Feindstaaten, v.a. Boykott des Handels neutraler Staaten mit Deutschland durch die Aufstellung von "Schwarzen Listen": Bd. 1
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BArch R 3001/22804
BArch R 3001 Reichsjustizministerium
Reichsjustizministerium >> R 3001 Reichsjustizministerium Generalakten, Teil II >> Hauptgebiet 9: Wehrmacht und auswärtige Angelegenheiten >> Auswärtige Angelegenheiten >> Kriege gegen Deutschland >> Wirtschaftliche Maßnahmen >> Feindstaaten, v.a. Boykott des Handels neutraler Staaten mit Deutschland durch die Aufstellung von "Schwarzen Listen"
1939-1940
Enthält v.a.:
Beschlagnahme und Kontrolle von Lebensmitteln durch das englische Ernährungsministerium, Sept. 1939
Französische Regierungsdekrete zu Verboten und Einschränkungen der Verbindung mit dem Feind sowie der Behandlung feindlichen Eigentums, Sept. 1939
Einstellung der neutralen Länder gegen die britische und französische Schwarze Liste, Okt. 1939
Verkauf deutscher Schiffe an Belgien.- Nichtanerkennung durch die britische Regierung, Okt. 1939
Auswirkung der britischen Kontrollmaßnahmen zur Verhinderung der Wiederausfuhr von Waren nach Deutschland in den Niederlanden, Nov. 1939
Rationierung von Lebensmitteln und Rohstoffen in England, Nov. 1939
Behandlung als "feindlich" oder "feindlich kontrolliert" durch die kriegführenden Staaten.- Ablehnung niederländischer Gesellschaften, Nov. 1939
Bekanntmachung des französischen Blockadenministers, Dez. 1939
Schwedisches Kriegshandelsgesetz, Jan. 1940
Maßnahmen der niederländischen Regierung gegen die Abgabe von Erklärungen bestimmter Unternehmen zur Überwachung durch ausländische Wirtschaftskontrolle, Febr. 1940
Verrechnung deutscher Forderungen an französische Schuldner gegen französische Forderungen in Deutschland, Apr. 1940
Behandlung des in Frankreich befindlichen Eigentums von sich auf vom Feind besetzten sowie auf polnischem, tschechoslowakischem, dänischem, niederländischem, luxemburgischem oder belgischem Gebiet befindenden Personen.- VO vom 24. Apr., Mai-Juni 1940
Goldverschiffungen der Alliierten nach den USA, Juni-Juli 1940
Französische Dekrete über den Handel mit dem Feind, Juni 1940
Maßnahmen der geflüchteten niederländischen Regierung gegen private niederländische Auslandsguthaben, Juli 1940
Beschlagnahme und Kontrolle von Lebensmitteln durch das englische Ernährungsministerium, Sept. 1939
Französische Regierungsdekrete zu Verboten und Einschränkungen der Verbindung mit dem Feind sowie der Behandlung feindlichen Eigentums, Sept. 1939
Einstellung der neutralen Länder gegen die britische und französische Schwarze Liste, Okt. 1939
Verkauf deutscher Schiffe an Belgien.- Nichtanerkennung durch die britische Regierung, Okt. 1939
Auswirkung der britischen Kontrollmaßnahmen zur Verhinderung der Wiederausfuhr von Waren nach Deutschland in den Niederlanden, Nov. 1939
Rationierung von Lebensmitteln und Rohstoffen in England, Nov. 1939
Behandlung als "feindlich" oder "feindlich kontrolliert" durch die kriegführenden Staaten.- Ablehnung niederländischer Gesellschaften, Nov. 1939
Bekanntmachung des französischen Blockadenministers, Dez. 1939
Schwedisches Kriegshandelsgesetz, Jan. 1940
Maßnahmen der niederländischen Regierung gegen die Abgabe von Erklärungen bestimmter Unternehmen zur Überwachung durch ausländische Wirtschaftskontrolle, Febr. 1940
Verrechnung deutscher Forderungen an französische Schuldner gegen französische Forderungen in Deutschland, Apr. 1940
Behandlung des in Frankreich befindlichen Eigentums von sich auf vom Feind besetzten sowie auf polnischem, tschechoslowakischem, dänischem, niederländischem, luxemburgischem oder belgischem Gebiet befindenden Personen.- VO vom 24. Apr., Mai-Juni 1940
Goldverschiffungen der Alliierten nach den USA, Juni-Juli 1940
Französische Dekrete über den Handel mit dem Feind, Juni 1940
Maßnahmen der geflüchteten niederländischen Regierung gegen private niederländische Auslandsguthaben, Juli 1940
Reichsjustizministerium (RJM), 1877-1945
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 11:59 MESZ
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