Erbteilung
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E1 A 172/23
Vorl. Nr.: 361
172/23
E1 A Urkunden
Urkunden >> Rathausarchiv
13. Juni 1636
Enthält: Die Erben von Hille und Eve zu der Hege - Arnolt Beintgens, Peter Bintgens v. d. Hege für seine Brüder und Schwestern, Petersehe Wwe. Paulus v. d. Hege - teilen deren Nachlaß durch Los in drei Teile: 1 . Los: ein Bongart zur Hege neben Backhauß Erbe, 54 Ruten groß, zahlt das achte Teil vom Lehen; 1 Morgen minus 9 R. neben Baux Kamp, zehntpflichtig; 4 1/2 Viertel Land neben Boßlers und Hollenders Erbe, zehntpflichtig. 2. Los: der Bongart zu Oesterig, 1 Vz Viertel , zahlt 3 Viertel 1 Pint Lehnhafer u. ein paar Heller, neben Jan Groubusch; 5 Viertel 16 R. Land, stoßend auf den Kaulhauser Weg sowie Con Hollenders Erbe, zehntpflichtig; 1/z Morgen minus 7 R. Land bei Wockerath (Wouckerad) neben Trintgen Boßlars Erbe, zehntpflichtig; 3 . Los: 5 Viertel 5 R. Land neben Baux Erben, teilweise zehntpflichtig; Vz Morgen Kamp neben Trein Backhauß und Beel Hollenders . Petersehe Wwe. Paulus v. d. Hege, jetzt Frau Johan Pisters, erhält das 3 . Los als das kleinste, da Paulus vorher 1 1h Morgen Land, das auch hätte verteilt werden müssen, verkauft hat. Arnolt Beintgens erhält das 1 . Los, Peter und seine Geschwister das 2. Los . Zeugen: Reiner Grates, Pastor zu Kückhoven, Henrich Hollenders und Johan Wendelen. - Zusatz: Ein Bongart oder Kamp, auf dem die Behausung des Großvaters gestanden hat und der dem Herr-Johan-Viten-Altar 4 Sümber Roggen schuldig ist, ist nicht verteilt worden.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:06 MEZ