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Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, und Philipp von Haun
(Hawn) verleihen Guta (Gutte) Mag, Witwe des Heinrich (Heintze) Mag,
ihren Anteil a...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1501-1510
1502 Januar 20
Ausfertigung, Pergament, zwei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben zu Fulde uf Donnerstage nach Anthonii nach Christi geburt funfftzehenhundert und im andern jare
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Johann [I. von Henneberg], Abt von Fulda, und Philipp von Haun (Hawn) verleihen Guta (Gutte) Mag, Witwe des Heinrich (Heintze) Mag, ihren Anteil an der Wiese an der Eselsfurt, der vom Born bis zur oberen Furt (obersten furt) reicht, gegen einen jährlichen Zins von zwei mal 18 Böhmischen [Groschen] Fuldaer Währung. Benachbart ist eine Wiese des Abtes, die dieser von dem verstorbenen Wilhelm von Haun erworben hat. Eine Erhöhung der Abgaben wird ausgeschlossen. Guta kann die Wiese verkaufen oder verpfänden. Der Käufer ist zur Zahlung des Zinses und eines Handgeldes verpflichtet. Ankündigung des Sekretsiegels des Abtes und des Siegels Philipps von Haun. Ausstellungsort: Fulda. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Abt Johann, Philipp von Haun
Die Siegel sind restauriert worden.
(36 behemischs zins von einer wiss ihm Esels Fort). Der Vermerk ist auf der Plica von einer Hand des 16. Jahrhunderts geschrieben worden.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.