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Arbeitsstreitigkeit der Verkäuferinnen Frida Merk und Anna Lohmüller mit der Firma Albert Mann, Inh. Benno Bunikowski, Damenhüte-Geschäft, Stuttgart, wegen Kündigung
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Arbeitsstreitigkeit der Verkäuferinnen Frida Merk und Anna Lohmüller mit der Firma Albert Mann, Inh. Benno Bunikowski, Damenhüte-Geschäft, Stuttgart, wegen Kündigung
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 392 Schlichtungsausschüsse in Württemberg in Arbeits- und Tarifangelegenheiten
Schlichtungsausschüsse in Württemberg in Arbeits- und Tarifangelegenheiten >> 3. Streitigkeiten einzelner Arbeitnehmer mit ihren Arbeitgebern sowie einzelner Betriebe mit Behörden (Einzelstreitigkeiten)
Juni - Okt. 1919
Enthält u.a.: Gutachten über Buchführung und Geschäftsbilanz der Fa. Albert Mann von Hermann LeinQu. Stuttgart 18.7.1919 (Anl. II zu Qu. 4) *Schiedsspruch des Schlichtungsausschusses Stuttgart vom 9.7.1919 Qu. 5
Darin: Beanstandung der Geschäftsführung des Schlichtungsausschusses durch die beim Arbeitsministerium gebildete Beschwerdekommission in der Beschwerdesache der Fa. Albert Mann gegen den Schlichtungsausschuß 10. Okt. 1919 (Qu. 9) *"Der Sozialdemokrat", 6. Jg., Nr. 134 (1. Juli 1919) Anl. IV zu Qu. 4 *Beilage zur "Schwäbischen Tagwacht", Nr. 142 (23. Juni 1919) <1 Blatt> Anl. V zu Qu. 4
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.