Revers über die Übertragung eines Lehens an Liennhart Weber, Einwohner zu Boll, das vorher an seinem Schwager Hans Eberhart und anschließend an seine Söhne verliehen war; das Lehen umfasst einen Hof mit Garten, einer Scheune, mehreren Wiesen und 17 Jauchert Ackerland; damit verbundene Verpflichtung zur Zahlung von 7 Scheffel Dinkel, 7 Scheffel Hafer jährlich an St. Michaelstag, weiterhin 12 Schilling Heller jährlich am St. Georgstag, sowie 4 Herbsthühner, 1 Fastnachtshenne, 50 Eier und den Zehnt von allen Einkünften aus dem Lehen
Vollständigen Titel anzeigen
Revers über die Übertragung eines Lehens an Liennhart Weber, Einwohner zu Boll, das vorher an seinem Schwager Hans Eberhart und anschließend an seine Söhne verliehen war; das Lehen umfasst einen Hof mit Garten, einer Scheune, mehreren Wiesen und 17 Jauchert Ackerland; damit verbundene Verpflichtung zur Zahlung von 7 Scheffel Dinkel, 7 Scheffel Hafer jährlich an St. Michaelstag, weiterhin 12 Schilling Heller jährlich am St. Georgstag, sowie 4 Herbsthühner, 1 Fastnachtshenne, 50 Eier und den Zehnt von allen Einkünften aus dem Lehen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 510 U 138
Stift Göppingen, Laden A, Bü 13
Stift Göppingen, Laden A, Bü 7
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 510 Oberhofen
Oberhofen >> Urkunden >> Boll
1505 Juni 19 (Dienstag nach St. Vitus)
28,5 x 55,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Siegler: Ritter Wilhelm von Zülnhart; Junker Michael Reiffen von Reiffenstein
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 anhängende Siegel
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 anhängende Siegel
Eberhart, Hans; Einwohner zu Boll, um 1505
Reiff von Reiffenstein, Michael; Junker, um 1505
Weber, Liennhart; Einwohner zu Boll, um 1505
Zülnhart, Wilhelm von; Ritter, um 1505-1513
Bad Boll GP
Bad Boll GP; Lehen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:30 MEZ