Division Nr. 172 / 172. Reserve-Division (Bestand)
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BArch RH 26-172
call number: RH 26-172
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Reichswehr und Wehrmacht 1919 bis 1945/1946 >> Reichsheer und Heer >> Kommandobehörden, Verbände und Einheiten >> Divisionen >> Infanterie-Divisionen
(1938)1939-1945
Geschichte des Bestandsbildners: Die organisationsgeschichtlichen Angaben und Unterstellungsübersichten sind aus dem Werk von Georg Tessin, "Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939 - 1945", Bd. 7, Seite 173-175, Frankfurt/Main und Osnabrück, 1966 ff. übernommen.
Division Nr. 172
7.11.1939 in Gnesen, WK XII/XXI, als 172. Division aus dem dorthin unter der Bezeichnung Div. Fischer am 3.11. verlegten Kdr. der Ersatztruppen 1./XII (26.8.1939 in Wiesbaden); seit 23.12.1939 Div. Nr. 172. Die Division hatte März 1940 folgende Gliederung:
Inf. Ers. Rgt. 33 Posen (Btl. 104, 110, 115)
Inf. Ers. Rgt. 34 Hohensalza (Btl. 80, 105, 107)
Inf. Ers. Rgt. 36 Lissa (Btl. 70, 87, 118)
Grenz-Inf. Ers. Rgt. 125 Warthelager (Btl. 124, 125, 127, 129)
MG-Ers. Btl. 14 Krotoschin
Art. Ers. Rgt. 33 Posen (Abt. 33, 34, 69, 70, 105)
Kav. Ers. Abt. 6 Lissa
Pz. Jg. Ers. Abt. 33 Rawitsch
Pi. Ers. Btl. 33 Posen
Kraftf. Ers. Abt. 12 Krotoschin.
Am 13.8.1940 wurde die Division aus dem Warthegau wieder in den WK XII nach Mainz verlegt:
Inf. Ers. Rgt. 33 Darmstadt (Btl. 104, 110, 115)
Inf. Ers. Rgt. 34 Heidelberg (Btl. 80, 105, 107)
Inf. Ers. Rgt. 36 Wiesbaden (Btl. 70, 87, 118)
Grenz-Inf. Ers. Rgt. 125 Kaiserslautern (Btl. 124, 125, 127, 129)
Art. Ers. Rgt. 33 Darmstadt (Abt. 33, 34, 69, 70, 105)
Kav. Ers. Abt. 6 Darmstadt
Pz. Jg. Ers. Abt. 33 Schwetzingen
Pi. Ers. Btl. 33 Mainz-Castell
Kraftf. Ers. Abt. 12 Bensheim
Fahr-Ers.Abt. 12 Mainz.
Am 1.4.1942 bestand die Division aus:
Inf. Ers. Rgt. 34 Koblenz (Btl. 80, 105, 107, 129)
Inf. Ers. Rgt. 112 Darmstadt (Btl. 110, 256, 437, 438)
Inf. Ers. Rgt. 36 (mot.) Wiesbaden (Btl. 87, 118, 125)
Schtz. Ers. Rgt. 12 Landau (Btl. 104, 404)
Fla-Ers. Btl. 66 Wackernheim bei Mainz
Kav. Ers. Abt. 6 Darmstadt
Art. Ers. Rgt. 33 Darmstadt (Abt. 33, 34, 69, 70)
H. Flakart.-Ers. Abt. 278 Ludwigshafen
Pi. Ers. Btl. 33 Mainz, 34 Koblenz
Pi. Lehr-Btl. für schw. Brückenbau Speyer
Pz. Ers. Abt. 100 Schwetzingen
Pz. Jg. Ers. Abt. 33 Schwetzingen
Fahr-Ers.Abt. 12 Mainz
Kraftf. Ers. Abt. 12 Kaiserslautern
Bau-Ers. Btl. 12 Worms
Ldschtz. Ers. Btl. 12 Mainz
Am 10.6.1942 erhielt die Division des Inf. Ers. Rgt. 246 Luxemburg (Btl. 313, 352, 404) von der Div. Nr. 182 und gab dafür das Rgt. 112 (Btl. 110, 256, 437, 438), das nach Chalons verlegt wurde, an diese ab.
Nach der Umgliederung des Ersatzheeres am 1.10.1942 (WK XII: Abgabe der Div. Nr. 182 als 182. Res. Div. nach Frankreich und Aufstellung der Div. Nr. 462 in Metz) umfaßte die nach Darmstadt verlegte Div. Nr. 172 im Dezember 1943:
Gren. Ers. Rgt. 34 Koblenz (Btl. 80, 105, 124)
Gren. Ers. Rgt. 36 Wiesbaden (Btl. 87, 107, 118)
Art. Ers. Rgt. 33 Mannheim (Abt. 33, 34, 69)
Aufkl. Ers. Abt. 6 Darmstadt
Fla-Ers. und Ausb. Btl. 66 Mainz-Gonsenheim
H. Flakart. Ers. und Ausb. Abt. 278 Mannheim
Pi. Ers. und Ausb. Btl. 33 Mainz-Castell, 34 Koblenz
Brückenbau-Ers. und Ausb. Btl. 4 Germersheim
Techn. Ers. und Ausb. Abt. 2 Koblenz
Fahr-Ers. und Ausb. Abt. 12 Mainz
Kraftf. Ers. und Ausb. Abt. 12 Kaiserslautern, 36 Trier
Im September 1944 stellte die Division die divisionsstarke Kampfgruppe Castorf (sp.: Jais) als Walküreeinheit zum AOK 7 in den Raum Trier. Bei ihr befanden sich außer Sammeleinheiten:
Kampfgruppe 1./XII aus Gren. Rgt. 24 als Btl. Garten
Kampfgruppe 3./XII aus Gren. Rgt. 36 als Btl. Weinen.
Die Div. Kampfgruppe Castorf (Div. Nr. 172) bestand aus:
Rgt. Lott mit Btl. Garten, Paul, Bttr. Weyrich
Rgt. Wegelein mit Btl. Boehm, Hager
Rgt. Gombel mit Btl. Weinen, Bongartz.
Sie bildete die Kampfgruppe 91 der 7. Armee (Gren. Rgt. 1057 und 1058).
172. Reserve-Division
Am 23.11.1944 wurde - nach der Kampfgruppe Castorf - die Div. Nr. 172 selbst als 172. Res. Div. in den Westwall bei Zweibrücken hinter die Front verlegt mit folgenden Einheiten:
Res. Gren. Rgt. 34 (RGB 80, 105, 107)
Res. Gren. Rgt. 36 (RGB 87, 118 und RLdschtz. Btl. 12)
Res. Art. Rgt. 33 (nur Stab und I. Abt.)
Res. Fla-Btl. 66
Res. H. Flakart. Abt. 278
Res. Pi. Btl. 33, 34 (nur Stäbe und jeweils eine Kp.)
Res. Pi. Btl. 172 (Stab und 2 Kpn.)
Res. Nachr. Kp. 172.
Die Division kam jedoch nicht geschlossen zum Einsatz, sondern wurde einzeln von den Fronteinheiten (36. und 347. Div.) übernommen. Nach der FpÜ wurden Stab/Res. Gren. Rgt. 34 in Stab/Gren. Rgt. 766, Stab/Res. Gren. Rgt. 36 in Stab/Gren. Rgt. 880, die Btle. 80 und 107 in I./860 und II./861 (sp. I. und II./880) der 347. ID umbenannt. Der Div. Stab wurde als Stab zbV. in die Niederlande verlegt und am 25.1.1945 in Kdo. Küstenverteidigungsabschnitt Friesland umbenannt.
Unterstellung:
a) als Div. Nr. 172 (erster Einsatz):
1944
Sept.: I. SS; 7. Armee; Hgr. "B"; Eifel
Okt.: LXVI; 7. Armee; Hgr. "B"; Eifel
b) als Div. Stab z. b. V. (als 172. Res. Div. nicht genannt):
1945
März: z. Vfg. Ob. West
Apr.: Korps Ems, Armee Blumentritt, Ob. Nordwest, Ems
Anmerkung:
Die Unterstellungsverhältnisse sind (nach den "Schematischen Kriegsgliederungen") jeweils nur für einen Stichtag pro Monat angegeben; im Einzelnen:
1940
9. Juni, 21. Juli, 1. Aug., 13. Sept., 7. Okt., 7. Nov., 12. Dez.
1941
15. Jan., 10. Feb., 12. März, 5. Apr., 1. Mai, 5. Juni, 1. Juli, 7. Aug., 3. Sept., 2. Okt., 4. Nov., 4. Dez.
1942
2. Jan., 6. Feb., 10. März, 5. Apr., 11. Mai, 8. Juni, 4. Juli, 5. Aug., 2. Sept., 8. Okt., 5. Nov., 1. Dez.
1943
1. Jan., 3. Feb., 4. März, 9. Apr., 1. Mai, 1. Juni, 7. Juli, 5. Aug., 5. Sept., 4. Okt., 8. Nov., 3. Dez.
1944
15. Apr., 15. Mai, 15. Juni, 15. Juli, 31. Aug., 16. Sept., 13. Okt., 5. Nov. (26. Nov.), (31. Dez.)
1945
19. Feb., 1. März, 12. Apr., 7. Mai
Die "Schematischen Kriegsgliederungen" setzen erst mit dem 8. Juni 1940 ein; aus dem ersten Vierteljahr 1944 fehlen sie.
Bearbeitungshinweis: Die Bestände der Divisionskommandos waren bereits im Jahr 1988 verzeichnet worden (Frau Ganser). Das hieraus im April 1988 fertiggestellte Findbuch wurde 2010 retrodigitalisiert und 2012 sowie 2015 überarbeitet.
Bestandsbeschreibung: Wie die Kriegstagebücher (KTB) aller anderen Verbände und Dienststellen des Heeres waren auch die KTB der Divisionen vom Mobilmachungstag (26. August 1939) an das Heeresarchiv Potsdam abzugeben, wo sie eine Zugangssignatur erhielten (anfangs getrennt nach Kriegsschauplätzen: P für Polen, W für Westen; nach Beendigung des West- und des Norwegenfeldzuges aber nur nach laufender Nummer) und in dieser Reihenfolge eingelagert, dann aber systematisch nach den KTB-führenden Stellen und Abteilungen in Eingangslisten erfasst wurden. Diese Listen (so genannte "Potsdam-Listen") sind erhalten geblieben. Aus ihnen geht hervor, dass noch bis Anfang bzw. Mitte 1944 Kriegstagebücher von Divisionen beim Heeresarchiv eingegangen sind. Jedoch sind die Kriegstagebücher, die später als Mitte oder Ende 1943 in Potsdam eingingen, offenbar nicht mehr in die Zweigstelle Liegnitz ausgelagert und mit allen anderen Beständen, die sich noch in Potsdam befanden, beim Brand des Heeresarchivs im April 1945 vernichtet worden. Weitere Aktenverluste, die nur zum Teil durch Ersatzakten aus Doppelüberlieferungen aufgefüllt werden konnten, waren bereits beim Brand in der Kriegswissenschaftlichen Abteilung des Generalstabs des Heeres im Februar 1942 entstanden. Die nach Liegnitz ausgelagerten Divisionsbestände gelangten mit einem Evakuierungszug Anfang 1945 nach Thüringen, wo sie im April 1945 von amerikanischen Truppen erbeutet und über Frankfurt/Main in die USA gebracht wurden. Dort wurden sie nochmals erfasst und - mit Ausnahme der Quartiermeister-Unterlagen - verfilmt. Ab 1962 erfolgte die Rückgabe an die Bundesrepublik Deutschland. Die Unterlagen kamen zunächst in die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, von wo sie nach deren Auflösung Anfang 1968 in die Abteilung Militärarchiv gelangten.
Akten aus der Vorkriegszeit sind bei den Infanterie-Divisionen nur in drei Ausnahmefällen in größerer Zahl überliefert: - 7., 10. und 17. Inf.Div.; diese drei Divisionen waren im Wehrkreis VII (München), bzw. im später (1937) eingerichteten, ebenfalls bayerischen Wehrkreis XIII (Nürnberg) beheimatet. Für beide Wehrkreise muss etwa Anfang 1941 eine Aktensammelaktion befohlen worden sein, ohne dass hierüber Näheres bekannt geworden wäre. Unbekannt ist auch, wo sich die Aktensammelstelle befand, in der amerikanische Truppen 1945 mehrere tausend Akten von Stäben, Truppenteilen und Dienststellen mit bayerischen Standorten aus der Zeit 1919 bis 1941 erbeuteten. Dieses Schriftgut wurde nach der Rückgabe aufgeteilt; Divisionsakten kamen in die Bestandsgruppe RH 26. Von diesen drei Ausnahmen also abgesehen, ist aus den Vorkriegsjahren praktisch nichts vorhanden; Gleiches gilt für das bei den einzelnen Abteilungen der Divisionsstäbe außerhalb der Kriegstagebuch-Unterlagen angefallene Routine-Schriftgut.
In den einzelnen Rückgaben waren enthalten:
- Sept. 1962: 1.-6. Division
- März 1963: 7.-18. Division
- Juli 1963: 19.-23. Division
- März 1964: 24.-34. und 73. bis 79. Division
- Juli 1964: 35.-72. und 81. Division
- März 1964: 82.-100. Division
- Sept. 1965: 101.-125. Division
- Mai 1966: 126.-212. und 215.-217. Division
- Juli 1966: 213. Sich. Division
- Dez. 1966: 218.-295. Division
- Mai 1967: 296.-383. Division, 999. le. Afrika-Division, Div. Brandenburg
- Okt. 1967: 384.-719. Division und Division 905
ferner: Div. Dormagen, Inf.Div. Großdeutschland, Sturm-Div. Rhodos,
Div.Gruppe Rossi, Div. von Broich/Div. von Manteuffel
In den "Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Virginia" sind Kriegstagebücher von Infanterie-Divisionen wie folgt erfasst:
- Guide Nr. 41: Divisionen 1-5 (Nachträge in Guide Nr. 63)
- Guide Nr. 45: Divisionen 6-9 (Nachträge in Guide Nr. 63)
- Guide Nr. 63: Nachträge Divisionen 1-9, Divisionen 10-21
- Guide Nr. 64: Divisionen 22-57
- Guide Nr. 65: Divisionen 58-96
- Guide Nr. 66: Divisionen 97-114
- Guide Nr. 67: Divisionen 116-137
- Guide Nr. 68: Divisionen 141-187
- Guide Nr. 69: Divisionen 189-218
- Guide Nr. 70: Divisionen 221-255
- Guide Nr. 71: Divisionen 256-291
- Guide Nr. 72: Divisionen 292-327
- Guide Nr. 73: Divisionen 328-369
- Guide Nr. 74: Divisionen 370-710
- Guide Nr. 64: Divisionen 22-57
- Guide Nr. 76: Divisionen 712-719, 999, Pz.Gren.Div. Brandenburg, Sturm-Div.
Rhodos, Div. von Broich/von Manteuffel, Div. Dormagen,
Div.Gruppe Rossi, Pz.Gren.Div. Großdeutschland, Pz.Gren.Div.
Feldherrnhalle
Das Aktenmaterial aus Potsdam bzw. Liegnitz, das etwa 95 bis 98% der Bestände ausmacht, wird ergänzt durch Beuteschriftgut vom westlichen Kriegsschauplatz, das in den USA zumeist "Pseudo-Potsdam-Nummern" ab 70.000 erhalten hat, sowie durch Einzelakten aus anderen in den USA zum Teil unter Sachbetreffen gebildeten Schriftgutgruppen (z.B. „EAP") und durch Abgaben aus Privathand, darunter auch Nachkriegs-Ausarbeitungen der Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army/Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer.
Die Gliederung des Aktenmaterials ist stets die gleiche:
- Stammtafeln (mit organisationsgeschichtlichen Angaben auch zu den Divisionseinheiten)
- Abteilung Ia (Führungsabteilung; auch Ausbildungsangelegenheiten)
- Abteilung Ic (Feindaufklärung, Spionage- und Sabotageabwehr, Truppenbetreuung)
- Abteilung IIa/IIb (Adjutantur: Personalwesen)
- Abteilung Ib (Quartiermeister) mit den Unterabteilungen
III (Gericht)
IVa (Intendant)
IVb (Div.Arzt)
IVc (Div.Veterinär)
IVd ev./kath. (Div. Geistliche)
- Kommandant des Div.Stabsquartiers (nur im ersten Kriegsjahr)
- Sonstige Unterlagen
Inhaltliche Charakterisierung: Ia: TB von Mitte Nov. 1944 bis Anfang Mai 1945.
Kein KTB oder TB der Abt. Ib, Ic und IIa
Erschließungszustand: Vollständig erschlossen
Zitierweise: BArch RH 26-172/...
Division Nr. 172
7.11.1939 in Gnesen, WK XII/XXI, als 172. Division aus dem dorthin unter der Bezeichnung Div. Fischer am 3.11. verlegten Kdr. der Ersatztruppen 1./XII (26.8.1939 in Wiesbaden); seit 23.12.1939 Div. Nr. 172. Die Division hatte März 1940 folgende Gliederung:
Inf. Ers. Rgt. 33 Posen (Btl. 104, 110, 115)
Inf. Ers. Rgt. 34 Hohensalza (Btl. 80, 105, 107)
Inf. Ers. Rgt. 36 Lissa (Btl. 70, 87, 118)
Grenz-Inf. Ers. Rgt. 125 Warthelager (Btl. 124, 125, 127, 129)
MG-Ers. Btl. 14 Krotoschin
Art. Ers. Rgt. 33 Posen (Abt. 33, 34, 69, 70, 105)
Kav. Ers. Abt. 6 Lissa
Pz. Jg. Ers. Abt. 33 Rawitsch
Pi. Ers. Btl. 33 Posen
Kraftf. Ers. Abt. 12 Krotoschin.
Am 13.8.1940 wurde die Division aus dem Warthegau wieder in den WK XII nach Mainz verlegt:
Inf. Ers. Rgt. 33 Darmstadt (Btl. 104, 110, 115)
Inf. Ers. Rgt. 34 Heidelberg (Btl. 80, 105, 107)
Inf. Ers. Rgt. 36 Wiesbaden (Btl. 70, 87, 118)
Grenz-Inf. Ers. Rgt. 125 Kaiserslautern (Btl. 124, 125, 127, 129)
Art. Ers. Rgt. 33 Darmstadt (Abt. 33, 34, 69, 70, 105)
Kav. Ers. Abt. 6 Darmstadt
Pz. Jg. Ers. Abt. 33 Schwetzingen
Pi. Ers. Btl. 33 Mainz-Castell
Kraftf. Ers. Abt. 12 Bensheim
Fahr-Ers.Abt. 12 Mainz.
Am 1.4.1942 bestand die Division aus:
Inf. Ers. Rgt. 34 Koblenz (Btl. 80, 105, 107, 129)
Inf. Ers. Rgt. 112 Darmstadt (Btl. 110, 256, 437, 438)
Inf. Ers. Rgt. 36 (mot.) Wiesbaden (Btl. 87, 118, 125)
Schtz. Ers. Rgt. 12 Landau (Btl. 104, 404)
Fla-Ers. Btl. 66 Wackernheim bei Mainz
Kav. Ers. Abt. 6 Darmstadt
Art. Ers. Rgt. 33 Darmstadt (Abt. 33, 34, 69, 70)
H. Flakart.-Ers. Abt. 278 Ludwigshafen
Pi. Ers. Btl. 33 Mainz, 34 Koblenz
Pi. Lehr-Btl. für schw. Brückenbau Speyer
Pz. Ers. Abt. 100 Schwetzingen
Pz. Jg. Ers. Abt. 33 Schwetzingen
Fahr-Ers.Abt. 12 Mainz
Kraftf. Ers. Abt. 12 Kaiserslautern
Bau-Ers. Btl. 12 Worms
Ldschtz. Ers. Btl. 12 Mainz
Am 10.6.1942 erhielt die Division des Inf. Ers. Rgt. 246 Luxemburg (Btl. 313, 352, 404) von der Div. Nr. 182 und gab dafür das Rgt. 112 (Btl. 110, 256, 437, 438), das nach Chalons verlegt wurde, an diese ab.
Nach der Umgliederung des Ersatzheeres am 1.10.1942 (WK XII: Abgabe der Div. Nr. 182 als 182. Res. Div. nach Frankreich und Aufstellung der Div. Nr. 462 in Metz) umfaßte die nach Darmstadt verlegte Div. Nr. 172 im Dezember 1943:
Gren. Ers. Rgt. 34 Koblenz (Btl. 80, 105, 124)
Gren. Ers. Rgt. 36 Wiesbaden (Btl. 87, 107, 118)
Art. Ers. Rgt. 33 Mannheim (Abt. 33, 34, 69)
Aufkl. Ers. Abt. 6 Darmstadt
Fla-Ers. und Ausb. Btl. 66 Mainz-Gonsenheim
H. Flakart. Ers. und Ausb. Abt. 278 Mannheim
Pi. Ers. und Ausb. Btl. 33 Mainz-Castell, 34 Koblenz
Brückenbau-Ers. und Ausb. Btl. 4 Germersheim
Techn. Ers. und Ausb. Abt. 2 Koblenz
Fahr-Ers. und Ausb. Abt. 12 Mainz
Kraftf. Ers. und Ausb. Abt. 12 Kaiserslautern, 36 Trier
Im September 1944 stellte die Division die divisionsstarke Kampfgruppe Castorf (sp.: Jais) als Walküreeinheit zum AOK 7 in den Raum Trier. Bei ihr befanden sich außer Sammeleinheiten:
Kampfgruppe 1./XII aus Gren. Rgt. 24 als Btl. Garten
Kampfgruppe 3./XII aus Gren. Rgt. 36 als Btl. Weinen.
Die Div. Kampfgruppe Castorf (Div. Nr. 172) bestand aus:
Rgt. Lott mit Btl. Garten, Paul, Bttr. Weyrich
Rgt. Wegelein mit Btl. Boehm, Hager
Rgt. Gombel mit Btl. Weinen, Bongartz.
Sie bildete die Kampfgruppe 91 der 7. Armee (Gren. Rgt. 1057 und 1058).
172. Reserve-Division
Am 23.11.1944 wurde - nach der Kampfgruppe Castorf - die Div. Nr. 172 selbst als 172. Res. Div. in den Westwall bei Zweibrücken hinter die Front verlegt mit folgenden Einheiten:
Res. Gren. Rgt. 34 (RGB 80, 105, 107)
Res. Gren. Rgt. 36 (RGB 87, 118 und RLdschtz. Btl. 12)
Res. Art. Rgt. 33 (nur Stab und I. Abt.)
Res. Fla-Btl. 66
Res. H. Flakart. Abt. 278
Res. Pi. Btl. 33, 34 (nur Stäbe und jeweils eine Kp.)
Res. Pi. Btl. 172 (Stab und 2 Kpn.)
Res. Nachr. Kp. 172.
Die Division kam jedoch nicht geschlossen zum Einsatz, sondern wurde einzeln von den Fronteinheiten (36. und 347. Div.) übernommen. Nach der FpÜ wurden Stab/Res. Gren. Rgt. 34 in Stab/Gren. Rgt. 766, Stab/Res. Gren. Rgt. 36 in Stab/Gren. Rgt. 880, die Btle. 80 und 107 in I./860 und II./861 (sp. I. und II./880) der 347. ID umbenannt. Der Div. Stab wurde als Stab zbV. in die Niederlande verlegt und am 25.1.1945 in Kdo. Küstenverteidigungsabschnitt Friesland umbenannt.
Unterstellung:
a) als Div. Nr. 172 (erster Einsatz):
1944
Sept.: I. SS; 7. Armee; Hgr. "B"; Eifel
Okt.: LXVI; 7. Armee; Hgr. "B"; Eifel
b) als Div. Stab z. b. V. (als 172. Res. Div. nicht genannt):
1945
März: z. Vfg. Ob. West
Apr.: Korps Ems, Armee Blumentritt, Ob. Nordwest, Ems
Anmerkung:
Die Unterstellungsverhältnisse sind (nach den "Schematischen Kriegsgliederungen") jeweils nur für einen Stichtag pro Monat angegeben; im Einzelnen:
1940
9. Juni, 21. Juli, 1. Aug., 13. Sept., 7. Okt., 7. Nov., 12. Dez.
1941
15. Jan., 10. Feb., 12. März, 5. Apr., 1. Mai, 5. Juni, 1. Juli, 7. Aug., 3. Sept., 2. Okt., 4. Nov., 4. Dez.
1942
2. Jan., 6. Feb., 10. März, 5. Apr., 11. Mai, 8. Juni, 4. Juli, 5. Aug., 2. Sept., 8. Okt., 5. Nov., 1. Dez.
1943
1. Jan., 3. Feb., 4. März, 9. Apr., 1. Mai, 1. Juni, 7. Juli, 5. Aug., 5. Sept., 4. Okt., 8. Nov., 3. Dez.
1944
15. Apr., 15. Mai, 15. Juni, 15. Juli, 31. Aug., 16. Sept., 13. Okt., 5. Nov. (26. Nov.), (31. Dez.)
1945
19. Feb., 1. März, 12. Apr., 7. Mai
Die "Schematischen Kriegsgliederungen" setzen erst mit dem 8. Juni 1940 ein; aus dem ersten Vierteljahr 1944 fehlen sie.
Bearbeitungshinweis: Die Bestände der Divisionskommandos waren bereits im Jahr 1988 verzeichnet worden (Frau Ganser). Das hieraus im April 1988 fertiggestellte Findbuch wurde 2010 retrodigitalisiert und 2012 sowie 2015 überarbeitet.
Bestandsbeschreibung: Wie die Kriegstagebücher (KTB) aller anderen Verbände und Dienststellen des Heeres waren auch die KTB der Divisionen vom Mobilmachungstag (26. August 1939) an das Heeresarchiv Potsdam abzugeben, wo sie eine Zugangssignatur erhielten (anfangs getrennt nach Kriegsschauplätzen: P für Polen, W für Westen; nach Beendigung des West- und des Norwegenfeldzuges aber nur nach laufender Nummer) und in dieser Reihenfolge eingelagert, dann aber systematisch nach den KTB-führenden Stellen und Abteilungen in Eingangslisten erfasst wurden. Diese Listen (so genannte "Potsdam-Listen") sind erhalten geblieben. Aus ihnen geht hervor, dass noch bis Anfang bzw. Mitte 1944 Kriegstagebücher von Divisionen beim Heeresarchiv eingegangen sind. Jedoch sind die Kriegstagebücher, die später als Mitte oder Ende 1943 in Potsdam eingingen, offenbar nicht mehr in die Zweigstelle Liegnitz ausgelagert und mit allen anderen Beständen, die sich noch in Potsdam befanden, beim Brand des Heeresarchivs im April 1945 vernichtet worden. Weitere Aktenverluste, die nur zum Teil durch Ersatzakten aus Doppelüberlieferungen aufgefüllt werden konnten, waren bereits beim Brand in der Kriegswissenschaftlichen Abteilung des Generalstabs des Heeres im Februar 1942 entstanden. Die nach Liegnitz ausgelagerten Divisionsbestände gelangten mit einem Evakuierungszug Anfang 1945 nach Thüringen, wo sie im April 1945 von amerikanischen Truppen erbeutet und über Frankfurt/Main in die USA gebracht wurden. Dort wurden sie nochmals erfasst und - mit Ausnahme der Quartiermeister-Unterlagen - verfilmt. Ab 1962 erfolgte die Rückgabe an die Bundesrepublik Deutschland. Die Unterlagen kamen zunächst in die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, von wo sie nach deren Auflösung Anfang 1968 in die Abteilung Militärarchiv gelangten.
Akten aus der Vorkriegszeit sind bei den Infanterie-Divisionen nur in drei Ausnahmefällen in größerer Zahl überliefert: - 7., 10. und 17. Inf.Div.; diese drei Divisionen waren im Wehrkreis VII (München), bzw. im später (1937) eingerichteten, ebenfalls bayerischen Wehrkreis XIII (Nürnberg) beheimatet. Für beide Wehrkreise muss etwa Anfang 1941 eine Aktensammelaktion befohlen worden sein, ohne dass hierüber Näheres bekannt geworden wäre. Unbekannt ist auch, wo sich die Aktensammelstelle befand, in der amerikanische Truppen 1945 mehrere tausend Akten von Stäben, Truppenteilen und Dienststellen mit bayerischen Standorten aus der Zeit 1919 bis 1941 erbeuteten. Dieses Schriftgut wurde nach der Rückgabe aufgeteilt; Divisionsakten kamen in die Bestandsgruppe RH 26. Von diesen drei Ausnahmen also abgesehen, ist aus den Vorkriegsjahren praktisch nichts vorhanden; Gleiches gilt für das bei den einzelnen Abteilungen der Divisionsstäbe außerhalb der Kriegstagebuch-Unterlagen angefallene Routine-Schriftgut.
In den einzelnen Rückgaben waren enthalten:
- Sept. 1962: 1.-6. Division
- März 1963: 7.-18. Division
- Juli 1963: 19.-23. Division
- März 1964: 24.-34. und 73. bis 79. Division
- Juli 1964: 35.-72. und 81. Division
- März 1964: 82.-100. Division
- Sept. 1965: 101.-125. Division
- Mai 1966: 126.-212. und 215.-217. Division
- Juli 1966: 213. Sich. Division
- Dez. 1966: 218.-295. Division
- Mai 1967: 296.-383. Division, 999. le. Afrika-Division, Div. Brandenburg
- Okt. 1967: 384.-719. Division und Division 905
ferner: Div. Dormagen, Inf.Div. Großdeutschland, Sturm-Div. Rhodos,
Div.Gruppe Rossi, Div. von Broich/Div. von Manteuffel
In den "Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Virginia" sind Kriegstagebücher von Infanterie-Divisionen wie folgt erfasst:
- Guide Nr. 41: Divisionen 1-5 (Nachträge in Guide Nr. 63)
- Guide Nr. 45: Divisionen 6-9 (Nachträge in Guide Nr. 63)
- Guide Nr. 63: Nachträge Divisionen 1-9, Divisionen 10-21
- Guide Nr. 64: Divisionen 22-57
- Guide Nr. 65: Divisionen 58-96
- Guide Nr. 66: Divisionen 97-114
- Guide Nr. 67: Divisionen 116-137
- Guide Nr. 68: Divisionen 141-187
- Guide Nr. 69: Divisionen 189-218
- Guide Nr. 70: Divisionen 221-255
- Guide Nr. 71: Divisionen 256-291
- Guide Nr. 72: Divisionen 292-327
- Guide Nr. 73: Divisionen 328-369
- Guide Nr. 74: Divisionen 370-710
- Guide Nr. 64: Divisionen 22-57
- Guide Nr. 76: Divisionen 712-719, 999, Pz.Gren.Div. Brandenburg, Sturm-Div.
Rhodos, Div. von Broich/von Manteuffel, Div. Dormagen,
Div.Gruppe Rossi, Pz.Gren.Div. Großdeutschland, Pz.Gren.Div.
Feldherrnhalle
Das Aktenmaterial aus Potsdam bzw. Liegnitz, das etwa 95 bis 98% der Bestände ausmacht, wird ergänzt durch Beuteschriftgut vom westlichen Kriegsschauplatz, das in den USA zumeist "Pseudo-Potsdam-Nummern" ab 70.000 erhalten hat, sowie durch Einzelakten aus anderen in den USA zum Teil unter Sachbetreffen gebildeten Schriftgutgruppen (z.B. „EAP") und durch Abgaben aus Privathand, darunter auch Nachkriegs-Ausarbeitungen der Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army/Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer.
Die Gliederung des Aktenmaterials ist stets die gleiche:
- Stammtafeln (mit organisationsgeschichtlichen Angaben auch zu den Divisionseinheiten)
- Abteilung Ia (Führungsabteilung; auch Ausbildungsangelegenheiten)
- Abteilung Ic (Feindaufklärung, Spionage- und Sabotageabwehr, Truppenbetreuung)
- Abteilung IIa/IIb (Adjutantur: Personalwesen)
- Abteilung Ib (Quartiermeister) mit den Unterabteilungen
III (Gericht)
IVa (Intendant)
IVb (Div.Arzt)
IVc (Div.Veterinär)
IVd ev./kath. (Div. Geistliche)
- Kommandant des Div.Stabsquartiers (nur im ersten Kriegsjahr)
- Sonstige Unterlagen
Inhaltliche Charakterisierung: Ia: TB von Mitte Nov. 1944 bis Anfang Mai 1945.
Kein KTB oder TB der Abt. Ib, Ic und IIa
Erschließungszustand: Vollständig erschlossen
Zitierweise: BArch RH 26-172/...
Division Nr. 172 / 172. Reserve-Division / Division Stab z.b.V. (172) (Div. Nr. 172/172. Res.Div.), 1938-1945
14 Aufbewahrungseinheiten; 0,2 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Fremde Archive: Deutsche Dienststelle (WASt) Berlin: Erkennungsmarken-Verzeichnisse und namentliche Verlustmeldungen
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Bestände:
RH 53-12 (Wehrkreiskommando XII (Wiesbaden))
RW 60 (Gerichte der Reichswehr und Wehrmacht)
PERS 15 (Verfahrensakten von Gerichten der Reichswehr und Wehrmacht)
ZA 1 (Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army / Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer)
Akten:
ZA1/ 467: Baltzer, Martin: Division Nr.172, 14.1. - 6.5.1945
ZA1/ 758: Boelsen, Hans: Division z.b.V. 172, 25. -28.3.1945: Kämpfe im Taunus
ZA1/ 968: Boelsen, Hans: Division z.b.V. 172: Kämpfe im Vogelsberg, 28. - 29.3.1945
Literatur: Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Va. Washington 1958 ff., Bd. 68
Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Bestände:
RH 53-12 (Wehrkreiskommando XII (Wiesbaden))
RW 60 (Gerichte der Reichswehr und Wehrmacht)
PERS 15 (Verfahrensakten von Gerichten der Reichswehr und Wehrmacht)
ZA 1 (Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army / Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer)
Akten:
ZA1/ 467: Baltzer, Martin: Division Nr.172, 14.1. - 6.5.1945
ZA1/ 758: Boelsen, Hans: Division z.b.V. 172, 25. -28.3.1945: Kämpfe im Taunus
ZA1/ 968: Boelsen, Hans: Division z.b.V. 172: Kämpfe im Vogelsberg, 28. - 29.3.1945
Literatur: Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Va. Washington 1958 ff., Bd. 68
Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
Besondere Benutzungsbedingungen: Grundlage für jede Benutzung von Archivgut im Bundesarchiv sind das Bundesarchivgesetz und die Benutzungsverordnung.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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