A Rep. 008 Magistrat der Stadt Berlin, Deputation für das städtische Erleuchtungswesen (Bestand)
Show full title
A Rep. 008
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> A Bestände vor 1945 >> A 2 Magistrat der Stadt Berlin >> A 2.3 Magistrat der Stadt Berlin 1809-1945
1846 - 1880
Vorwort: A Rep. 008 Magistrat der Stadt Berlin, Deputation für das städtische Erleuchtungswesen
1. Behördengeschichte
Eine regelmäßige Beleuchtung der Straßen Berlins wurde 1682 eingeführt. Bereits 1786 gab es 2354 Straßenlaternen, deren Besorgung von der kurmärkischen Kammer verpachtet war. Nach 1803 übernahm die Bedienung der Lampen eine "Erleuchtung-Invaliden-Compagnie", bestehend aus 67 Personen. Die Kosten dieser Beleuchtung übernahm zum größten Teil der König, der Rest wurde durch die Nachtwachkasse von den Einwohnern erhoben.
Bereits 1826 wurde durch die Errichtung des ersten Gaswerkes, welches aus der Steinkohle Gas erzeugt, eine Straßenbeleuchtung geplant, so daß am 19. September 1826 in der Straße Unter den Linden die ersten neuen Gaslaternen brannten. Nach Auflösung des "Kuratoriums für das städtische Erleuchtungswesen" im Oktober 1894, dem die Verwaltung die Verwaltung der städtischen Gaswerksangelegenheiten zustand, trat an seine Stelle eine Verwaltungsdeputation, die die Aufgabe hatte, die städtischen Gaswerke zu leiten und zu beaufsichtigen. Diese Deputation bzw. Direktion der Gaswerke wirkte bis zur Umwandlung der städtischen Gaswerke in eine Aktiengesellschaft im November 1923.
2. Bestandsgeschichte
Die Akten wurden in zwei Zugängen dem Landesarchiv Berlin übergeben und wurden vorerst der Sammelrepositur Magistratsbehörden Rep. 239 zugeordnet. 2000 wurde diese Sammelrepositur aufgelöst und deren Akten gemäß dem Provenienzprinzip verschiedenen Beständen zugeordnet bzw. neue Bestände gebildet.
Der Bestand umfaßt 0,15 lfm und besteht aus vier Akten. Die Akten wurden mittels Augias - Archiv per Computer verzeichnet, dabei wurde ein Sachregister erstellt.
Der Bestand enthält Akten, welche zum einen die Steinkohlenlieferungen nach Berlin (1846 - 1849) und zum anderen die Vermietung von Räumen betreffen.
3. Korrespondierende Bestände
LAB A Rep. 259 Berliner Städtische Gaswerke (GASAG)
4. Literatur- und Quellenverzeichnis
Rudnitzky, Arnold: Die Berliner städtische Gaswirtschaft (Dissertation), Berlin 1933.
Berlin, November 2002, ergänzt im Mai 2005 Kerstin Bötticher
1. Behördengeschichte
Eine regelmäßige Beleuchtung der Straßen Berlins wurde 1682 eingeführt. Bereits 1786 gab es 2354 Straßenlaternen, deren Besorgung von der kurmärkischen Kammer verpachtet war. Nach 1803 übernahm die Bedienung der Lampen eine "Erleuchtung-Invaliden-Compagnie", bestehend aus 67 Personen. Die Kosten dieser Beleuchtung übernahm zum größten Teil der König, der Rest wurde durch die Nachtwachkasse von den Einwohnern erhoben.
Bereits 1826 wurde durch die Errichtung des ersten Gaswerkes, welches aus der Steinkohle Gas erzeugt, eine Straßenbeleuchtung geplant, so daß am 19. September 1826 in der Straße Unter den Linden die ersten neuen Gaslaternen brannten. Nach Auflösung des "Kuratoriums für das städtische Erleuchtungswesen" im Oktober 1894, dem die Verwaltung die Verwaltung der städtischen Gaswerksangelegenheiten zustand, trat an seine Stelle eine Verwaltungsdeputation, die die Aufgabe hatte, die städtischen Gaswerke zu leiten und zu beaufsichtigen. Diese Deputation bzw. Direktion der Gaswerke wirkte bis zur Umwandlung der städtischen Gaswerke in eine Aktiengesellschaft im November 1923.
2. Bestandsgeschichte
Die Akten wurden in zwei Zugängen dem Landesarchiv Berlin übergeben und wurden vorerst der Sammelrepositur Magistratsbehörden Rep. 239 zugeordnet. 2000 wurde diese Sammelrepositur aufgelöst und deren Akten gemäß dem Provenienzprinzip verschiedenen Beständen zugeordnet bzw. neue Bestände gebildet.
Der Bestand umfaßt 0,15 lfm und besteht aus vier Akten. Die Akten wurden mittels Augias - Archiv per Computer verzeichnet, dabei wurde ein Sachregister erstellt.
Der Bestand enthält Akten, welche zum einen die Steinkohlenlieferungen nach Berlin (1846 - 1849) und zum anderen die Vermietung von Räumen betreffen.
3. Korrespondierende Bestände
LAB A Rep. 259 Berliner Städtische Gaswerke (GASAG)
4. Literatur- und Quellenverzeichnis
Rudnitzky, Arnold: Die Berliner städtische Gaswirtschaft (Dissertation), Berlin 1933.
Berlin, November 2002, ergänzt im Mai 2005 Kerstin Bötticher
Bestand
Verwandte Verzeichnungseinheiten: LAB A Rep. 259 Berliner Städtische Gaswerke (Gasag)
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 AM CEST