Ritter Wernher von Parsperg, Schultheiß und die Schöffen der Stadt Nürnberg beurkunden, daß Heintz Hebeysen, Bürger zu Nürnberg, von Eberhart Kunlein von Eltersdorff das Erbgut des Cuntz Sebacher von Eltersdorff gekauft hat und daß ihm E. K. den Kauf gerichtlich bestätigt hat. Vorgeschichte: Eberhart Künlein hatte am Bauerngericht vor Johann Thumm, Gerichtsschreiber, als Vertreter des Richters Ulrich Haller des Jungen, das wegen einer Verschuldung an den Juden Strölein zu Nürnberg ihm versetze Gut des Cuntz Sebacher erklagt. Letzterer konnte es nicht einlösen; Ulrich Haller der Junger, dem das Gut wegen seiner "Eigenschaft" angeboten wurde, war mit dem Verkauf einverstanden, wie Heinrich Camermeister, Schöffe des Bauerngerichts, bezeugt. - Gerichtsbote: Hanns Decker. - Zeugen: Sebolt Grabner, Caspar Spalter.
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Ritter Wernher von Parsperg, Schultheiß und die Schöffen der Stadt Nürnberg beurkunden, daß Heintz Hebeysen, Bürger zu Nürnberg, von Eberhart Kunlein von Eltersdorff das Erbgut des Cuntz Sebacher von Eltersdorff gekauft hat und daß ihm E. K. den Kauf gerichtlich bestätigt hat. Vorgeschichte: Eberhart Künlein hatte am Bauerngericht vor Johann Thumm, Gerichtsschreiber, als Vertreter des Richters Ulrich Haller des Jungen, das wegen einer Verschuldung an den Juden Strölein zu Nürnberg ihm versetze Gut des Cuntz Sebacher erklagt. Letzterer konnte es nicht einlösen; Ulrich Haller der Junger, dem das Gut wegen seiner "Eigenschaft" angeboten wurde, war mit dem Verkauf einverstanden, wie Heinrich Camermeister, Schöffe des Bauerngerichts, bezeugt. - Gerichtsbote: Hanns Decker. - Zeugen: Sebolt Grabner, Caspar Spalter.
Reichsstadt Nürnberg, Heilig-Geist-Spital, Urkunden 307
Reichsstadt Nürnberg, Heilig-Geist-Spital, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Heilig-Geist-Spital, Urkunden >> Urkundenselekt Heilig-Geist-Spital/Spitalamt (in chronologischer Reihung)
1452 März 24
Urkunden
ger
Originaldatierung: G. am Freitag an unserlieben Frauen Abend Verkündung 1452.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1452
Monat: 3
Tag: 24
Äußere Beschreibung: Ausf. Perg. - 1 Siegel.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1452
Monat: 3
Tag: 24
Äußere Beschreibung: Ausf. Perg. - 1 Siegel.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
Hierarchie
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- Klöster, Spitäler, Stiftungen und Stiftungsverwaltungen (reichsstädtischer Zeit) - siehe auch Ämterrechnungen (Tektonik)
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