Albrecht von Hoya, Bischof von Minden, Herzog Wilhelm der Ältere von Braunschweig-Lüneburg, Graf Cord von Rietberg, sowie der Edle Bernd zur Lippe bezeugen dem Domprobst, Dechant und Domkapitel zu Köln, dass Anton von Holstein-Pinneberg ein Sohn des Grafen Otto II. von Holstein-Pinneberg ist, und dass die vier Ahnen des Vaters aus den adligen Stämmen Schaumburg, Lüneburg, Hoya und Diepholz und die vier Ahnen der Mutter aus den adligen Stämmen Hohnstein, Braunschweig, Stolberg und Mansfeld in rechter Ehe geboren sind. d.d. 1456, Na de gebort Christi viffteynde halffhundert jar dar enboven an deme costen jare des sundaghes vor Andree appostoli dusses vorgenant unsses heren Jhesu Christi.
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Albrecht von Hoya, Bischof von Minden, Herzog Wilhelm der Ältere von Braunschweig-Lüneburg, Graf Cord von Rietberg, sowie der Edle Bernd zur Lippe bezeugen dem Domprobst, Dechant und Domkapitel zu Köln, dass Anton von Holstein-Pinneberg ein Sohn des Grafen Otto II. von Holstein-Pinneberg ist, und dass die vier Ahnen des Vaters aus den adligen Stämmen Schaumburg, Lüneburg, Hoya und Diepholz und die vier Ahnen der Mutter aus den adligen Stämmen Hohnstein, Braunschweig, Stolberg und Mansfeld in rechter Ehe geboren sind. d.d. 1456, Na de gebort Christi viffteynde halffhundert jar dar enboven an deme costen jare des sundaghes vor Andree appostoli dusses vorgenant unsses heren Jhesu Christi.
LASH, Urk.-Abt. 3 Nr. 61
Urk.-Abt. 3 Grafschaft Holstein-Schauenburg-Pinneberg: Grafschaft Holstein-Schauenburg-Pinneberg
Urk.-Abt. 3 Grafschaft Holstein-Schauenburg-Pinneberg: Grafschaft Holstein-Schauenburg-Pinneberg >> 1 Urkunden
1456
Enthält: Ausfertigung, Pergament, von den 4 angehängten Siegeln fehlt das zweite Siegel, das dritte ist beschädigt
Verzeichnung
1456 November 28
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:03 MEZ