. Rente von 13 Kölnischen Gulden an Steffen Quadt), ferner den Weingartenhof zu Honnef (Honff?) gt. zu Kreilsweiden, nebst Weingärten, Land, Busch, Wiesen, Weiden usw., den Hof zu Nendahl, aus dem 50 Goldgulden Jahresrente zu Martini, die der Graf v. Sayn zu Veyenan geliefert, 10 Goldgulden, aus der 100 Goldgulden Rentzahlung des Grafen v. Virnenburg, ebenfalls aus Veyenan, zu Martini 10 Goldgulden; ein Viertel des Hauses Veyenan mit einem Viertel der Gebäude, Büsche, Wieden, Weiden, Fischereien, Jagden; ein Viertel des Zehnten zu Flasdorf; endlich eine Rente v. 100 Brabantischen Gulden aus Haesde erhält, wogegen dem Steffen Quadt Haus und Hof zu Albach, der Hof zu Hontz zu Engelskirchen, der Hof zu Brühel, der niderste Hof zu Oderscheid, das Hofgericht zu Engelskirchen mit Pfenningsgült, Haferrente, der Mühle und dem Mahlzwang zu Engelskirchen, von den Wasserläufen auf die Eisenhämmer und auf die Hütte daselbst und von der Fischerei auf der Agger als Recognition 9 Gulden 7 Albus jährlich, der Hof zu Heidthausen (Hoithaußen), der Weingartenshof zu "Girssland" mit den Zehnten, der Hof zu Angelstein, ein Viertel des Hauses Veyenan inschl. Zubehör, sowie vom Zehnten zu Flasdorf, eine Rente v. 13 Gulden Kölnisch aus der obengenannten Lützelberger Rente, aus der Saynschen Rente zu Veyenan 20 Goldgulden, aus dem Hückeshof zu Lülsdorf 13 Malter Roggen jährlich, aus dem Dorf Lülsdorf an Pachtkorn 9 Malter 2 Viertel Roggen, 100 fl. Brabantisch aus der Rente v. 400 Gulden aus dem Lande Heusden zufallen; Wilhelm v. Harff, Herr zu Alsdorf etc.: empfängt das Haus Hostenbach, den Hof "vor dem Haus" gt. Nieder-Hostenbach, den Hof zu Ober-Hostenbach, den Hof zu Saal des Hofes zu Weiherr, dem Hof zu Vorde, den Hof zu Birken, den Hof zum Ratgen mit den 4 Maaren, die Fischerei auf der Dhünn, das Gütchen zu Ronenbruck gt. zu Luyhuissen, das halbe Häuschen zu Wipperfürth, mit Gärtchen und Wiese an der Wupper, ein Hausbloch in dieser Stadt, eine Rente v. 10 Mark jährlich aus d. "Arensberg", das Hofgericht zu Dabeckhaussen (Dabringhausen) mit Zubehör, das Weingartserbe zu Mondorf mit 2 Ohm Wein Ertrag, das Hortenbrocher Land zu Lülsdorf, 90 Goldgulden aus der 100-Goldgulden-Rente des Grafen v. Virneburg zu Veyenan, ein Viertel vom Hause Veyenan und dem Zehnten zu Flasdorf, 100 Gulden Brabantisch jährlich aus d. 400 Gulden Rente im Lande Huesden; Johann Quadt, Herr zu Wickrath bekommt das Haus Gimborn mit Ackerland, Büschen, WIesen, Weiden, den Hof zu Dommern, den Hof zu Recklinghausen (Riecklieckhuissen), die Mahlmühle zu Gimborn, das Hofgericht daselbst mit Hafergülten und Mahlzwang, das Hofgericht in der "Gheln" mit Pfenningsgülte und Haferamt somit Mahlzwang, die Mahlmühle in der Ghelp gt. auf dem Büchel, die Wiesenpächte auf der Sülz, die Hüttengerechtigkeit und den Hof zu Gommerath, den Hüßkeshof zu Lülsdorf mit Ackerland, das Weingartshöfchen mit 3 Morgen Weingarten zu Lülsdorf (zu jährl. 50 hm Weinpacht), 14 fl. Rente zu Langel aus einem von den Höfen zu Keldenich und Langel lehnrührigen Gute; den Hof zu Derikam, 20 Goldgulden aus der Saynschen Rente zu Veyenan, ein Viertel des Hauses Veyenan und der Zehnte zu Flasdorf. Außerdem wird bestimmt. dass die Erbpartizipien ihres Oheims natürlicher Tochter Margaretha lebenslänglich in die Klause zu Mondorf aus den Gütern zu Veyenan und dem Zehnten zu Flosdorf eine Rente v. 5 Malter Roggen jährlich geben sollen, sowie wie sich die Partner hinsichtlich der gemeinsamen Nutzungen und Unterhaltungen an Brücken, Mühlen, Weihern usw. verhalten haben. (Besiegelt hatten die Erben und 8 Schiedsfreunde). Das geschiet is up maentagh nechst nach St. Johans dagh Baptiste so man geschrieven hait Dusent fünffhundert und zwey und drissigh, den ersten dagh Julii.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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