C Rep. 126 Magistrat von Berlin, Abteilung für Ernährung (Bestand)
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C Rep. 126
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> C Bestände (Ost-) Berliner Behörden bis 1990 >> C 2 Magistrat von Berlin und nachgeordnete Einrichtungen >> C 2.1 Magistratsverwaltungen
Vorwort: C Rep. 126 Magistrat von Berlin, Abteilung für Ernährung
I. Behördengeschichte
Am 17. Mai 1945 wurde ein neuer Magistrat in sein Amt eingeführt und eine „Abteilung für Ernährung“ gebildet. Leiter der Abteilung und Stadtrat war zunächst bis zum 31. Juli 1945 Andreas Hermes, anschließend Gustav Klimpel, und ab dem 29. Mai 1946 kommissarisch Josef Orlopp.
Am 5. Dezember 1946 wählte die Stadtverordnetenversammlung einen neuen Magistrat, dem Paul Füllsack als zuständiger Stadtrat für den Bereich der Ernährung angehörte. Der Abteilung für Ernährung oblagen die Aufgaben der Bedarfsdeckung und des Einkaufs, der Bedarfslenkung und der Verteilung, der Bevorratung und Lagerung sowie der Landwirtschaft und Fischerei.
In dem am 30. November 1948 eingesetzten Magistrat wurde Hermann Spangenberg Stadtrat für Ernährung.
Mit Wirkung vom 1. Oktober 1949 wurde die Abteilung Ernährung als ein Fachbereich in die neu gebildete „Abteilung Handel und Versorgung“ überführt.
II. Bestandsgeschichte
Die Überlieferung der Magistratsverwaltung für Ernährung gelangte im Rahmen von Regelabgaben der Magistratsabteilung für Handel und Versorgung in das Verwaltungsarchiv des Magistrats und von dort ab den 1970er Jahren in das Stadtarchiv Berlin. Hier wurden die Archivalien als zusammengefasster Bestand Rep. 113 verwahrt.
Eine damals gefertigte Findkartei wurde im Jahre 2006 im Rahmen der Retrokonversion in eine Datenbank AugiasArchiv integriert, indiziert und dieses Findbuch gefertigt.
In diesem Zusammenhang sind Archivalien der Provenienz „Magistrat von Berlin, Abteilung Ernährung“ aus der zusammengefassten Überlieferung ausgeschieden und zu einem eigenen Bestand unter der Repositurnummer C Rep. 126 formiert worden.
Einige Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin. [Ergänzung 2017]
Die Überlieferung umfasst 242 AE (5,0 lfm) und dokumentiert den Zeitraum 1945 bis 1949.
III. Korrespondierende Bestände
LAB C Rep. 100-05 Magistrat von Berlin, Sekretär (hier: Protokolle der Magistratssitzungen)
LAB C Rep. 112 Magistrat von Berlin, Abteilung Land-, Forst- und Nahrungsgüterwirtschaft
LAB C Rep. 113 Magistrat von Berlin, Abteilung Handel und Versorgung
Berlin, Juni 2006 Heike Schroll
I. Behördengeschichte
Am 17. Mai 1945 wurde ein neuer Magistrat in sein Amt eingeführt und eine „Abteilung für Ernährung“ gebildet. Leiter der Abteilung und Stadtrat war zunächst bis zum 31. Juli 1945 Andreas Hermes, anschließend Gustav Klimpel, und ab dem 29. Mai 1946 kommissarisch Josef Orlopp.
Am 5. Dezember 1946 wählte die Stadtverordnetenversammlung einen neuen Magistrat, dem Paul Füllsack als zuständiger Stadtrat für den Bereich der Ernährung angehörte. Der Abteilung für Ernährung oblagen die Aufgaben der Bedarfsdeckung und des Einkaufs, der Bedarfslenkung und der Verteilung, der Bevorratung und Lagerung sowie der Landwirtschaft und Fischerei.
In dem am 30. November 1948 eingesetzten Magistrat wurde Hermann Spangenberg Stadtrat für Ernährung.
Mit Wirkung vom 1. Oktober 1949 wurde die Abteilung Ernährung als ein Fachbereich in die neu gebildete „Abteilung Handel und Versorgung“ überführt.
II. Bestandsgeschichte
Die Überlieferung der Magistratsverwaltung für Ernährung gelangte im Rahmen von Regelabgaben der Magistratsabteilung für Handel und Versorgung in das Verwaltungsarchiv des Magistrats und von dort ab den 1970er Jahren in das Stadtarchiv Berlin. Hier wurden die Archivalien als zusammengefasster Bestand Rep. 113 verwahrt.
Eine damals gefertigte Findkartei wurde im Jahre 2006 im Rahmen der Retrokonversion in eine Datenbank AugiasArchiv integriert, indiziert und dieses Findbuch gefertigt.
In diesem Zusammenhang sind Archivalien der Provenienz „Magistrat von Berlin, Abteilung Ernährung“ aus der zusammengefassten Überlieferung ausgeschieden und zu einem eigenen Bestand unter der Repositurnummer C Rep. 126 formiert worden.
Einige Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin. [Ergänzung 2017]
Die Überlieferung umfasst 242 AE (5,0 lfm) und dokumentiert den Zeitraum 1945 bis 1949.
III. Korrespondierende Bestände
LAB C Rep. 100-05 Magistrat von Berlin, Sekretär (hier: Protokolle der Magistratssitzungen)
LAB C Rep. 112 Magistrat von Berlin, Abteilung Land-, Forst- und Nahrungsgüterwirtschaft
LAB C Rep. 113 Magistrat von Berlin, Abteilung Handel und Versorgung
Berlin, Juni 2006 Heike Schroll
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ