Amt Eilenburg (Bestand)
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D 12 (Benutzungsort: Wernigerode)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) >> 01.04. Kursächsische Gebiete >> 01.04.01. Kurfürstentum/Königreich Sachsen >> 01.04.01.03. Akten >> 01.04.01.03.02. Lokale Verwaltungs- und Gerichtsbehörden >> 01.04.01.03.02.01. Ämter
(1497) 1527 - 1871
Findhilfsmittel: Findbuch (online recherchierbar)
Registraturbildner: Schon im späten 10. Jh. war die Burg Eilenburg wettinischer Besitz. 1291 im Verband mit der Markgrafschaft Landsberg verkauft, gelangte das Amt Eilenburg erst 1402 wieder dauerhaft an die Wettiner. Es wurde 1485 dem ernestinischen Kurfürstentum Sachsen zugesprochen und ging 1547 an die albertinische Kurlinie über.
1815 wurde das Amt an Preußen abgetreten und zum überwiegenden Teil dem 1816 neu gebildeten Kreis Delitzsch der Provinz Sachsen zugeschlagen. Die Abwicklung der Amtsverwaltung nahm noch einige Zeit in Anspruch.
Das Amt Eilenburg umfasste um 1800 folgende Orte: Battaune, Behlitz, Bötzen, Boyda, Bunitz, Doberschütz, Eilenburg, Gordemitz, Gostemitz, Gotha, Groitzsch, Großwölkau, Gruna, Hainichen, Hohenleina, Hohenprießnitz, Jesewitz, Kleinwölkau, Kollau (anteilig), Kospa, Kossa, Kossen, Krensitz, Krippehna, Kupsal, Laußig, Liemehna, Mensdorf, Mölbitz (Vorwerk), Mörtitz, Mutschlena, Naundorf, Niederglaucha, Noitzsch (Vorwerk), Oberglaucha, Ochelmitz, Paschwitz, Pehritzsch, Priester, Pristäblich, Rödgen, Sausedlitz, Sprotta, Steubeln, Torfhäuser (Vorwerk), Wannewitz, Wedelwitz, Weltewitz, Wöllmen, Wöllnau, Wölpern, Zschepplin und Zschettgau.
Bestandsinformationen: Der Bestand ist durch ein Findbuch aus dem Jahr 1922 mit Nachträgen erschlossen. Die Findhilfsmittel wurden 2010 in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt retrokonvertiert und für die Onlinerecherche vorbereitet.
Im Zuge einer 2005/06 abgeschlossenen Bestandsabgrenzung wurde ein Teil der ursprünglich hier verzeichneten, nach 1815/21 angelegten Archivalien an die Abteilung Merseburg des Landeshauptarchivs abgegeben und provenienzmäßig vor allem den Beständegruppen C 39, C 63 und C 129 zugeordnet. Um den Benutzern den Zugang zu erleichtern, sind diese Archivalien weiterhin im Findbuch aufgeführt und mit einem Hinweis auf den heutigen Benutzungsort versehen worden. Die Retrokonversion und Onlinestellung der Findbücher zu den genannten Merseburger Beständegruppen befindet sich in Vorbereitung.
Registraturbildner: Schon im späten 10. Jh. war die Burg Eilenburg wettinischer Besitz. 1291 im Verband mit der Markgrafschaft Landsberg verkauft, gelangte das Amt Eilenburg erst 1402 wieder dauerhaft an die Wettiner. Es wurde 1485 dem ernestinischen Kurfürstentum Sachsen zugesprochen und ging 1547 an die albertinische Kurlinie über.
1815 wurde das Amt an Preußen abgetreten und zum überwiegenden Teil dem 1816 neu gebildeten Kreis Delitzsch der Provinz Sachsen zugeschlagen. Die Abwicklung der Amtsverwaltung nahm noch einige Zeit in Anspruch.
Das Amt Eilenburg umfasste um 1800 folgende Orte: Battaune, Behlitz, Bötzen, Boyda, Bunitz, Doberschütz, Eilenburg, Gordemitz, Gostemitz, Gotha, Groitzsch, Großwölkau, Gruna, Hainichen, Hohenleina, Hohenprießnitz, Jesewitz, Kleinwölkau, Kollau (anteilig), Kospa, Kossa, Kossen, Krensitz, Krippehna, Kupsal, Laußig, Liemehna, Mensdorf, Mölbitz (Vorwerk), Mörtitz, Mutschlena, Naundorf, Niederglaucha, Noitzsch (Vorwerk), Oberglaucha, Ochelmitz, Paschwitz, Pehritzsch, Priester, Pristäblich, Rödgen, Sausedlitz, Sprotta, Steubeln, Torfhäuser (Vorwerk), Wannewitz, Wedelwitz, Weltewitz, Wöllmen, Wöllnau, Wölpern, Zschepplin und Zschettgau.
Bestandsinformationen: Der Bestand ist durch ein Findbuch aus dem Jahr 1922 mit Nachträgen erschlossen. Die Findhilfsmittel wurden 2010 in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt retrokonvertiert und für die Onlinerecherche vorbereitet.
Im Zuge einer 2005/06 abgeschlossenen Bestandsabgrenzung wurde ein Teil der ursprünglich hier verzeichneten, nach 1815/21 angelegten Archivalien an die Abteilung Merseburg des Landeshauptarchivs abgegeben und provenienzmäßig vor allem den Beständegruppen C 39, C 63 und C 129 zugeordnet. Um den Benutzern den Zugang zu erleichtern, sind diese Archivalien weiterhin im Findbuch aufgeführt und mit einem Hinweis auf den heutigen Benutzungsort versehen worden. Die Retrokonversion und Onlinestellung der Findbücher zu den genannten Merseburger Beständegruppen befindet sich in Vorbereitung.
Laufmeter: 82.1
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) (Tektonik)
- 01.04. Kursächsische Gebiete (Tektonik)
- 01.04.01. Kurfürstentum/Königreich Sachsen (Tektonik)
- 01.04.01.03. Akten (Tektonik)
- 01.04.01.03.02. Lokale Verwaltungs- und Gerichtsbehörden (Tektonik)
- 01.04.01.03.02.01. Ämter (Tektonik)
- Amt Eilenburg (Bestand)