Diverses aus dem Umkreis des Eberhard Jodocus König von Königsthal
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E 15 Nr. 246
E 15 Familienarchiv König von Königsthal
Familienarchiv König von Königsthal
1707 - 1810
Enthält:
(1 bis 4): 1749 bis 1806: Johann Friedrich und Eva Dannreuther einigen sich 1749 mit Verwandten in einer Erbschaftssache, und begnügen sich mit 1.000 Gulden, die in einem Losung-Brief enthalten waren. 1767 überschreibt Christoph Friedrich Dannreuther 1.000 Gulden einer Obligation beim Katharinenamt auf seine Braut Regina Catharina Panzer. Das Geld stammt vom Vater Johann Friedrich, der es beim genannten Amt angelegt hatte. 1805 wird das Kapital gekündigt - das Katharinenamt sieht sich nicht in der Lage, das Geld auszuzahlen. Erst 1806 erhält (Eberhard Jodocus König) von Königsthal die Zusicherung, das Geld inkl. Zinsen demnächst bar zu erhalten. Die Zusicherung erfolgt durch den Pflegverweser Lorenz Paul Soergel und den Amtskastner Johann Christoph Herzog.
(5) 1772 September 19 (Kopie: September 30), Amsterdam: Nachlassache des Jacob Schues (Zusammenhang mit Nürnberg nicht erkennbar).
(6) 1801 August 21: Bestätigung des E.J. K.v.K. über den Erhalt von 6 Mäß Deputatholz aus dem Zerzabelshofer Forst.
(7) 1794 bis 1796: Zettel mit Schuldanerkenntnissen des Premierleutnants Johann Friedrich Sigmund von Praun aus mehreren Darlehen von seinem Schwiegervater E.J. K.v.K.
(8) 1760 Januar 10, Wetzlar: G G König von Königsthal verkauft an eine Witwe einen Kirchenstuhl in der großen Stadtpfarrkirche zu Wetzlar.
(9) 1796 September 1, Nürnberg: Eigenhändiges Manuskript des E.J. K.v.K. überschrieben mit dem Tetragrammaton. Schreiber sieht die reale Gefahr, daß mein armes Vaterland (...) verrathen u. verkauft werde. - Es geht um die in der Stadt verbreitete Absicht, sich Preußen anzubieten.
(10) Bogen mit 2 Siegeln des E.J. K.v.K. - Darin die restlichen Prod.
(11) 1740: (späteres) Manuskript der (nie veröffentlichten) Altdorfer Buchdrucker=Historie des Universitätsbuchdruckers Johann Georg Meyer.
(12) 1707: (späteres) Manuskript der Schrift: Nachricht von dem Leben des (...) Herrn Johann Heinrich Schoenerstädt wohlbenamten Buchdrucker in Altdorf (...).
(13) 1774 Dezember 19, Wetzlar: Quittung des E.J. K.v.K. über den Erhalt von 75 Gulden für 12 Pomeranzenbäume.
(14) Undatiert: Auszüge aus der Altdorfer Matrikel bezüglich einiger Vorfahren und Angehöriger.
(15) 1781 Juni 15: Schreiben eines August Bekk (?) aus Heilb an Herrn Chr. Fried. Carl Harder in Nürnberg. Schreiber hat inzwischen die gewünschten Nachrichten aus seinem Familienstammbuch gezogen und beigelegt (hier nichts vorhanden). Es geht um die Berlinische Linie (= Familie Berlin).
(16) 1810 August 30: Schmierzettel eines v. Loeffelholz, u.a. mit Summen, die Herr v. Koenigsthal zu erhalten hat.
(1 bis 4): 1749 bis 1806: Johann Friedrich und Eva Dannreuther einigen sich 1749 mit Verwandten in einer Erbschaftssache, und begnügen sich mit 1.000 Gulden, die in einem Losung-Brief enthalten waren. 1767 überschreibt Christoph Friedrich Dannreuther 1.000 Gulden einer Obligation beim Katharinenamt auf seine Braut Regina Catharina Panzer. Das Geld stammt vom Vater Johann Friedrich, der es beim genannten Amt angelegt hatte. 1805 wird das Kapital gekündigt - das Katharinenamt sieht sich nicht in der Lage, das Geld auszuzahlen. Erst 1806 erhält (Eberhard Jodocus König) von Königsthal die Zusicherung, das Geld inkl. Zinsen demnächst bar zu erhalten. Die Zusicherung erfolgt durch den Pflegverweser Lorenz Paul Soergel und den Amtskastner Johann Christoph Herzog.
(5) 1772 September 19 (Kopie: September 30), Amsterdam: Nachlassache des Jacob Schues (Zusammenhang mit Nürnberg nicht erkennbar).
(6) 1801 August 21: Bestätigung des E.J. K.v.K. über den Erhalt von 6 Mäß Deputatholz aus dem Zerzabelshofer Forst.
(7) 1794 bis 1796: Zettel mit Schuldanerkenntnissen des Premierleutnants Johann Friedrich Sigmund von Praun aus mehreren Darlehen von seinem Schwiegervater E.J. K.v.K.
(8) 1760 Januar 10, Wetzlar: G G König von Königsthal verkauft an eine Witwe einen Kirchenstuhl in der großen Stadtpfarrkirche zu Wetzlar.
(9) 1796 September 1, Nürnberg: Eigenhändiges Manuskript des E.J. K.v.K. überschrieben mit dem Tetragrammaton. Schreiber sieht die reale Gefahr, daß mein armes Vaterland (...) verrathen u. verkauft werde. - Es geht um die in der Stadt verbreitete Absicht, sich Preußen anzubieten.
(10) Bogen mit 2 Siegeln des E.J. K.v.K. - Darin die restlichen Prod.
(11) 1740: (späteres) Manuskript der (nie veröffentlichten) Altdorfer Buchdrucker=Historie des Universitätsbuchdruckers Johann Georg Meyer.
(12) 1707: (späteres) Manuskript der Schrift: Nachricht von dem Leben des (...) Herrn Johann Heinrich Schoenerstädt wohlbenamten Buchdrucker in Altdorf (...).
(13) 1774 Dezember 19, Wetzlar: Quittung des E.J. K.v.K. über den Erhalt von 75 Gulden für 12 Pomeranzenbäume.
(14) Undatiert: Auszüge aus der Altdorfer Matrikel bezüglich einiger Vorfahren und Angehöriger.
(15) 1781 Juni 15: Schreiben eines August Bekk (?) aus Heilb an Herrn Chr. Fried. Carl Harder in Nürnberg. Schreiber hat inzwischen die gewünschten Nachrichten aus seinem Familienstammbuch gezogen und beigelegt (hier nichts vorhanden). Es geht um die Berlinische Linie (= Familie Berlin).
(16) 1810 August 30: Schmierzettel eines v. Loeffelholz, u.a. mit Summen, die Herr v. Koenigsthal zu erhalten hat.
Umfang/Beschreibung: 16 Prod
Archivale
Indexbegriff Person: Beck, August (Heilbronn)
Indexbegriff Person: Dannreuther, Christoph Friedrich
Indexbegriff Person: Dannreuther, Eva
Indexbegriff Person: Dannreuther, Johann Friedrich
Indexbegriff Person: Harder, Christian Friedrich Karl
Indexbegriff Person: Herzog, Johann Christoph
Indexbegriff Person: König von Königsthal, Eberhard Jodocus
Indexbegriff Person: Meyer, Johann Georg (Altdorf)
Indexbegriff Person: Panzer, Regina Katharina
Indexbegriff Person: Praun, Johann Friedrich Sigmund von
Indexbegriff Person: Schönerstädt, Johann Heinrich
Indexbegriff Person: Schues, Jacob (Amsterdam)
Indexbegriff Person: Sörgel, Lorenz Paul
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Eberhard Jodocus König von Königsthal (1745-1808)
Indexbegriff Person: Dannreuther, Christoph Friedrich
Indexbegriff Person: Dannreuther, Eva
Indexbegriff Person: Dannreuther, Johann Friedrich
Indexbegriff Person: Harder, Christian Friedrich Karl
Indexbegriff Person: Herzog, Johann Christoph
Indexbegriff Person: König von Königsthal, Eberhard Jodocus
Indexbegriff Person: Meyer, Johann Georg (Altdorf)
Indexbegriff Person: Panzer, Regina Katharina
Indexbegriff Person: Praun, Johann Friedrich Sigmund von
Indexbegriff Person: Schönerstädt, Johann Heinrich
Indexbegriff Person: Schues, Jacob (Amsterdam)
Indexbegriff Person: Sörgel, Lorenz Paul
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Eberhard Jodocus König von Königsthal (1745-1808)
Altdorf
Amsterdam
Heilbronn
Wetzlar
Wetzlar, Garten König von Königsthal
Wetzlar, Stadtpfarrkirche
Zerzabelshofer Forst
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:02 MESZ