4/11 [fol. 3]: 1736 Nov 12 (Senatsprotokoll)
Vollständigen Titel anzeigen
UAT 4/ Akademischer Senat (I) und Akademisches Konsistorium
Akademischer Senat (I) und Akademisches Konsistorium >> Akademischer Senat (1695-1740) >> Acta Senatus, Bd. XLVIII
Enthält: Anwesend: Rektor Helfrich Kanzler Pfaff Weismann, Harpprecht jun., Canz, Moegling, Mauchart, Maichel; 1.) Ladung des Konsistorialrats Faber wegen dessen Sohn, der in die Bayersche Angelegenheit verwickelt ist. (Anm. 1); 2.) Vertagung der Besprechung des Konzepts einer Remonstration in der Vermögens- oder Schutzsteuersache. [UAT 4/11, Bl. 3]; 3.) Von Dr. Hofmann eingegebenes Memoriale um die freie dritte Stelle in der med. Fakultät. [UAT 4/11, Bl. 3]; 4.) Neuwahl des Rektors: Christian Eberhard Weismann. [UAT 4/11, Bl. 3]; 5.) Beauftragung von Dr. Hagmayer mit der Rektoratspredigt. [UAT 4/11, Bl. 3']; 6.) Bestätigung des Pedellen im Amt. [UAT 4/11, Bl. 3']; 7.) Festlegung des Termins der Verlesung der Statuten. [UAT 4/11, Bl. 3']; 8.) Vertagung der Anträge des Kanzlers über a) die Frucht- und Hunds-Legin-Praestations-Sache, b) die Accis-Sache, c) die Frage, daß der Magistrat der Stadt die Deputation zum Aus- und Einschreiben noch abwarte. [UAT 4/11, Bl. 3']; Anm. 1: Vgl. Senatssitzung von 1736 Nov. 23 Nr. 6 [UAT 4/11,3].
Akte
Acta Senatus, Bd. XLVIII
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:42 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bb Vertretungs- und Beratungsorgane (Tektonik)
- Bb 1 Universitätssenat(e) (Tektonik)
- Akademischer Senat (1477-1969) (Tektonik)
- Akademischer Senat (I) und Akademisches Konsistorium (Bestand)
- Akademischer Senat (1695-1740) (Gliederung)
- Acta Senatus, Bd. XLVIII (Archivale)