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Dolgesheim: Jacob Becker und seine Ehefrau Catarina, wohnhaft zu Dolgesheim, verkaufen der Pfarrkirche Dolgesheim drei Ort fl. Ablösungsgült, fäll...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 3 Orte, Buchstabe D >> 3.9 Dolgesheim
1584 November 25 (1584 November 15)
Leiningen, Grafschaft / Dolgesheim, Pfarrkirche
Original-Pergament, Gerichtssiegel beschädigt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben vnd geschen denn den (!) funffzehenden Nouembris .... funffzehenhondert vnd achtzig vier
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Dolgesheim: Jacob Becker und seine Ehefrau Catarina, wohnhaft zu Dolgesheim, verkaufen der Pfarrkirche Dolgesheim drei Ort fl. Ablösungsgült, fällig dem Kirchenmeister, für 15 fl. (zu je 26 Albus) und verlegen zu Unterpfand folgende Eigengüter: 1/2 Morgen Acker im Nassendhall (Angrenzer Niclauss Bisler, Hanss Obendall d.J.), 3 1/2 Viertel Acker unten am Mulweg (Angrenzer Niclauss Roder, Conradt Becker), 3 1/2 Viertel zwischen den Mulweg (Angrenzer Hanss Stalman, Niclauss Wilhelm), 1 Zweiteil Acker am Mulweg (Angrenzer Jacob Man, der Sturmfelder Gut).
Nach Rückvermerk spätere Inhaber Niclaus Hasell und Adam Leypoldt, Jacob Bassel / ZB 1936 Nr. 41
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.